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+++ Meinungen und Meldungen zu Techniktrends +++

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Symbian

Marktzahlen: Nokia rutscht ab – Apple bei Smartphones vorne

Apple ist jetzt bei Smartphones die Nummer 1 in Europa. IDC meldete jetzt im Mobile Phone Tracker-Report fürs 1. Quartal 2011 den Absatz von 4,4 Millionen iPhones für Europa, während der bisherige Nummer 1 Nokia im gleichen Zeitraum nur 4,2 Millionen Smartphones verkaufen konnte. Damit verlor Nokia beim Absatz immerhin 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  Auf Platz 3 bei den Smartphone-Verkäufen in Europa liegt weiterhin RIM mit ihrer Smartphone-Serie Blackberry.

Beim Vergleich mit denVerkaufszahlen aus dem Vorjahr sehen die drei Sieger jedoch gar nicht so gut aus.  Diese drei Smartphone-Hersteller verlieren Marktanteile in einem boomenden Markt. Am stärksten hat es Nokia erwischt. Durch die angekündigte Neuausrichtung auf das Windows-Betriebssystem verkaufen die Finnen weniger Symbian-Smartphones als im Jahr zuvor – und verlieren kräftig an Marktanteilen. Aber auch der neue Marktführer Apple verlor. Zwar legten die Amerikaner bei den Verkaufszahlen um 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, doch der Smartphone-Markt in Europa wächst deutlich stärker – um 76 Prozent . Die Folge: Apples Marktanteil sank von  24,6 auf 20,8 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei RIM festzustellen, deren Anteil (von 19,6 Prozent) auf 16,5 Prozent sank.

Den Smartphone-Markt in Europa treiben andere Big-Player. Allen voran  HTC (+271 Prozent) und Samsung (+744 Prozent). Sie setzten mit ihrem Produktangebot auf das Android-Betriebssystem (die neue Nr. 1 unter den Betriebssystemen) und auf eine breite Palette an Modellen, die unterschiedliche Käufergruppen ansprechen.  Damit sichern sie sich für die nächsten Monate eine hervorragende Marktposition.

Quelle: www. idc.com

Marktprognose Android klar die Nummer 1

Motorola Milestone

Android ist unter den offenen Betriebssystemen für Smartphones im Jahr 2011 die Nummer 1 in der Welt. So sehen es die  Marktforscher von Gartner, die den Androiden ein drastisches Wachstum voraussagen – von 67,2 Millionen (2010) auf 179,9 Millionen (2011) verkaufter Smartphones. Während Nokia von der bisherige Nr. 1 – Symbian –  nur noch 89,9 Millionen Smartphones im Jahr 2011 verkaufen kann und damit auf Platz 3 abrutscht.

Die neuen Nummer 2 ist Apple.  Das iPhone-Hersteller erzielt in diesem Jahr ein Top-Ergebnis: Gartner schätzt die Verkaufszahlen weltweit auf 90,6 Millionen Apple-Phones, das wäre ein Marktanteil von 19,6 Prozent. In den nachfolgenden Jahren wird Apple nach Schätzungen der amerikanischen Marktforscher zwar weiterhin seine Verkaufszahlen steigern, jedoch nicht mehr auf gleicher Höhe wie das Marktwachstum. Folglich soll Apple Marktanteile verlieren. Dennoch bleibt das Unternehmen bis 2014 die Nummer 2 weltweit –  dann kommt Windows.

Gegenläufige  Trends bei Windows  und Symbian. Nach dem Wechsel von Nokia von Symbian zu Windows – ist die Bedeutung des immer noch populären Nokia-Betriebssystems Symbian (vor allem in Asien) in den nächsten Monaten stark rückläufig. Symbian hat 2011 einen prognostizierten Marktanteil von 19,2 Prozent – 2015 liegt er bei 0,1 Prozent. Die Verkaufszahlen von Windows-Smartphones können diese Lücke nicht sofort füllen – die Gartner-Analysten erwartet erst im Jahr 2015 den Durchbruch des Windows-Betriebssystems bei Smartphones. Mit einem Marktanteil etwas über dem von Apple , und weiterhin deutlich hinter dem Marktanteil von Markführer Android.

Erheblich schwächer als der Markt wächst Research in Motion (RIM) – sie werden mit ihrer Smartphone-Lösung in den nächsten Jahren von Platz 2 auf Platz 4 abrutschen. Selbst die Einführung des leistungsfähigeren Betriebssystem QNX wird nach Meinung der Analysten diese Entwicklung kaum aufhalten können.

Quelle: http://www.gartner.com

Prognosen zum Smartphone-Markt

Die IDC-Marktforscher haben wieder eine Schätzung vom Smartphone-Markt der nächsten Jahre abgegeben und dabei ihre Marktprognosen kräftig nach oben korrigiert.

Erste Erkenntnis: 2011 soll der weltweite Absatz der mobilen Multimedia-Alleskönner um 49,2 Prozent auf 450 Millionen Geräte wachsen und damit eine neue Rekordmarke setzen. Im Boomjahr 2010 waren es „nur“ 303,4 Millionen Smartphones.

Zweite Erkenntnis: Android ist ab diesem Jahr das wichtigste Betriebssystem bei Smartphones. IDC rechnet 2011 mit einem Android-Marktanteil von 39,5 Prozent. Symbian, die bisherige Nummer 1, kommt in diesem Jahr nach IDC-Schätzungen nur noch auf 20,9 Prozent. Das iOS-Betriebssystem der Apple-Telefone kommt mit 15,7 Prozent auf Platz 3. Der Viertplatzierte – Blackberry –  kommt auf 14,9 Prozent.

Dritte Erkenntnis: IDC sieht Android für den Prognosezeitraum bis 2015 stets auf Platz 1 bei den Betriebssystemen. Viel Potential sehen die amerikanischen Marktforscher aber auch bei Windows Phone 7. Ab 2012 soll das Microsoft-Betriebssystem, das dann in enger Zusammenarbeit mit Nokia vermarktet wird, loslegen. IDC erwartet sogar, dass Windows Phone 7 im Jahr 2015 die Nummer 2 unter den Smartphone-Betriebssystemen wird.

Vierte Erkenntnis: Das rasante Wachstumsphase der iPhones ist beendet: Das Apple-System ist heute die Nummer Drei unter den Betriebssystemen, und wird das im Jahr 2015 sein. Nach Ansicht der IDC-Marktkenner hält Apple knapp seinen Marktanteil, kann aber nicht mehr zulegen. Im Jahr 2015 werden etwa drei Mal so viele Android-Modelle verkauft wie iPhones.

Apps, Apps: Apples App-Store ist weiter die Nummer 1

iPhone4 - Apps

Voll auf Wachstumskurs … sind die kleinen Programme, die auf Smartphones geladen werden, um den Handybesitzern einen Schnellzugriff auf Informationen und Programme zu erlauben. Während sich der Nutzwert dieser mobilen Apps zum Teil deutlich unterscheidet, wächst das Angebot der Smartphone-Dienste dramatisch, wie das amerikanische Unternehmen Distimo festgestellte, das sich auf die Analyse von App Store spezialisiert hat.

Die Experten verglichen das App-Angebot in den USA im Dezember 2010. Die größte Auswahl bot der App Store von Apple. Fast 300.000 Programme standen den iPhone-Usern dort zur Verfügung. Die Nutzer von Smartphones mit Android–Betriebssystem konnten zur gleichen Zeit unter 130.000 Apps auswählen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Android-Market zwar ein größeres Wachstum (+544 Prozent) als der App-Store (+111 Prozent), doch in seiner Angebotsbreite kann das Android-Angebot heute immer noch nicht mit dem Apfel-Store mithalten.

Deutlich weniger Apps stehen Besitzern von Symbian-Geräten und Blackberry-Usern zur Verfügung. Im Nokia Ovi Store sind „lediglich“ 25.000 mobile Apps zu finden (das sind 258 Prozent mehr als im Vorjahr) und in der Blackberry App World stehen „nur“ 18.000 (+268 Prozent) auf Abruf bereit.

 Über zwei weitere interessante Trends berichtet ZDnet mit dem Verweis auf die Zahlen von Distimo. So soll beim App-Angebot 2010 der Anteil der Kostenlos-Apps deutlich stärker zugenommen haben als der Anteil kostenpflichtiger Programme.

Außerdem überrascht ein weiterer Zahlenvergleich: Der Apple App-Store bietet inzwischen vergleichsweise viele Unternehmensanwendungen. Deutlich ausgeglichener sind die App-Angebote im Android Market von Google und im Ovi Store von Nokia.

Quelle: www.distimo.com

iPhone oder Android: Frauen wollen iPhones – Männer mögen Android-Smartphones

Frauen mögen iPhones – Männer stehen auf Android-Smartphones – zumindest in den USA, wie die Marktforscher der amerikanischen Nielsen Company in einer Befragung im Oktober 2010 herausgefunden haben. Frauen finden iPhones deutlich attraktiver als Mobiltelefone mit Android-Technik. So planen nach Angaben der Nielsen-Marktforscher immerhin 30,9 Prozent der befragten Amerikanerinnen den Kauf eines iPhone in naher Zukunft. Demgegenüber wollten nur 22,8 Prozent der befragten Amerikanerinnen ein Smartphone mit dem Google-Betriebssystem.

Für amerikanische Männer sind Android-Modelle interessanter als Mobiltelefone mit dem Apfelsymbol. Inzwischen planen mehr männlichen Amerikaner (32,6 Prozent) den Kauf eines Android-Modells als die Anschaffung eines iPhones (28,6 Prozent). Über die Gründe der unterschiedlichen Präferenzen der Geschlechter gibt es keine Angaben.

Die Befragung verdeutlichte auch, dass 30 Prozent der befragten Amerikaner demnächst ein iPhone kaufen möchten. Inzwischen ist die Gruppe, die sich für ein Android-Modell interessiert fast ebenso groß (exakt: 28 Prozent). Deutlich geringer ist die Zahl der Personen, die sich für einen Blackberry oder ein Smartphone mit einem Microsoft Windows Mobile-Betriebssystem interessieren. Die Anschaffung eines Blackberrys von RIM planen 13 Prozent, gerade mal 6 Prozent der befragten Amerikaner möchte demnächst ein Smartphone mit Windows-Betriebssystem. Da Symbian-Modelle (von Nokia) in den USA keine Bedeutung haben, fehlen in dieser Studie Angaben zu dem weltweit am meisten verbreiteten Betriebssystem für Smartphones.

Quelle: www.nielsen.com

Marktzahlen Westeuropa: Smartphones treiben den Handymarkt

Samsung Galaxy S i9000

Ein kräftiges Absatzplus bei Smartphones … treibt den Handymarkt in Westeuropa, berichtet IDC in seinem European Mobile Phone Tracker für das dritte Quartal 2010. Die Marktforscher registrierten bei den Verkaufszahlen von Mobiltelefonen sehr unterschiedliche Entwicklungen: Während der Absatz von „normalen“ Handys (IDC nennt sie feature phones) in Westeuropa im Q 3-2010 spürbar um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr einbrach (jetzt 31,7 Millionen Handys), steigerten sich die Smartphone-Verkäufe um 109 Prozent (gegenüber dem Vorjahresquartal) auf 19 Millionen Geräte. Heute ist jedes Dritte verkaufte Handy in Westeuropa ein multimedial gut ausgestattetes Smartphone (genau genommen sind es 37,5 Prozent). Der gesamte Handymarkt in Westeuropa wuchs nach IDC-Angaben im dritten Quartal 2010 auf 50,7 Millionen Endgeräte – immerhin eine Steigerung um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 Die Top 5 ….

Der erfolgreichste Smartphone-Hersteller in Westeuropa … ist Nokia. Die Finnen verteidigten ihren Dauer-Spitzenplatz auch im 3.Quartal 2010. Insgesamt verkauften sie in drei Monaten 6 Millionen Multimedia-Mobiltelefone. Das sind 45 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs bei Nokia bleibt aber deutlich unter der Wachstumsdynamik bei Smartphones (+109 %), damit verloren die Finnen weiter an Marktanteilen. Statt 45,6 Prozent (wie im Q3-2010) liegt ihr Anteil in diesem Jahr bei 31,7 Prozent.

Apple hat ein gutes Quartal hingelegt und ist weiterhin klar die Nummer 2 unter den Smartphone-Anbietern in Westeuropa. Marktanteil: 24,0 Prozent. Trotz der Verdoppelung der Verkäufe (+101,6 Prozent) konnte Apple aber auch nicht mit der Wachstumsdynamik der Branche mithalten, so dass die Amerikaner statt 24,9 Prozent wie im Vorjahr in diesem Jahr lediglich 24,0 Prozent Marktanteil erreichten.

Research in Motion, kurz RIM, ist weiter die Nummer 3 auf dem europäischen Smartphone-Markt. Mit 2,6 Millionen verkauften Blackberrys lag der Marktanteil des kanadischen Unternehmens im Q3-2010 bei 13,9 Prozent. Obwohl der Absatz der – vor allem in Unternehmen gern genutzten – Mobiltelefone innerhalb von 12 Monaten um 86,5 % anstieg, schrumpfte der Anteil von RIM an diesem dynamischen Markt.

Zu den großen Gewinnern in diesem Jahr gehörte Sony Ericsson. Die schwedisch-japanische Kooperation mit der großen Handy- und Multimediatradition hat sich in Westeuropa wieder auf Platz 4 vorgearbeitet. Sony Ericsson verkaufte im Juli, August und September 2010 insgesamt 2 Millionen Smartphones und erreichte damit einen Marktanteil von 10,6 Prozent. Ein Jahr zuvor vermarkteten sie vergleichsweise bescheidene 100 000 Smartphones.  

IDC ermittelte ebenfalls eine deutliche Steigerung bei HTC. Der taiwanesischen Hersteller steht im 3. Quartal 2010 mit 1,9 Millionen verkauften Smartphones auf Platz 5 der Top Western European Mobile Phone Vendors-Liste von IDC. HTC kam im Q3-2010 auf einen Marktanteil von 10,2 Prozent – ein Jahr zuvor waren es 8,1 Prozent.

Der Verfolger…..

(Noch) nicht unter den Top 5 der Smartphone-Hersteller in Westeuropa ist Samsung. Die Nummer 2 unter den Handyherstellern brachte relativ spät attraktive Android-Modelle – wie etwa das Galaxy S oder das Galaxy 3 – auf den Markt. Mit rund 1,1 Millionen verkauften Smartphones erzielte Samsung in Q3-2010 einen Marktanteil von 8 Prozent. Der große koreanische Hersteller setzt in diesem Quartal bei seinem Smartphone-Angebot verstärkt auf Modelle mit Android-Betriebssystem. Die Koreaner liefern aber auch Multimedia-Mobiltelefone mit Windows-Oberfläche und Modelle mit ihrem eigenen Betriebssystem Bada aus.

Quelle: www.idc.com

Symbian, Apple iOS, Android und Blackberry: Marktzahlen für Westeuropa

Nokia N97 mini

Das Nokia Betriebssystem Symbian ist weiterhin die Nummer 1 in Westeuropa bei den Betriebssystemen für Smartphones, berichtet IDC in seiner neuen Ausgabe des European Mobile Phone Tracker. Die Finnen verkauften im 3. Quartal 2010 in Westeuropa auf einem sehr stark wachsenden Smartphone-Markt rund 6 Millionen Smartphones mit Symbian – und erreichten damit einen Marktanteil von 31,7 Prozent. Apple brachte im gleichen Zeitraum 4,5 Millionen iPhones an seine Kunden (24 Prozent Marktanteil). Gewaltig aufgeholt haben Mobiltelefone mit dem neuen Android-Betriebssystem. 4,3 Millionen Smartphones waren damit ausgestattet – das offene Betriebssystem von Google lag in Q3-2010 knapp hinter der Apfel-Lösung bei den Verkäufen. Der Android-Marktanteil: 23 Prozent. Deutlich dahinter rangiert das Blackberry Betriebssystem – die Business-Lösung läuft auf 2,6 Millionen der neu verkauften Smartphones (13,9 Prozent Marktanteil).

Beim Vergleich mit dem Quartalsergebnis des Vorjahres erkannten die IDC-Marktforscher deutliche Veränderungen am westeuropäischen Markt. Vor allem Symbian-Modelle haben in diesem Marktsegment erheblich an Bedeutung verloren: ihr Marktanteil sank von 45,6 % (in Q3-2009) auf 31,7 % im dritten Quartal 2010. Auf dem stark wachsenden Smartphone-Markt konnten iPhones mit dem Apple iOS ihren Marktanteil nicht ganz halten (Q3 2009: 24,5 %, im Q3 2010 waren es 24,0 %), während das Android-System einen kräftige Sprung nach vorne machte und im dritten Quartal 2010 fast den Apple-Anteil erreichte. Die hohe Dynamik bei Android-Verkäufen im 3. Quartal 2010 (und in den nächsten Monaten) wird allein daran deutlich, dass von den 45 in Westeuropa angebotenen Smartphones mit Android-Betriebssystem immerhin 24 Modelle im Beobachtungszeitraum neu eingeführt wurden, wie IDC Mitte Dezember 2010 meldete.

Quelle: http://www.idc.com

Marktzahlen: Smartphones machen den Markt

Samsung Galaxy S i9000

 

Der weltweite Handymarkt wächst und wächst – und die steigenden Smartphone-Verkäufe sind einer seiner Wachstumsmotoren. Nach Angaben der IDC-Marktforscher wurden im 3. Quartal 2010 weltweit 340,5 Millionen Mobiltelefone verkauft – das sind 14,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Eine besondere Rolle an diesem Zuwachs übernehmen Smartphones, deren Verkauf im Vergleich zum Vorjahr um 95 Prozent auf 80,9 Millionen Endgeräte gestiegen ist, wie das Marktforschungsunternehmen Canalys Anfang November meldete.

Die wachsende Bedeutung von Smartphones ist auch daran abzulesen, dass zwei der fünf größten Mobiltelefonhersteller inzwischen zwei ausschließlich Smartphones verkaufen. Die beiden Hersteller, Apple und Research in Motion (RIM), weisen außerdem die größten Zuwächse bei den Top 5-Herstellern auf, wie IDC berichtet. Apple konnte seinen Absatz weltweit um 90,5 Prozent (gegenüber dem Vorjahresquartal) auf 14,1 Millionen iPhones steigern. RIM vergrößerte seinen Absatz im gleichen Zeitraum um 45,9 Prozent auf 12,4 Millionen verkaufte BlackBerrys.

Ein Blick auf die Top 5 der Handyhersteller: Nokia steht – trotz sinkender Marktanteile – nach den IDC-Marktzahlen im 3. Quartal 2010 weiterhin auf Platz 1. Die Finnen verkauften mit 110,4 Millionen Handys auch in diesem Quartal weltweit die meisten Mobiltelefone (Marktanteil: 32,4 Prozent – ein Jahr vorher: 36,5 Prozent). Samsung erreicht auch in diesem Quartal wieder Platz 2 mit 71,4 Millionen ausgelieferten Endgeräten (Marktanteil: 21,0 Prozent – vorher: 20,3 Prozent). Auf Platz 3 liegt LG, deren Marktanteil rückläufig ist und jetzt bei 8,3 Prozent (2009: 10,6 Prozent) liegt. Die Koreaner verkauften mit 28,4 Millionen Geräten aber fast doppelt so viele Mobiltelefone wie Apple, das inzwischen auf Platz 4 geklettert ist. Der Apple-Absatz liegt bei 14,1 Millionen Geräten (= 4,1 Prozent Marktanteil). Konkurrent RIM kommt auf 12,4 Millionen, das sind 3,6 Prozent Marktanteil weltweit. Der Anbieter von Smartphones für die berufliche Nutzung verkauft heute mehr Mobiltelefone als die klassischen Handymarken wie Sony-Ericsson oder Motorola, die inzwischen nicht mehr unter den Top 5 von IDC auftauchen.

Die Canalys-Studie vom November liefert einen Überblick über die aktuellen Marktanteile im Smartphone-Markt. Weltweit die Nummer 1 unter den Betriebssystemen für Smartphones ist Symbian, das fast ausschließlich in Nokia-Mobiltelefonen zu finden ist. Ihr Weltmarktanteil erreicht 33 Prozent. Smartphones mit Android, die von einer stetig wachsenden Zahl von Herstellern angeboten werden, erreichen inzwischen einen Weltmarktanteil von 25 Prozent. Damit sind sie weltweit auf Platz 2 vorgerückt. Das Apple-Betriebssystem kommt im Ranking mit 17 Prozent Marktanteil auf den 3. Platz. 15 Prozent Marktanteil und damit Platz 4 erreicht die Blackberry-Lösung, die ausschließlich von RIM vermarktet wird. Erheblich geringer ist der Anteil der Microsoft-Lösung Windows Mobile an den Smartphone-Verkäufen. Sie erreicht nur noch 3 Prozent Marktanteil, obwohl eine Gruppe an Herstellern Smartphones mit diesem Betriebssystem anbietet.

In der nächsten Zeit wird sich wahrscheinlich daran etwas ändern. Die gerade erfolgte Ablösung des veralteten Windows Mobile-Betriebssystems durch das modernere Windows Phone 7 wird wahrscheinlich wieder zu einer verstärkten Nachfrage bei Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem führen.

Quellen: www.idc.com, www.canalys.com

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