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Die aktuellen Smartphone-Bestseller – das iPhone 7 ist die Nummer 1

Das iPhone 7 ist zurzeit der Topseller unter den Smartphones. 16,9 Millionen iPhone 7 verkaufte Apple im zweiten Quartal 2017 weltweit, schätzt Strategy Analytics in seinem Smartphone Model Tracker. Damit steht das iPhone 7 auf Platz 1 der aktuellen Weltbestseller-Liste. Auf Platz 2 folgt das iPhone 7 Plus. Von diesem großen iPhone konnte Apple rund 15,1 Millionen in drei Monaten absetzen.

Die Konkurrenz folgt mit Abstand. Platz 3 und 4 gehen an Samsung. Mit 10,2 Millionen verkaufter Galaxy S8 eroberte Samsung Platz 3. 9 Millionen waren es beim Galaxy S8+ weltweit, das ist Rang 4. Beide Samsung-Modelle sind Neuheiten, die seit Ende April lieferbar waren. Sie waren also nicht über den komplette Erhebungszeitraum weltweit im Handel.

iPhone-Verkäufe rückläufig

Die beiden Spitzenplätze für Apple beeindrucken, verbergen aber gleichzeitig einen deutlichen Abwärtstrend. Ein Vergleich mit den Ergebnissen des ersten Quartals macht ihn sichtbar: Damals lagen die beiden Apple-Phones zwar ebenfalls auf den Top-Plätzen 1 und 2 – aber mit deutlich höheren Verkaufszahlen.

Vor allen das iPhone 7 ist von einem drastischen Rückgang betroffen. Apple verkaufte im ersten Quartal 21,5 Millionen iPhone 7, im zweiten Quartal waren es 4,6 Millionen weniger. Beim teureren iPhone 7 Plus fällt der Einbruch zwar nicht ganz so deutlich aus, markant ist er dennoch. Von 17,4 Millionen verkaufter iPhone 7 Plus im ersten Quartal sank der Absatz auf 15,1 Millionen im zweiten Quartal.

Vielsagend ist der Rückgang, da im zweiten Quartal mehr Smartphones abgesetzt wurden als im ersten Quartal (Q1/2017: 353,3 Millionen, Q2/2017: 360,4 Millionen). Apple konnte von dem Zuwachs bei seinen Spitzenmodellen nicht profitieren.

iPhone-Neuheiten 2017 bremsen Kaufinteresse

Der Grund für das nachlassende Käuferinteresse ist offensichtlich. iPhone-Interessierte halten ihre Kaufentscheidung zurück. Sie warten auf die Nachfolger des iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Apple wird sie im September vorstellen – gleich drei neue Topmodelle werden erwartet. Zusätzlich zu den Nachfolgern iPhone 7s und iPhone 7s Plus steht das 10-Jahre-iPhone-Jubiläumsmodell iPhone 8 vor dem Start. Es bietet nicht wie die anderen beiden Neuheiten nur die üblichen technischen Modellpflege-Verbesserungen, sondern wartet mit einigen Innovationen auf.

Das weckt bei iPhone-Fans Begehrlichkeiten und führt zu einer temporären Kaufzurückhaltung. Sie war im Frühjahr bereits erkennbar und wird sich im dritten Quartal 2017 noch deutlicher bemerkbar machen.

Bei Samsung sieht die Situation anders aus: Der Topseller von Samsung war im ersten Quartal 2017 das Galaxy J3 (2016). Samsung verkaufte 6,1 Millionen dieses Smartphones aus dem Low-Budget-Segment, dessen Nachfolger Galaxy J3 (2017) Samsung kurz danach vorstellte.

Im zweiten Quartal war das J3 nicht mehr unter den Top-5-Bestsellern. Stattdessen rückten Samsungs neue Topmodelle Galaxy S8 und S8+ in die Bestseller-Liste. Sie sind heute die Topseller mit Android-Betriebssystem. Außerdem ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sie diesen Titel und einen Eintrag in den Top-5-Charts auch im dritten Quartal beanspruchen werden.

Xiami Redmi 4a gehört auch zu den aktuellen Top-5-Sellern

Unter den verkaufsstärksten Modellen des zweiten Quartals war erneut auch ein Smartphone eines chinesischen Herstellers. Das Xiaomi Redmi 4a landete mit 5,5 Millionen verkauften Smartphones auf Platz 5 der weltweiten Bestseller-Liste von Strategy Analytics. Anders als die iPhone- und Galaxy S-Modelle ist das Redmi kein Edel-Phone, sondern ein Smartphone der 100-Euro-Klasse.

Im ersten Quartal 2017 war ebenfalls ein chinesisches Smartphone unter den Bestsellern.  Oppo verkaufte 8,9 Millionen seines Mittelklasse-Modells Oppo R9s im Betrachtungszeitraum. Es kam damit auf Platz 3. Im zweiten Quartal war es jedoch nicht mehr im weltweiten Top-5-Ranking.

Strategy Analytics_Smartphone Shipments 2-2017

 

Quelle

Apple ist nur noch die Nummer 3. In Zentral-/Osteuropa liegen zurzeit Samsung und Huawei vor Apple.

While Apple still has a strong hold on smartphone sales in the United States, the company’s grip on other markets is much less pronounced. In the case of Central and Eastern Europe, the company has once again slipped to third place, right behind Huawei as Xiaomi makes some notable gains. more…

über Huawei surpasses Apple in smartphone sales in Europe once again as Xiaomi rises — 9to5Google

Siri, Bixby, Alexa – Die Sprachassistenten warten auf ihren Durchbruch

Eine gute Nachricht für Fans von Sprachassistenten in Smartphones. Jetzt spricht Samsungs sprechender Helfer Bixby Voice amerikanisches Englisch. Eigentlich sollte Bixby Voice gleichzeitig mit dem Galaxy S8 im März starten und in vielen Sprachen mit den S8-Besitzern kommunizieren. Samsung rüstete das Galaxy S8 und S8+ sogar extra mit einer Bixby-Taste aus. Doch bislang stellte diese Taste für die meisten S8-Besitzer keine Funktion bereit.

Bixby mit Sprachproblemen

Samsungs digitaler Helfer steckte in großen Sprachschwierigkeiten. Bixby verstand zunächst gar nichts, dann nur koreanisch. Jetzt versteht die Sprachassistentin auch amerikanisches Englisch. Auf Bixby mit britisch-englischen, chinesischen, deutschen, französischen, russischen, spanischen und weiteren Sprachkenntnissen warten einige Millionen Galaxy S8-Besitzer aber weiterhin.

Siri schwächelt

Bixby ist ein Beispiel mit Symbolcharakter. Das Smartphone-Super-Feature des Jahres 2017 hebt einfach nicht richtig ab. Das gilt auch für die etablierten Smartphone-Sprachassistenten, die viele Sprachen sprechen. Selbst der Vorreiter bei Sprachassistenten, Siri von Apple, ist davon betroffen. Den Apple-Helfer gibt es seit sechs Jahren. Das System wurde immer besser. Heute sind fast alle iPhones damit ausgerüstet. Siri ist weltweit die populärste Sprachassistentin. Doch die Zahl ihrer aktiven Nutzer sinkt. Im Mai 2017 hatte Siri 41,4 Millionen aktive Nutzer. Ein Jahr zuvor waren es 48,7 Millionen. 15 Prozent weniger, ein sehr deutlicher Rückgang.

Nicht viel besser geht es Samsungs Sprachassistenten S Voice. Der zweitpopulärste Digitalhelfer für Smartphones wurde im Mai 2017 von 23,2 Millionen Usern eingesetzt. Ein Jahr zuvor waren es 24,8 Millionen Anwender. Anders als Siri gilt S Voice als Auslaufmodell, das von Bixby Voice abgelöst wird, sobald Samsung seine neue Assistentin in vielen Sprachen zum Sprechen bringt und viele neue Galaxy-Modelle mit der Funktion ausrüstet. Google Now bzw. sein Nachfolger Google Assistant wurde von gerade mal von 0,1 Millionen Personen im Mai 2017 genutzt.

Positive Entwicklung im Home-Bereich

Positiv entwickeln sich hingegen smarte Sprachassistentinnen, die im Home-Bereich eingesetzt werden. Google Home wächst und hat inzwischen 4,7 Millionen monatliche User. Vor einem Jahr waren es 4,5 Millionen. Amazons Assistentin Alexa, die in den smarten Amazon-Lautsprechern Echo und Echo Dot zum Einsatz kommt, legt deutlich stärker zu. Alexa kommt jetzt auf 2,6 Millionen User im Monat. Vor einem Jahr waren es 0,8 Millionen, wie Verto Analytics bei einer Umfrage unter US-Bürgern ermittelte.

Trend: Assistenten in Home-Bereich gewinnen an Popularität

Die amerikanischen Marktforscher sehen einen Trend: Smartphone-basierte persönliche Assistenten wie Siri und Samsung S Voice verlieren an Popularität, Lösungen im Home-Bereich wie Alexa oder Google Home gewinnen an Nutzern.

Bald mehr Auswahl im Home-Bereich

Der Zuwachs im Homebereich wird sich in den nächsten Monaten weiter verstärken, denn das Angebot an Sprachhelfern zur Steuerung von Smart-Home-Anwendungen wird vielfältiger. Einen kräftigen Schub wird Apples smarter Lautsprecher HomePod bringen, der ebenfalls auf Siri setzt und sich bestens mit dem iPhone versteht. Außerdem will Microsoft auf diesem Markt mitmischen. Smarte Lautsprecher mit dem Sprachassistenten Cortana, wie der Harman Kardon Invoke, werden im Herbst erwartet. Bislang ist der digitale Helfer von Microsoft auf 145 Millionen PCs und Laptops installiert.

Samsung bleibt zurückhaltend

Auch bei Samsung ist etwas in der Pipeline. Seit über einem Jahr arbeiten die Koreaner an einen Lautsprecher mit dem Codenamen Vega, in dem Bixby integriert ist. Jedoch ist Samsung sehr zurückhaltend was seine Einführung betrifft. Das ist verständlich angesichts der Sprachschwierigkeiten von Bixby. Bevor die smarte Samsung-Assistentin nicht die wichtigsten Weltsprachen spricht, kann Vega auch nicht weltweit an den Start gehen.

Alexa kommt auf Smartphones

Bei den digitalen Assistentinnen in Smartphones stehen ebenfalls interessante Veränderungen an. Alexa taucht in Smartphones auf. Die US-Version des Huawei Mate ist heute bereits damit ausgerüstet. Das HTC U11 und die neuen Moto-Modelle von Lenovo werden bald Unterstützung von Amazons Sprachassistentin bekommen.

Und wenn die Bixby-Voice-Experten von Samsung ihre Hausaufgaben endlich erfolgreich abschließen, dann können demnächst sogar einige Millionen Besitzer eines Galaxy S8, Galaxy S8+ sowie Galaxy Note 8 auf die Hilfe einer smarten Assistentin setzen.

 

Assistenten_VertoAnalytics_2017

Quelle: Verto Analytics, entnommen aus TechCrunch

Quellen:

Smartphone-Prognose: Steigende Verkaufszahlen – Hoffnungsträger iPhone

2016 war kein gutes Jahr für Smartphones. Die weltweiten Verkaufszahlen stiegen um 2,5 Prozent. Das ist zwar ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr, doch für die erfolgsverwöhnten Branche war er eine Enttäuschung. So wenig Wachstum gab es bislang noch nie.

Für 2017 und vor allem für 2018 sieht es nach Einschätzung der Marktforscher von IDC jedoch besser aus. Ein Plus von 3 Prozent bei den Verkaufszahlen für 2017 soll es werden. Im Folgejahr sehen ihre Prognosen sogar ein Plus von 4,5 Prozent vor.

Weniger als 50 Prozent der Weltbevölkerung hat ein Smartphone

Die Hoffnungen auf einen Aufschwung leiten die Marktforscher aus einem großen Wachstumspotential in der Welt ab. Ihr Argument: Bislang nutzt nicht einmal die Hälfte der Weltbevölkerung ein Smartphone. Außerdem soll es in entwickelten Märkten weiterhin ein zahlungskräftiges Interesse an leistungsstärkeren Top-Modellen geben, die Usern mehr Möglichkeiten bei der mobilen Mediennutzung, bei Onlinediensten, beim Gaming sowie bei Augmented und Virtueller Reality-Anwendungen bieten.

Neue Displays schaffen neue Nachfrage

Dabei soll die Weiterentwicklungen bei Displays ein Schlüssel-Feature der nächsten Jahre werden. Elegante Großdisplays im 18:9-Seitenformat, die sich über die gesamte Frontseite der Phones erstrecken, sind der Anfang dieses Trends. Samsung und LG haben sie ihren Topmodellen bereits eingeführt, Apple wird folgen. Flexible und faltbare Displays sind der nächste Bildschirmtrend, der die Nachfrage in naher Zukunft anheizen soll.

iPhone – der Hoffnungsträger der nächsten Monate

Konkrete Wachstumsimpulse erwartet IDC vor allen von den iPhone-Neuheiten des Jahres 2017. Apple bringt im Herbst drei neue Premium-Modelle: das iPhone 7s, das iPhone 7s Plus und das Jubiläumsmodell iPhone 8. Je nach der Verfügbarkeit der Neuheiten werden sie die Apple-Verkaufszahlen in den nächsten Monaten pushen.

In diesem Jahr soll die Steigerung der Apple-Verkaufszahlen bei 3,8 Prozent liegen. IDC schätzt, dass Apple 223,6 Millionen iPhones in 2017 verkaufen wird. Frühere IDC-Prognosen gingen von noch höheren Verkaufszahlen in diesem Jahr aus. Lieferprobleme in der Startphase des Phone 8 sollen diese jedoch verhindern.

Mit wachsender Lieferfähigkeit sieht IDC deutlich steigende Verkaufszahlen bei Apple. 240,4 Millionen iPhones soll das Unternehmen 2018 ausliefern. Das wäre eine Steigerung der weltweiten Apple-Verkaufszahlen um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Android ist und bleibt das populärste Smartphone-Betriebssystem

In seiner 5-Jahres-Prognose (2016 bis 2021) gibt IDC auch seine Schätzungen ab, wie sich Popularität der Smartphone-Betriebssysteme entwickeln wird.

Ihre Prognose: Im Prinzip ändert sich wenig an der aktuellen Marktverteilung. Android dominiert den Markt im Jahr 2021 ebenso wie heute. Marktanteil: 85 Prozent. iOS behält seinen Anteil von 14,5 Prozent und Windows Phone kratzt weiter an der 0-Prozent-Marke.

Die übrigen Betriebssysteme wie Tizen und Co kommen auch in den nächsten Jahren zusammen auf 0,1 Prozent. Populäre Alternativen zu Android und iOS sind also auch in naher Zukunft nicht zu erwarten.

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Essential Phone: Super-Features, Top-Design, großer Name – aber kaum Chancen auf dem Smartphone-Markt

Das amerikanisches Start-up-Unternehmen Essential hat ein teures Edel-Smartphone vorgestellt. Das Essential Phone bietet Top-Design, Top-Features wie etwa einen robusten Titan-Rahmen, ein fast rahmenlosen Großdisplay, einen  schnellen Snapdragon 835-Prozessor und einen Top-Preis von 700 US-Dollar. Demnächst soll es in den USA auf den Markt kommen. Ob es sich dort behaupten wird, ist alles andere als wahrscheinlich.

Besonders schwieriges Marktsegment

Design und Ausstattung des Essential Phones mit der Modellbezeichnung Essential PH-1 beeindrucken und auch seine modulare Erweiterbarkeit ist ein interessantes Plus (falls attraktive Module angeboten werden). Doch das angepeilte Preissegment ist für einen neuen Player mit seinem ersten Smartphone mehr als kritisch. Überdies gilt das Highend-Marktsegment als weitgehend gesättigt.

Mit Apple und Samsung warten außerdem die beiden erfolgreichsten Big-Player mit ihren Smartphones auf den Newcomer. Bislang haben sie den Bereich für Top-Modelle fast alleine unter sich aufgeteilt. Ihre aktuellen Modelle Galaxy S8 und iPhone 7 verkaufen sich gut. Es sind Smartphones auf Topniveau was Design, Technik und Ausstattung betrifft.

Hinter Essential steht Andy Rubin

Hinzu kommt, dass Apple und Samsung bei ihren Kunden ein besonders hohes Image und zum Teil bereits einen Kultfaktor genießen. Das alles erschwert den Einstieg jedes Konkurrenten.

Aber auch Essential kann seinerseits mit einem großen Namen glänzen.  Mit Andy Rubin gehört eine schillernde Person aus Smartphone-Szene zu den Gründern von Essential. Rubin entwickelte vor vielen Jahren Android. 2005 verkaufte er sein Unternehmen an Google und war viele Jahre lang bei Google der Chefentwickler von Android.

Wirkt der Rubin-Effekt auf die Verkaufszahlen?

Der Rubin-Effekt verschaffte dem Essential Phone zumindest eine kurzfristige Aufmerksamkeit. Sie galt bei der Produktvorstellung vor einige Tagen und gilt vermutlich auch eine gewisse Zeit danach. Ob sie sich positiv auf die Verkaufszahlen des Essential Phones in den nächsten Monaten auswirken wird, ist aber nicht sehr wahrscheinlich.

Populäre Phones kommen von Apple und Samsung

Wie schwer es inzwischen ist bei amerikanischen Smartphone-Käufern zu punkten, zeigt beispielsweise die aktuelle Zufriedenheitsstudie des ACSI (American Customer Satisfaction Index) unter Besitzern von Smartphones. Im  aktuellen Ranking teilen sich Apple und Samsung die Plätze 1 bis 9. Für andere Marken ist kein Platz in der Spitzengruppe, die fast nur aus hochpreisigen Smartphones besteht.

LG und Motorola haben keine Chance, warum Essential?

Selbst etablierte Brands wie LG und Motorola haben in den USA zurzeit keine Chance. Ob sich ein Spätstarter ohne Markenimage, ohne etablierte Vertriebsstruktur und ohne existierende Kundenbasis besser schlägt? Kaum anzunehmen.

Quellen

Small is beautiful – Das iPhone SE ist das beliebteste Smartphone (in den USA)

Ein Trend ist bei Smartphones seit Jahren ungebrochen: Die Displays der Mobiltelefone werden immer größer. Jahr für Jahr legen sie zu. Das gilt vor allem für die Topmodelle der Hersteller. Während vor sechs Jahren das Spitzenmodell von Samsung, das Galaxy S2, mit einen Display im 4,3 Zoll-Format (= 10,9 cm) ausgerüstet war, verfügt heute das aktuelle Samsung-Modell der S-Serie, das Galaxy S8, über einen Bildschirm mit einer 5,7-Zoll-Diagonalen (= 14,5 cm). Dieses Modell ist sogar die kleinere Version neuen Galaxy S8-Serie. Der Bildschirm des S8+ ist ein Zentimeter größer (6,2 Zoll oder 15,5 cm).

Eine aktuelle Zufriedenheitsstudie aus den USA stellt jedoch diesen XXL-Trend in Frage. Das populärste Smartphone auf dem US-Markt hat nämlich kein Riesendisplay, sondern einen vergleichsweise kleinen Touchscreen. Die amerikanischen User von Smartphones sind nämlich nicht mit den Topmodellen von Apple, Samsung und Co. mit ihren Großdisplays super zufrieden, sondern mit dem iPhone SE, wie die Marktforscher der American Customer Satisfaction Index (ACSI) in ihrer Zufriedenheitsstudie 2017 feststellten.

iPhone SE-Besitzer sind sehr zufrieden

Das iPhone SE setzt auf das klassische iPhone-Design, ein kompaktes Gehäuse und ein kleines 4-Zoll-Display (= 10,2 cm). Die Technik stammt aus  älteren iPhone-Modellen (iPhone 6 und iPhone 6s) und sein Preis ist für Apple-Verhältnisse sehr niedrig. Umgerechnet 350 Euro kostet es in den USA. Klein plus günstig plus Apple-Faktor machen es bei den US-Konsumenten so beliebt, vermuten die Marktforscher.

Platz 2 für Galaxy S6 Edge+ und iPhone 7 Plus

Das 2016 eingeführte kleine iPhone-Modell erreicht einen Zufriedenheitswert von 87 und liegt damit knapp vor dem Apple iPhone 7 Plus und Samsung Galaxy S6 Edge+, die auf einen Zufriedenheitswert von 86 kommen und damit den zweiten Platz der Zufriedenheits-Charts belegen. Beide Modelle sind mit recht großen Bildschirmen von 5,5 Zoll (iPhone 7 Plus) bzw. 5,7 Zoll (Galaxy S6 Edge+) ausgerüstet.

Nur Galaxy S-Modelle und iPhones ganz vorne

Auf den nachfolgenden Spitzenplätzen folgen Modelle von Apple und Samsung, die zum Teil mit etwas kleineren Displays ausgerüstet sind. Zu den Top 9-Modellen gehören: Samsung Galaxy S6 Edge (5,1 Zoll-Display), Galaxy S7 (5,1 Zoll), Galaxy S7 Edge (5,5 Zoll) sowie das iPhone 6 Plus (5,5 Zoll), iPhone 6s Plus (5,5 Zoll) und iPhone 7 (4,7 Zoll). Sie erreichen Zufriedenheitswerte zwischen 83 und 85.

Wie diese Auflistung in Sachen Beliebtheit in den USA zeigt, dominieren Apple und Samsung diese Charts. Andere Hersteller können da nicht mithalten. Doch das ist eine andere Geschichte.

 

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iPhone 7 vor iPhone 7 Plus vor Oppo R9s – die Smartphone-Topseller

Welches Smartphone ist zurzeit weltweit der Topseller? Richtig: Das iPhone 7. Strategy Analytics lieferte die Antwort, die eigentlich niemand überrascht. Das iPhone 7 ist aktuell weltweit die Nummer 1 bei Smartphones.

Apple verkaufte im ersten Quartal 2017 insgesamt rund 21,5 Millionen iPhone 7. Außerdem haben die Amerikaner mit dem iPhone 7 Plus einen weiteren Bestseller in ihrem Portfolio. Apple konnte im gleiche Zeitraum 17,4 Millionen dieses Modells absetzen. Das ist Platz 2 in der Bestseller-Liste. Für die beiden hochpreisigen iPhone-Modelle spricht nach Ansicht der Marktforscher ihr überzeugendes Mix aus benutzerfreundlichem Design, sehr vielen Apps und ihre weltweite Verfügbarkeit.

Oppo R9s: Weltweit Nr. 3, kaufbar nur in China und Indien

Letzteres unterscheidet sie von der Nummer 3 in den weltweiten Verkaufscharts. Oppo bietet seinen Topseller Oppo R9s fast nur in China und Indien an und konnte dennoch 8,9 Millionen R9s in den ersten drei Monaten von 2017 verkaufen.

Weltweit verfügbar, aber in einer ganz anderen Preisklasse spielen die Bestseller Nummer 4 und Nummer 5. Das Samsung Galaxy J3 (2016) (Platz 4) gehört zu den günstigen Mittelklasse-Phones, das Galaxy J5 (2016) (Platz 5) ist nur etwas teurer. Die beiden Modelle haben sich in ersten Quartal 2017 vor allem in Europa und in Asien gut verkauft – obwohl sie kurz vor dem Modellwechsel stehen. Die Nachfolger Galaxy J3 (2017) und Galaxy J5 (2017) werden im Mai erwartet.

Galaxy S8 und S8+ vor Sprung in die Charts

Nicht zu den Top5-Verkaufshits zu Jahresbeginn zählten Samsungs Spitzenmodelle Galaxy S7 und S7 Edge: Ihre Nachfolger Galaxy S8 und Galaxy S8+ präsentierten die Koreaner am 29. März. Sie gelten als aussichtsreiche Kandidaten für das Top-Five-Ranking im zweiten Quartal 2017.

Strategy Analytics_Smartphone Shipments 1-2017

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Smartphone-Welt: iPhones immer teurer – Samsung Modelle immer günstiger

692 US-Dollar kostet heute ein iPhone in den USA. So viel wie noch nie. Vor vier Jahren waren es rund 600 US-Dollar, die ein Käufer in den USA für ein Apple iPhone im Durchschnitt bezahlen musste.

Wie teuer die Apple-Phones sind, wird beim Preisvergleich mit den Modellen des Dauerkonkurrenten Samsung deutlich. Galaxy Smartphones kosteten im gleichen Erhebungszeitraum, dem vierten Quartal 2016, im US-Handel 227 US-Dollar im Schnitt. Der Preisunterschied zwischen den Smartphones beider Hersteller liegt bei 465 US-Dollar. Auch das ist ein neuer Rekord, wie die Marktforscher von Strategy Analytics ermittelten. Nach deren Einschätzung wird sich die Preisschere in den nächsten Monaten und Jahren sogar noch weiter öffnen.

iPhone: 465 US-Dollar teurer als ein Galaxy

Hinter dem Phänomen, dass Apple Smartphones immer teurer und Samsung-Modelle immer günstiger werden (vor vier Jahren kosteten ein Samsung-Smartphone im Schnitt 438 US-Dollar, heute 227 US-Dollar) stecken unterschiedliche Marketing-Strategien.

Apple setzt nur auf Premium-Produkte

Apple setzt seit vielen Jahren auf teure Premium-Produkte und steigerte die Preise für seine neuen Topmodelle kontinuierlich. Samsung hingegen erneuerte und erweiterte seine Produktpalette nicht bei den Topmodellen (Galaxy S und Galaxy Note) regelmäßig, sondern reicherte seine Produktpalette mit vielen Budget-Phones und Mittelklasse-Smartphones an.

Heute haben die Koreaner mit den Modellen der Galaxy C-Serie, der Galaxy J-Serie und der Galaxy A-Serie, eine Vielfalt an Android-Smartphones aus dem Budget- und Mittelklasse-Bereich in ihrem Portfolio und können so fast alle Marktsegmente in fast allen Ländern bedienen.

Galaxy J – Verkaufsrenner, wenig Marge

Vor allem die Modelle der Galaxy J-Serie entwickelten sich dabei in den letzten Monaten zum Verkaufsmotor bei Samsung-Smartphones. Diese Mobiltelefone sind deutlich günstiger als die Apple-Modelle. Die Gewinn-Marge ist bei diesen Smartphone-Modellen ebenfalls deutlich geringer als bei iPhones.

In Sachen Marge ist Apple die unumstrittene Nummer 1 der Smartphone-Branche.  Die Kalifornier sackten 2016 mit ihren iPhones rund 79 Prozent des in der Smartphone-Branche erzielten Gesamtgewinns ein. Zum Vergleich: Samsung erzielte 2016 einen Gewinnanteil von 14,6 Prozent. Andere Big-Player im Smartphone-Geschäft kamen noch schlechter weg. Huawei, weltweit die Nummer 3, erwirtschaftete 2016 lediglich 1,6 Prozent vom Branchengewinn.

Quellen

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