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iPhone 7 Plus

Weltweite Verkaufs-Charts: iPhone 7 vor iPhone 7 Plus

Eigentlich sind die Smartphone-Verkaufs-Charts so wie in jedem Jahr. Das kleinere der aktuellen iPhone-Modelle ist weltweit der Bestseller im ersten Halbjahr 2017. Direkt hinter dem Apple iPhone 7 folgt das größere Schwestermodell iPhone 7 Plus. Samsungs Bestseller schafft es erneut nur auf Rang drei, wie IHS Markit ermittelte. In diesem Jahr fällt dem in Deutschland unbekannten Mittelklassemodell Galaxy Grand Prime Plus diese Rolle zu. Die aktuellen Hoffnungsträger der Koreaner, das Galaxy S8 und Galaxy S8+, liegen im ersten Halbjahr 2017 nur auf Platz 5 und 6 hinter dem Apple-Oldie iPhone 6s. Die Modelle von Apple- und Samsung dominieren wie üblich die Charts.

Topseller iPhone 7 hat nur 5 Prozent Marktanteil

Aber ganz so beeindruckend wie in den letzten Jahren ist diese Dominanz nicht mehr. Während das Apple-Topmodell im Jahr 2015 einen Marktanteil von zehn Prozent hielt und der Apple-Bestseller von 2016 immerhin auf sieben Prozent kam, hält der Apple Bestseller von 2017 nur noch einen Marktanteil von fünf Prozent. Auch das Samsung Galaxy S8 kommt in diesem Jahr auf einen geringeren Marktanteil als der Vorgänger im letzten Jahr.

Während die Marktanteile der Topseller schrumpfen, wächst die Zahl der Smartphone-Modelle, die in der ersten Jahreshälfte über sechs Millionen Mal verkauft wurden. In diesem Jahr knackten 22 Modelle diese Marke, ein Jahr zuvor Jahr waren es erst 17. Beide Entwicklungen signalisieren: Der weltweite Wettbewerb bei Smartphones wird stärker.

Fünf Hersteller produzieren Topseller

Die Topseller-Phones kommen in diesem Jahr von fünf Herstellern. Neben Apple und Samsung gehören die chinesischen Hersteller Oppo, Xiaomi und Huawei dazu. Besonders erfolgreich agiert Oppo. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2017 gleich fünf Modellen auf dem Markt, die diese Absatzmarke zu übertreffen. Nur Samsung kann das toppen und hat zehn Topseller im Programm. Apple kommt auf vier Topseller, Xiaomi auf zwei und Huawei lediglich auf einen.

Noch haben Apple und Samsung die Nase vorne

Einen deutlichen Vorteil haben Apple und Samsung jedoch weiterhin gegenüber Oppo. Während die vier Topseller von Apple auch zu den zehn verkaufsstärksten Smartphones weltweit gehören und Samsung gleich fünf Modelle in den Top Ten hat, erreicht im ersten Halbjahr 2017 nur ein Oppo-Modell dieses Topniveau.

Quelle:

IHS Markit: Apple iPhone 7 Remained Top Smartphone Modell in First Half of 2017

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Die aktuellen Smartphone-Bestseller – das iPhone 7 ist die Nummer 1

Das iPhone 7 ist zurzeit der Topseller unter den Smartphones. 16,9 Millionen iPhone 7 verkaufte Apple im zweiten Quartal 2017 weltweit, schätzt Strategy Analytics in seinem Smartphone Model Tracker. Damit steht das iPhone 7 auf Platz 1 der aktuellen Weltbestseller-Liste. Auf Platz 2 folgt das iPhone 7 Plus. Von diesem großen iPhone konnte Apple rund 15,1 Millionen in drei Monaten absetzen.

Die Konkurrenz folgt mit Abstand. Platz 3 und 4 gehen an Samsung. Mit 10,2 Millionen verkaufter Galaxy S8 eroberte Samsung Platz 3. 9 Millionen waren es beim Galaxy S8+ weltweit, das ist Rang 4. Beide Samsung-Modelle sind Neuheiten, die seit Ende April lieferbar waren. Sie waren also nicht über den komplette Erhebungszeitraum weltweit im Handel.

iPhone-Verkäufe rückläufig

Die beiden Spitzenplätze für Apple beeindrucken, verbergen aber gleichzeitig einen deutlichen Abwärtstrend. Ein Vergleich mit den Ergebnissen des ersten Quartals macht ihn sichtbar: Damals lagen die beiden Apple-Phones zwar ebenfalls auf den Top-Plätzen 1 und 2 – aber mit deutlich höheren Verkaufszahlen.

Vor allen das iPhone 7 ist von einem drastischen Rückgang betroffen. Apple verkaufte im ersten Quartal 21,5 Millionen iPhone 7, im zweiten Quartal waren es 4,6 Millionen weniger. Beim teureren iPhone 7 Plus fällt der Einbruch zwar nicht ganz so deutlich aus, markant ist er dennoch. Von 17,4 Millionen verkaufter iPhone 7 Plus im ersten Quartal sank der Absatz auf 15,1 Millionen im zweiten Quartal.

Vielsagend ist der Rückgang, da im zweiten Quartal mehr Smartphones abgesetzt wurden als im ersten Quartal (Q1/2017: 353,3 Millionen, Q2/2017: 360,4 Millionen). Apple konnte von dem Zuwachs bei seinen Spitzenmodellen nicht profitieren.

iPhone-Neuheiten 2017 bremsen Kaufinteresse

Der Grund für das nachlassende Käuferinteresse ist offensichtlich. iPhone-Interessierte halten ihre Kaufentscheidung zurück. Sie warten auf die Nachfolger des iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Apple wird sie im September vorstellen – gleich drei neue Topmodelle werden erwartet. Zusätzlich zu den Nachfolgern iPhone 7s und iPhone 7s Plus steht das 10-Jahre-iPhone-Jubiläumsmodell iPhone 8 vor dem Start. Es bietet nicht wie die anderen beiden Neuheiten nur die üblichen technischen Modellpflege-Verbesserungen, sondern wartet mit einigen Innovationen auf.

Das weckt bei iPhone-Fans Begehrlichkeiten und führt zu einer temporären Kaufzurückhaltung. Sie war im Frühjahr bereits erkennbar und wird sich im dritten Quartal 2017 noch deutlicher bemerkbar machen.

Bei Samsung sieht die Situation anders aus: Der Topseller von Samsung war im ersten Quartal 2017 das Galaxy J3 (2016). Samsung verkaufte 6,1 Millionen dieses Smartphones aus dem Low-Budget-Segment, dessen Nachfolger Galaxy J3 (2017) Samsung kurz danach vorstellte.

Im zweiten Quartal war das J3 nicht mehr unter den Top-5-Bestsellern. Stattdessen rückten Samsungs neue Topmodelle Galaxy S8 und S8+ in die Bestseller-Liste. Sie sind heute die Topseller mit Android-Betriebssystem. Außerdem ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sie diesen Titel und einen Eintrag in den Top-5-Charts auch im dritten Quartal beanspruchen werden.

Xiaomi Redmi 4a gehört auch zu den aktuellen Top-5-Sellern

Unter den verkaufsstärksten Modellen des zweiten Quartals war erneut auch ein Smartphone eines chinesischen Herstellers. Das Xiaomi Redmi 4a landete mit 5,5 Millionen verkauften Smartphones auf Platz 5 der weltweiten Bestseller-Liste von Strategy Analytics. Anders als die iPhone- und Galaxy S-Modelle ist das Redmi kein Edel-Phone, sondern ein Smartphone der 100-Euro-Klasse.

Im ersten Quartal 2017 war ebenfalls ein chinesisches Smartphone unter den Bestsellern.  Oppo verkaufte 8,9 Millionen seines Mittelklasse-Modells Oppo R9s im Betrachtungszeitraum. Es kam damit auf Platz 3. Im zweiten Quartal war es jedoch nicht mehr im weltweiten Top-5-Ranking.

Strategy Analytics_Smartphone Shipments 2-2017

 

Quelle

Small is beautiful – Das iPhone SE ist das beliebteste Smartphone (in den USA)

Ein Trend ist bei Smartphones seit Jahren ungebrochen: Die Displays der Mobiltelefone werden immer größer. Jahr für Jahr legen sie zu. Das gilt vor allem für die Topmodelle der Hersteller. Während vor sechs Jahren das Spitzenmodell von Samsung, das Galaxy S2, mit einen Display im 4,3 Zoll-Format (= 10,9 cm) ausgerüstet war, verfügt heute das aktuelle Samsung-Modell der S-Serie, das Galaxy S8, über einen Bildschirm mit einer 5,7-Zoll-Diagonalen (= 14,5 cm). Dieses Modell ist sogar die kleinere Version neuen Galaxy S8-Serie. Der Bildschirm des S8+ ist ein Zentimeter größer (6,2 Zoll oder 15,5 cm).

Eine aktuelle Zufriedenheitsstudie aus den USA stellt jedoch diesen XXL-Trend in Frage. Das populärste Smartphone auf dem US-Markt hat nämlich kein Riesendisplay, sondern einen vergleichsweise kleinen Touchscreen. Die amerikanischen User von Smartphones sind nämlich nicht mit den Topmodellen von Apple, Samsung und Co. mit ihren Großdisplays super zufrieden, sondern mit dem iPhone SE, wie die Marktforscher der American Customer Satisfaction Index (ACSI) in ihrer Zufriedenheitsstudie 2017 feststellten.

iPhone SE-Besitzer sind sehr zufrieden

Das iPhone SE setzt auf das klassische iPhone-Design, ein kompaktes Gehäuse und ein kleines 4-Zoll-Display (= 10,2 cm). Die Technik stammt aus  älteren iPhone-Modellen (iPhone 6 und iPhone 6s) und sein Preis ist für Apple-Verhältnisse sehr niedrig. Umgerechnet 350 Euro kostet es in den USA. Klein plus günstig plus Apple-Faktor machen es bei den US-Konsumenten so beliebt, vermuten die Marktforscher.

Platz 2 für Galaxy S6 Edge+ und iPhone 7 Plus

Das 2016 eingeführte kleine iPhone-Modell erreicht einen Zufriedenheitswert von 87 und liegt damit knapp vor dem Apple iPhone 7 Plus und Samsung Galaxy S6 Edge+, die auf einen Zufriedenheitswert von 86 kommen und damit den zweiten Platz der Zufriedenheits-Charts belegen. Beide Modelle sind mit recht großen Bildschirmen von 5,5 Zoll (iPhone 7 Plus) bzw. 5,7 Zoll (Galaxy S6 Edge+) ausgerüstet.

Nur Galaxy S-Modelle und iPhones ganz vorne

Auf den nachfolgenden Spitzenplätzen folgen Modelle von Apple und Samsung, die zum Teil mit etwas kleineren Displays ausgerüstet sind. Zu den Top 9-Modellen gehören: Samsung Galaxy S6 Edge (5,1 Zoll-Display), Galaxy S7 (5,1 Zoll), Galaxy S7 Edge (5,5 Zoll) sowie das iPhone 6 Plus (5,5 Zoll), iPhone 6s Plus (5,5 Zoll) und iPhone 7 (4,7 Zoll). Sie erreichen Zufriedenheitswerte zwischen 83 und 85.

Wie diese Auflistung in Sachen Beliebtheit in den USA zeigt, dominieren Apple und Samsung diese Charts. Andere Hersteller können da nicht mithalten. Doch das ist eine andere Geschichte.

 

Quelle

iPhone 7 vor iPhone 7 Plus vor Oppo R9s – die Smartphone-Topseller

Welches Smartphone ist zurzeit weltweit der Topseller? Richtig: Das iPhone 7. Strategy Analytics lieferte die Antwort, die eigentlich niemand überrascht. Das iPhone 7 ist aktuell weltweit die Nummer 1 bei Smartphones.

Apple verkaufte im ersten Quartal 2017 insgesamt rund 21,5 Millionen iPhone 7. Außerdem haben die Amerikaner mit dem iPhone 7 Plus einen weiteren Bestseller in ihrem Portfolio. Apple konnte im gleiche Zeitraum 17,4 Millionen dieses Modells absetzen. Das ist Platz 2 in der Bestseller-Liste. Für die beiden hochpreisigen iPhone-Modelle spricht nach Ansicht der Marktforscher ihr überzeugendes Mix aus benutzerfreundlichem Design, sehr vielen Apps und ihre weltweite Verfügbarkeit.

Oppo R9s: Weltweit Nr. 3, kaufbar nur in China und Indien

Letzteres unterscheidet sie von der Nummer 3 in den weltweiten Verkaufscharts. Oppo bietet seinen Topseller Oppo R9s fast nur in China und Indien an und konnte dennoch 8,9 Millionen R9s in den ersten drei Monaten von 2017 verkaufen.

Weltweit verfügbar, aber in einer ganz anderen Preisklasse spielen die Bestseller Nummer 4 und Nummer 5. Das Samsung Galaxy J3 (2016) (Platz 4) gehört zu den günstigen Mittelklasse-Phones, das Galaxy J5 (2016) (Platz 5) ist nur etwas teurer. Die beiden Modelle haben sich in ersten Quartal 2017 vor allem in Europa und in Asien gut verkauft – obwohl sie kurz vor dem Modellwechsel stehen. Die Nachfolger Galaxy J3 (2017) und Galaxy J5 (2017) werden im Mai erwartet.

Galaxy S8 und S8+ vor Sprung in die Charts

Nicht zu den Top5-Verkaufshits zu Jahresbeginn zählten Samsungs Spitzenmodelle Galaxy S7 und S7 Edge: Ihre Nachfolger Galaxy S8 und Galaxy S8+ präsentierten die Koreaner am 29. März. Sie gelten als aussichtsreiche Kandidaten für das Top-Five-Ranking im zweiten Quartal 2017.

Strategy Analytics_Smartphone Shipments 1-2017

Quelle

Samsung Galaxy S8 – die Leaks haben bald ein Ende – Rückblick auf KW 12 – 2017

Schlussspurt für alle S8-Leaker. Am 29. März stellt Samsung in New York und London seine neuen Flaggschiffmodelle Galaxy S8 und S8+ vor. Dann wird alles offiziell über das im Moment intensiv spekuliert wird.

Aufgrund der vielen durchgesickerten Informationen sind eigentlich alle Details der Samsung-Neuheiten irgendwo bereits aufgetaucht. Fest steht, Samsung präsentiert – so wie bei den Vorgängern Galaxy S7 und S7 Edge – zwei Galaxy S-Modelle mit unterschiedlich großen Displays. Beide Modelle besitzen ein an beiden Seiten gebogenes Edge-Display, so dass Samsung den Namenszusatz Edge streicht und das kleinere Modell als Galaxy S8 und das größere Modell als Galaxy S8+ vermarkten wird.

Wobei „klein“ ein relativer Begriff ist. Das “kleine“ S8 besitzt ein 5,8-Zoll-Display. Einen Bildschirm also, der größer ist als sein Pendant beim „großen“ iPhone 7 Plus. Das Apple-Modell kommt „nur“ auf eine Diagonale von 5,5 Zoll.

Home-Button verschwindet im Display

Die neue S-Klasse von Samsung bringt wie üblich viele technische Weiterentwicklungen gegenüber ihren ein Jahr alten Vorgängern. Optisch fallen die Unterschiede diesmal deutlicher auf als in den letzten Jahren. Die Bildschirme nehmen fast die komplette Frontseite ein. Außerdem fehlt der klassische Home-Button unterhalb des Displays. Eine eingeblendete Taste auf dem Bildschirm übernimmt seine Aufgabe.

Sprachassistent Bixby kommt

Zu den spannendsten Neuerungen beim Galaxy S8 und Galaxy S8+ gehört der digitale Sprachassistent Bixby. Er bekommt eine eigene Taste an der Seite und entspricht dem aktuellen Techniktrend. Siri von Apple und Alexa von Amazon lassen grüßen.

Ebenfalls neu und für Business-Anwender interessant ist das DeX-Dock aus dem Zubehörprogramm der Koreaner. Das Mini-Dock macht das Galaxy S8/S8 Edge zum Desktop-Ersatz. Microsoft präsentierte mit Continuum eine ähnliche Lösung im letzten Jahr für das Lumia 950. Jedoch hat Microsoft deutlich weniger populäre Smartphones als Samsung im Programm.

Samsung dreht an der Preisschraube

Die Preise für die Samsung-Neuheiten sind ebenfalls bereits durchgesickert. Samsung will sich die vielen technischen Verbesserungen beim S8 und beim S8+ gegenüber den Vorgängermodellen mit einem kräftigen Aufpreis von 100 Euro bezahlen lassen. Damit erreicht Samsung bei seinen neuen Topmodellen zwar noch nicht ganz das Super-Teuer-Niveau des iPhone 7 Plus. Deutlich viel günstiger sind das Galaxy S8 (799 Euro) und das Galaxy S8+ (899 Euro) aber auch nicht.

 

Lesetipp:

Apple sells record 78.3 million iPhone units

Apple reported a blow out fiscal first quarter after the stock market closed this afternoon. With the Apple iPhone 7 and Apple iPhone 7 Plus adding some new features such as an IP67 certification rating, a dual-camera set up on the back of the iPhone 7 Plus, and some stunning new colors, Apple sold a…

über Apple sells record 78.3 million iPhone units during its fiscal first quarter — PhoneArena – News

Smartphone-Markt 2016: Samsung und Apple verlieren im dritten Quartal – Rückblick auf KW 43-2016

Das Wachstum bei Smartphones ist weiterhin ungebrochen. Weltweit wurden im dritten Quartal 2016 insgesamt 355 Millionen Smartphones verkauft. Das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Canalys in seiner neuen Studie berichtet. Jedoch entwickelten sich die Zahlen bei den Big-Playern der Smartphone-Branche recht unterschiedlich. Während die beiden Großen Samsung und Apple weniger Geräte als ein Jahr zuvor verkauften, legten die drei Verfolger kräftig zu. Der Kampf um die Spitzenplätze wird enger.

Samsung und Apple verlieren Marktanteile

Ein Blick auf die konkreten Zahlen: Beim Marktführer Samsung sanken die Verkaufszahlen um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 76,5 Millionen Stück halten die Koreaner aber weiterhin die Pole-Position und einen Marktanteil von 21,5 Prozent (2015: 25,0 Prozent). Apple schrumpfte im gleichen Zeitraum um 5,2 Prozent auf 45,5 Millionen Stück. Damit erreichen die Amerikaner einen aktuellen Weltmarktanteil von 12,8 Prozent (2015: 14,3 Prozent).

Huawei, Oppo und Vivo legen zu

Ganz anders entwickelten sich die drei wichtigsten Verfolger, die allesamt aus China kommen. Huawei, die Nummer Drei auf dem Weltmarkt, legte im abgelaufenen Quartal erneut zu. Diesmal um 23,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Quartalsabsatz erreichte 33,4 Millionen Smartphone. Das entspricht einem Weltmarktanteil von 9,4 Prozent.

Noch kräftiger wuchsen die in Europa unbekannten chinesischen Smartphone-Riesen Oppo und Vivo. Oppo steigert seine weltweiten Verkaufszahlen um 142,6 Prozent auf 27,9 Millionen Stück (Marktanteil: 7,9 Prozent). Vivo verkaufte im abgelaufenen Quartal 18,2 Millionen Smartphones (Marktanteil: 5,1 Prozent). Das sind 64 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Blick nach China

Die enorme Bedeutung dieser beiden Hersteller zeigt der Blick auf die Verkaufsstatistiken in China. Oppo und Vivo haben inzwischen Huawei von Platz 1 der chinesischen Verkaufscharts verdrängt. Oppo steigerte im dritten Quartal 2016 seinen Marktanteil auf 18 Prozent (und liegt damit auf Platz 1). Vivo kam auf 16 Prozent (Platz 2). Huawei hat in China inzwischen nur noch einen Marktanteil von 15 Prozent. Es ist die Nummer 3 bei den Smartphone-Herstellern. (Angaben von IHS Research).

Weihnachtsquartal mit Überraschungspotential

Spannend wird die Entwicklung der weltweiten Smartphone-Verkaufszahlen im Weihnachtsquartal 2016. Nicht nur, weil das vierte Quartal das umsatzstärkste Quartal im Jahr für die Smartphone-Branche ist, sondern auch weil bei den Zahlen von Samsung und Apple nachhaltige Veränderungen zu erwarten sind.

Bei Samsung werden die Brandvorfälle und die komplette Produkteinstellung des Topmodells Galaxy Note 7 deutliche Spuren hinterlassen. Das Brand-Desaster wird Apple unmittelbar stärken. Außerdem sorgen die neuen Modelle iPhone 7 und iPhone 7 Plus für einen erheblichen Aufwind bei den Verkaufszahlen.

Das Note 7-Desaster

Die vermutlich spannendste Frage ist, wie hoch werden die Einbußen bei Samsung ausfallen. Das bis heute immer noch nicht aufgeklärte Galaxy Note 7-Desaster hat nicht nur einen weltweiten Verkaufsausfall des Samsung-Topmodells zur Folge (ca. 10 Millionen Stück in diesem Jahr) sondern stellt auch einen dramatischen Imageverlust für alle Samsung-Smartphones dar. Auswirkungen auf deren Absatzzahlen sind wahrscheinlich.

Wie loyal sind die Note7-Kunden?

Das Meinungsforschungsunternehmen Baystreet geht jedoch von einer hohen Markenloyalität aus. Die Meinungsforscher erwarten, dass 70 Prozent der Note 7-Käufer nach der Rückgabe ihres brandgefährlichen Smartphone sich wieder für ein Smartphone des gleichen Herstellers entscheiden (vor allem für das Galaxy S7 Edge und das Galaxy S7). Lediglich 15 Prozent der Note 7-Kunden sollen zum Erzrivalen Apple wechseln und demnächst mit einem iPhone 7 telefonieren.

Lese-Tipps:

 

iPhone 7: wertvollere Komponenten, geringere Gewinnmarge – Rückblick auf KW 38-2016

Ein Display mit mehr Farben, ein neuer Prozessor, ein größerer Speicher, eine neue Kamera, ein größerer Akku – Apple verbesserte beim neuen iPhone 7 einige Details auch wenn das neue Modell äußerlich genauso aussieht wie das iPhone 6s. Obwohl die meisten der Komponenten gleich geblieben sind, überrascht das neue iPhone 7 mit einem insgesamt deutlich höheren Materialwert als seine Vorgänger.

iPhone 7 kostet Apple 20 Prozent mehr

Nach Schätzungen von IHS Markit liegen die Gesamtkosten für die verbauten Komponenten beim einfachsten iPhone 7 (Version mit 32 GB Speicher) bei 219,80 US-Dollar. Zum Vergleich: Beim einfachsten iPhone 6s (16 GB Speicher) summiert sich der Materialwert auf 182,91 US-Dollar.

Damit ist das neue iPhone 20 Prozent teurer für Apple als das iPhone von 2015. Dennoch liegt auch der Materialwert des neuen iPhones deutlich unter dem der Konkurrenz. Die Bauteilkosten des Samsung Galaxy S7 schätzte IHS beispielsweise auf 255 US-Dollar.

Neues iPhone = weniger Gewinn für Apple?

Was heißt das für Apple? Bei der neuen iPhone-Generation schrumpft die Gewinnmarge. Sie bleibt aber aufgrund der Hochpreisstrategie von Apple bei seinen iPhones weiterhin deutlich größer als bei Samsung und Co.

Weniger Gewinn pro iPhone 7 heißt für Apple auch weniger Gewinn für Apple. Es sei denn die iPhone-Verkaufszahlen würden entgegen aller Erwartungen in den nächsten Monaten neue Rekorddimensionen erreichen.

Gewinnfaktor iPhone 7 Plus?

Aber vielleicht sieht die Gewinnsituation gar nicht so kritisch aus für Apple. Die Kostenschätzung von IHS Markit weist keine Angaben für iPhone 7-Modelle mit größeren Speichern (128/256 GB) aus, für die Apple einen kräftigen Aufpreis verlangt. Außerdem fehlt eine Kostenschätzungen für das iPhone 7 Plus.

Das größere und teurere Plus-Modell scheint eine besonders hohe Nachfrage zu haben. Es bietet eine bessere Ausstattung (größeres Display, Dual-Kamera, Arbeitsspeicher, Akku) kostet aber auch deutlich mehr als das kleine Phone 7. Für die Basisversion verlangt Apple einen Aufpreis von 140 Euro.

Materialkosten sind nur ein Teil der Kosten

Die geschätzten Materialkosten geben nicht die gesamten Kosten eines Endgerätes wieder, sie sind jedoch eine gute Basis um Kostenvergleiche zwischen Smartphones zu erstellen. Nicht in dieser Summe enthalten sind beispielswese die Kosten für die Endmontage (etwa 5 US-Dollar) sowie Ausgaben für Marketing, Vertrieb, Software, Patente und Steuern.

Lese-Tipp:

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