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U.S. wearable market is doing much worse than expected — TechCrunch

Apple may still be claiming that sales of its Apple Watch are “doing great,” but overall, the wearable device category is failing to grow at the rates forecasted earlier. According to a new report from eMarketer, wearables like Apple Watch and Fitbit were expected to grow more than 60 percent year-over-year from 2015 to 2016.…

über U.S. wearable market is doing much worse than expected — TechCrunch

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Galaxy Note 7 – Vom besten Smartphone zum brandgefährlichen Auslaufmodell in acht Wochen – Rückblick auf KW 41-2016

Das Chaos rund um das Galaxy Note 7 fand in dieser Woche sein abruptes Ende. Acht Wochen nach dem Verkaufsstart des Note 7 nahm Samsung sein Topmodell für 2016 vom Markt. Aus einem als iPhone-7-Plus-Alternative gestarteten Edel-Smartphone ist das größte Desaster in der Geschichte der Mobiltelefone geworden. Inzwischen sammelt Samsung weltweit rund 2,5 Millionen Note 7 ein, um sie endgültig zu verschrotten.

Zuvor hatte das als eines der besten Smartphones der Welt geltende Galaxy Note 7 wochenlang Konsumenten und die Smartphone-Branche in Atem gehalten. Auf brennende Note7-Mobiltelefone folgten Nutzungsverbote in Flugzeugen durch Airlines, Transportverbote durch Logistikunternehmen und der weltweite Rückruf des Herstellers für die ausgelieferten Modelle. Das alles sorgte für viel Aufregen.

Doch Phase 2 toppte alles: Austauschgeräte mit angeblich „sicheren“ Akkus aus chinesischer Produktion wurden bereitgestellt. Kurz darauf folgten weitere Brandfälle und erneuerte Nutzungs- und Transportverbote. Samsung stoppte die Auslieferung und verkündete ein Tag später das endgültige Aus für sein Flaggschiffmodell Galaxy Note 7.

17 Milliarden weniger Umsatz

Der Schaden ist riesig und wird zurzeit auf 5 Milliarden Euro geschätzt. Noch dramatischer sind die sich abzeichnenden Umsatzverluste in den nächsten Monaten. Analysten schätzen sie auf 17 Milliarden US-Dollar. Und das in einem Markt, der sehr hart umkämpft ist und inzwischen kaum noch Wachstumspotential bietet.

Aber nicht nur bei den Smartphones, sondern auch beim Zubehör wird der Umsatz einbrechen – etwa bei der Virtual Reality Brille VR Gear, die zusammen mit dem Galaxy Note 7 genutzt werden kann.

Dramatischer Imageschaden

Der unmittelbare Umsatz- und Gewinnrückgang ist nur eine Seite. Hinzu kommt ein massiver Imageschaden, den das Pannen-Phone auslöste. Die Folgen auf andere Produkte des Unternehmens sind schwer einzuschätzen. Natürlich spielt das aktuelle Krisenmanagement von Samsung eine ganz entscheidende Rolle.

Wichtig ist, dass Samsung sämtliche Fakten rund um das brandgefährliche Note 7 schnell und rückhaltlos aufklärt und alle Kunden umfassend informiert.

Samsung kennt nicht die Brandursachen

Fatal ist, dass Samsung bis heute nicht die genauen Brandursachen kennt. Das gilt sowohl für die erste Charge des Note 7 als auch für die als sicher eingestufte zweite Charge. Unwissende Ingenieure die Akkus aus der Samsung-Produktion voreilig als alleinige Fehlerquelle definierten und durch brennende Fakten widerlegt werden, sind jedoch nicht gerade ein Aushängeschild für die Kompetenz eines Technologiekonzerns.

Samsungs Chef der Mobilsparte Koh Dong-Jin kündigte inzwischen eine lückenlose Aufklärung der Öffentlichkeit an. Doch bis es so weit ist, werden vermutlich noch einige Wochen vergehen. So lange dominieren Gerüchte und die Verunsicherung bleibt.

Zu enge Zeitvorgaben bei der Entwicklung?

Nicht gerade positiv für das Image von Samsung sind in diesem Zusammenhang Meldungen, dass Samsung seine Zulieferer und seine eigenen Abteilungen mit zu knappen Zeitvorgaben bei der Entwicklung des Galaxy Note 7 unter Druck gesetzt hat. Dass darunter auch die Qualitätskontrollen leiden, erscheint plausibel. Doch das wirft kein gutes Licht auf Samsung und sein Interesse an der Sicherheit seiner Produkte und seiner Kunden.

Kunden verlieren Vertrauen in Samsung

Eine jetzt bekannt gewordene Umfrage von Ecommerce solutions machte den aktuellen Vertrauensverlust in den USA deutlich. Rund 40 Prozent der Besitzer von Samsung-Smartphones wollen in Zukunft keine Phones mehr von Samsung kaufen – sondern auf Modelle anderer Hersteller ausweichen. Profitieren würden etwa Apple und Google.

Entschädigungsbonus: 100 Dollar in den USA

Ob Samsung großzügiges Austauschprogramm mit Entschädigungsboni viel daran ändert, ist nicht zu erwarten. In den USA bietet Samsung den Note7-Käufern, die ihr Pannen-Phone zurückgeben und stattdessen ein anderes Samsung-Gerät kaufen zusätzlich zur Erstattung der Preisdifferenz eine Gutschrift von 100 Dollar. Wer kein Samsung-Gerät will, bekommt den Kaufpreis erstattet plus eine Gutschrift von 25 US-Dollar.

Doch das gilt nur für die USA. In Korea ist Samsung nicht ganz so spendabel und für deutsche Besitzer eines Note 7 gibt es gar keine Gutschrift, wie Samsung heute per Pressemitteilung bestätigte.

Kann das Galaxy S8 die Lücken schließen?

Wie groß der Schaden für Samsung durch die brennenden Note7 ist, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen. Eine besondere Rolle werden die beiden anderen Top-Smartphones von Samsung bzw. deren Nachfolger übernehmen. Das Galaxy S8 soll in zwei Versionen im Frühjahr 2017 vorgestellt werden.

Das Note8  kommt vermutlich nie

Der Markennamen Galaxy Note ist vermutlich gleichzeitig mit den brennenden Note7-Modellen abgefackelt. Die erfolgreiche Smartphone-Kategorie mit dem Großdisplay, dem S-Pen-Stift und den Business-Features für die das Galaxy Note bislang Namensgeber war, wird höchst wahrscheinlich bei Samsung aber weiterleben – unter einem neuen Namen.

Nachtrag – Die Fakten zum Note7-Desaster

Hier sind einige harte Fakten zum Note7-Desastu. Sie kommen von der US-Verbraucherbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) und beziehen sich nur auf die USA.

In den USA wurden 96 Fälle bekannt, bei denen es zu einer Überhitzung des Akkus im Samsung Galaxy Note 7 kam. Von den 96 Fällen fanden 73 vor dem ersten Rückruf und 23 Vorfälle nach dem Samsung-Rückruf am 15. September statt. Bei den insgesamt 96 Note-Vorfällen gab es 13 Fälle mit Brandverletzungen und 47 Vorfälle mit Schachbeschädigungen. Diesen 96 Schadensfällen stehen in den USA rund 1,9 Millionen ausgelieferte Galaxy Note 7 gegenüber.

 Lese-Tipps

Blackberry gibt Hardware-Entwicklung auf – Rückblick auf KW 39-2016

Business-Phone-Hersteller Blackberry wird keine Smartphones mehr herstellen. Die Kanadier überlassen die Entwicklung und Produktion von Blackberry-Phones künftig anderen Herstellern und konzentrieren sich stattdessen auf Smartphone-Software und Dienstleistungen für Unternehmen.

Blackberry: Vom Big-Player zum No-Name

Damit geht eine Ära zu Ende. Nur zur Erinnerung: 2009 hielt Blackberry einem Marktanteil von 20 Prozent bei Mobiltelefonen – das Unternehmen war einer der Big-Player der Branche. Heute liegt der Blackberry-Anteil bei etwa 0,1 Prozent.

Vermutlich geht damit auch die Ära der Smartphones mit Hardware-Buchstabentastaturen zu Ende, die Blackberry seit vielen Jahren gepflegt hatte und längst zu einem Markenzeichen des Unternehmens geworden ist. Eine kleine Hoffnung bleibt jedoch. Blackberry-CEO John Chen deutete bereits an, anderen Unternehmen Lizenzen für die Blackberry-Tastatur anbieten zu wollen.

Neue Strategie wurde bereits eingeschlagen

Der jetzt verkündete Strategiewechsel setzt eigentlich nur etwas fort, was Blackberry vor einiger Zeit eingeleitet hatte – mit dem Abschied vom Betriebssystem Blackberry OS und dem Abschied von eigenen Smartphones.

Das im Juli 2016 vorgestellte DTEK50 war das erste Blackberry-Modell, bei dem die Kanadier auf Android als Betriebssystem setzten und TCL komplett die Entwicklung und Produktion der Hardware überlies. Dieses Phone war kein echtes Blackberrry-Phone mehr, sondern ein Smartphone, das der chinesische Hersteller TCL auch als Alcatel Idol 4 anbietet. Es unterschied sich vom Original vor allem durch die DETK-App von Blackberry, die diverse Datenschutz-Funktionen enthält.

Neues Blackberry-Phone ebenfalls von TCL

Am 11. Oktober wird Blackberry ein neues Modell vorstellen, das auf dem gleichen Prinzip basiert. Das DTEK60 ist besser ausgestattet als das DTEK50. Es wurde ebenfalls von TCL entwickelt und hergestellt und auch hier wird der Hersteller ein (von der Hardware) identisches Modell gleichzeitig unter dem Markennamen Alcatel verkaufen.

Ist das der Weg aus der Dauerkrise?

Hintergrund und Anlass des jetzt vollzogenen Strategiewechsels sind die seit vielen Monaten chronisch schwachen Unternehmenszahlen. Das abgelaufene 2. Quartal 2016 fiel  besonders schwach aus. Bei einem Umsatz von 334 Millionen US-Dollar meldete Blackberry einen Verlust bei 372 Millionen US-Dollar. Ein Jahr zuvor verbuchte das Unternehmen einen Gewinn von 51 Millionen US-Dollar.

Ob die neue Strategie Blackberry wirklich aus seiner Dauerkrise hilft, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Lese-Tipps:

 

Der Smartphone-Markt – Samsung, Apple, Huawei – Wachstum mit Bremse, Rückblick auf KW 44-2015

Der Smartphone-Markt wächst weiter – wie IDC in seiner neuen Ausgabe des Worldwide Quartely Mobile Phone Tracker berichtet. Weltweit wurden im dritten Quartal 2015 über 355,2 Millionen Smartphones verkauft, das sind 6,8 Prozent mehr als im gleichen Quartal ein Jahr zuvor. Trotz Wachstum verraten die Quartalsergebnis auch, dass es zurzeit nicht ganz so gut läuft wie erwartet.

Die Verkaufszahlen im jüngsten Quartal blieben unter den Prognosen der IDC-Marktforscher, die 363,8 Millionen erwartet hatten. Zwei Ursachen nennt IDC: Apple konnte nicht so viel iPhones verkaufen wie erwartet und die Verkaufszahlen bei den Android-Topmodelle erreichten nicht das erwartete Level. Die Hersteller hatten mit zu hohen Preisen einen Teil ihrer Kunden abgeschreckt. Vor allem bei Smartphones die mehr als 500 US-Dollar kosten sind die Kunden auf Märkten mit hoher Sättigung inzwischen zurückhaltender beim Kauf als erwartet.

Samsung  vor Apple vor Huawei

Was das Ranking unter den Top-Playern betrifft, veränderte sich erwartungsgemäß nichts. Samsung ist weiterhin Nummer 1, Apple die Nummer 2 und Huawei die Nummer 3. Samsung verkaufte innerhalb von drei Monaten 84,5 Millionen Smartphones. Apple kam auf 48,0 Millionen und Huawei auf 26,5 Millionen. Lenovo und Xiaomi folgen mit etwas mehr als 18 Millionen verkauften Smartphones auf Platz 4 und 5.

Huawei hat das stärkste Wachstumsplus

Die drei Big-Player legten alle im Vergleich zum Vorjahr zu. Samsungs Wachstum lag auf Höhe des Branchenwachstums. Apple wuchs deutlich stärker als der Branchentrend. Doch der eigentliche Gewinner im Smartphone-Business ist Huawei. Das chinesische Unternehmen steigerte seine Verkaufszahlen gegenüber dem Quartalsergebnis des Vorjahres um 61 Prozent.

Samung profitiert vom Galaxy S6+ und Note 5

Die überraschend guten Verkaufszahlen von Samsung führt IDC auf den vorgezogenen Start der beiden Premium-Modelle Galaxy S6 Edge+ und Galaxy Note 5 zurück. Samsung stellte die beiden Modelle früher vor als üblich, sie gaben den Samsung-Verkaufszahlen im September einen zusätzlichen Push. Außerdem verkauften die Koreaner in diesem Quartal recht erfolgreich Mittelklasse-Modelle der „Unter-200-Dollar-Kategorie“ wie etwa das Galaxy Core, Galaxy Grand Prime und Modelle der Galaxy J-Serie.

iPhone 6s und 6s Plus bringt Wachstumsschub

Apple profitierte traditionsgemäß von dem im September eingeführten iPhone-Neuheiten. Allein am Start-Wochenende verkaufte Apple 13 Millionen iPhone 6s und iPhone 6s Plus. Ein Jahr zuvor setzte Apple vom Vorgängermodellen im gleichen Zeitraum „nur“ 10 Millionen Stücke ab. Das Geschäft mit den neuen iPhones lief vor allem auf den Schlüsselmärkten USA und China sehr gut.

Hinzu kamen gute Verkaufszahlen bei den älteren iPhone-Modellen, die durch Preissenkungen erneut Auftrieb erhielten. IDC hält auch das Upgrade-Programm von Apple für einen vielversprechenden Motor, um die Nachfrage nach iPhones in Märkten mit hoher Sättigung permanent hoch zu halten.

Huawei stark in China und Europa

Huawei verzeichnet die größten Zuwächse im Smartphone-Markt, was IDC vor allem auf die Erfolge im mittleren und gehobenen Preissegment zurückführt. Ein Drittel der verkauften Huawei-Smartphones sind diesem Segment zuzurechnen, in dem Huawei mit Modellen wie dem Honor 6 Plus und dem Ascend P8 attraktive Smartphones anbietet.

Gut laufen Huawei-Phones vor allem in China und in Europa. In den USA ist Huawei hingegen weiterhin schwach. Möglicherweise tut sich da was in den nächsten Monaten. Huawei produziert das neue Google Phablet Nexus 6P, was das Auftreten Huaweis auf dem US-Markt in Zukunft möglicherweise erleichtern wird.

Quelle: IDC

IDC Mobile Phone Tracker

Windows 10 – schafft Microsoft den Aufschwung? Rückblick auf KW 41-2015

Microsoft präsentierte in dieser Woche sein neues Betriebssystem Windows 10 für Smartphones und Tablets. Windows 10 Mobile soll Windows-Phones attraktiver machen für Smartphone-Kunden, da das neue Betriebssystem die Windows-PC-Welt noch stärker mit der Smartphone-Welt verschmilzt.

Ein Blick auf die aktuellen Marktanteile bei Smartphone-Betriebssystemen zeigt, dass sich Windows-Phones wieder einer wachsenden Beliebtheit in Europa erfreuen. Während Windows im Microsoft-Heimatland USA weiterhin deutlich abgeschlagen hinter Android und dem Apples iOS dümpelt – erreichen die Verkaufszahlen in Europa fast iPhone-Niveau.

Windows-Phones nur knapp hinter den iPhones
Die aktuellen Zahlen des Kantar Panels für die fünf wichtigsten europäischen Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien, kurz EU5 genannt, belegen diese Aussage. Im 3. Quartal 2015 erreichte Windows OS bei den Verkaufszahlen in diesen Ländern einen Anteil von 11,0 Prozent. iOS kam auf 16,2 Prozent. Android war mit 72,2 Prozent klarer Spitzenreiter. Diese Zahlen bedeuten im Vergleich zum Quartal zuvor einen leichten Anstieg bei iOS (+2,4) und Windows (+1,6) und einen leichten Rückgang beim Android-Absatz (-3,3). Am riesigen Abstand von Android zu iOS und Windows ändern sie kaum etwas.

Knapper Abstand zwischen Windows und iOS in Deutschland
In Deutschland ist die Bedeutung von Apple-Smartphones und Windows-Phones noch etwas geringer als bei unseren Nachbarn und die Bedeutung von Android noch größer. iPhones kamen im 3. Quartal in Deutschland auf 13,6 Prozent, Windows-Smartphones auf 10,5 Prozent und Andoid auf 75,2 Prozent.

Viertes Quartal ist richtungsweisend
Interessant wird das vierte Quartal. Apple verkauft erstmals seine Neuheiten iPhone 6s und iPhone 6s Plus. Microsoft steigt im Dezember mit dem Low-Budget-Modell Lumia 550 sowie die Topmodellen Lumia 950 und Lumia 950 XL ein. Es sind die ersten Smartphones mit Windows 10 Mobile, das bei Microsoft nur noch Windows 10 heißt.
Dass Apple mit seinen Neuheiten seinen Anteil am europäischen und am weltweiten Smartphone-Markt kräftig ankurbelt wird, gilt als ausgemacht. Ob Microsoft einen ähnlichen Windows-10-Boom entfachen kann, ist fraglich.

Quelle: Kantar World Panel

Smartphones: Apple und Huawei sind die Gewinner, bei Samsung noch alles offen. Rückblick auf KW 32-2015

Der Smartphone-Markt wächst 2015. Bislang aber eher weniger und deutlich langsamer als Marktforscher prognostizierten. Die weltweiten Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2015 lagen lediglich 1,9 Prozent über dem Ergebnis des erstens Quartals, meldete Trendforce. 304,1 Millionen Smartphones fanden in den drei Monaten einen neuen Besitzer, im ersten Quartal waren es 298,4 Millionen.

Für den Zuwachs sorgten weniger die Big-Player Samsung und Apple, sondern chinesische Hersteller wie Huawei, Xiaomi, Lenovo, TCL und Co. Alle zusammen verkauften in drei Monaten 125,5 Millionen Smartphones. Das sind 15,6 Prozent mehr als im Vorquartal.

Samsung weiterhin vor Apple

Das Hersteller-Ranking bot im zweiten Quartal 2015 das übliche Bild: Samsung ist die Nummer 1 (Marktanteil: 26,8 Prozent) Apple folgt als Nummer 2 mit Abstand (Marktanteil: 16,4 Prozent). Zwar verlor Apple im abgelaufenen Zeitraum kräftig an Prozenten. Doch das hat Tradition vor dem Start der nächsten iPhone-Generation.

Um die nachfolgenden Plätze im weltweiten Top-Seller-Ranking rangeln wie bisher Huawei, Xiaomi, LG und Lenovo. Wobei LG und Lenovo nicht ganz mit dem Wachstumstempo von Huawei und Xiaomi mithalten konnten. Huawei und Xiaomi sind im Smartphone-Business zurzeit auf der Überholspur. Im zweiten Quartal 2015 belegte Huawei Platz 3 und Xiaomi Platz 4 auf der weltweiten Topseller-Liste.

Trendforce korrigiert Verkaufsprognosen für 2015

Die Wachstumsaussichten bei den Smartphone-Verkäufen sehen die Trendforce-Analysten in diesem Jahr weiterhin positiv, wenn auch nicht mehr so vehement wie vor einigen Monaten. Trendforce hat deshalb seine Prognose nach unten korrigiert. Erwartet wird ein Wachstum um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr – vor einigen Monaten errechneten sie einen Zuwachs von 11,6 Prozent.
Egal ob 8 oder 12 Prozent, die Zuwachsraten liegen nicht mehr auf dem Niveau von 2014. Damals konnte die Hersteller 26,5 Prozent mehr Smartphones verkaufen als im Vorjahr. Die Zeiten sind vorbei.

Huawei, Xiaomi und Apple werden die Gewinner 2015

Beste Chancen sich in diesem Jahr mehr vom Kuchen zu holen haben Huawei, Xiaomi und Apple. Vor allem Huawei steht gut da. Der chinesische Hersteller ist nicht nur in China gewaltig auf dem Vormarsch, sondern überall auf der Welt. Trendforce schätzt sein Wachstum bei Smartphones auf 40 Prozent. Das Unternehmen hat gute Chance als erster chinesischer Hersteller mehr als 100 Millionen Smartphones im Jahr zu verkaufen.

Der zweite große chinesische Player Xiaomi kann da nicht mithalten. Statt der erwarten 100 Millionen Smarphones wird Xiaomi in diesem Jahr rund 70 Millionen Smartphones verkaufen, wenn die Prognose von Trendforce stimmt. Trotzdem: Ein Plus von 15 Prozent sind 2015 für Xiaomi sind machbar.

15 Prozent Wachstum erwarten die Markforscher auch von Apple. Bislang läuft es gerade nicht so, aber der Start der neuen iPhones im September wird vermutlich für einen gewaltigen Schub sorgen. Das iPhone 6s und iPhone 6s Plus haben vielversprechende Verkaufschancen. Apple hat für dieses Jahr Komponenten für 85 bis 90 Millionen iPhones geordert. Alles scheint für einen neuen Verkaufsrekord vorbereitet zu sein.

Samsung unter Druck

Ob Samsung, die aktuelle Nr. 1 im Smartphone-Markt, in den nächsten Monaten noch zulegen kann, steht hingegen auf der Kippe. Die eingeplanten Bestseller Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge verkaufen sich nicht so gut wie erhofft. Samsung versucht es jetzt mit einer Augustoffensive die Verkaufszahlen für 2015 nach oben zu pushen.

Kräftige Preissenkungen beim Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge, der Marktstart eines neuen großen Galaxy S6 Edge-Modells (Galaxy S6 Edge Plus) und der vorgezogene Verkaufsstart des Galaxy Note 5 sollen die Wende bringen. Gelingt der Plan der Koreaner, dann stehen die Zeichen doch noch auf Wachstum bei Samsung Mobile. Wenn nicht, dann nicht.

Quelle Trendforce

Trendforce_Smartphones_Q2-2015

Marktzahlen: Nokia rutscht ab – Apple bei Smartphones vorne

Apple ist jetzt bei Smartphones die Nummer 1 in Europa. IDC meldete jetzt im Mobile Phone Tracker-Report fürs 1. Quartal 2011 den Absatz von 4,4 Millionen iPhones für Europa, während der bisherige Nummer 1 Nokia im gleichen Zeitraum nur 4,2 Millionen Smartphones verkaufen konnte. Damit verlor Nokia beim Absatz immerhin 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  Auf Platz 3 bei den Smartphone-Verkäufen in Europa liegt weiterhin RIM mit ihrer Smartphone-Serie Blackberry.

Beim Vergleich mit denVerkaufszahlen aus dem Vorjahr sehen die drei Sieger jedoch gar nicht so gut aus.  Diese drei Smartphone-Hersteller verlieren Marktanteile in einem boomenden Markt. Am stärksten hat es Nokia erwischt. Durch die angekündigte Neuausrichtung auf das Windows-Betriebssystem verkaufen die Finnen weniger Symbian-Smartphones als im Jahr zuvor – und verlieren kräftig an Marktanteilen. Aber auch der neue Marktführer Apple verlor. Zwar legten die Amerikaner bei den Verkaufszahlen um 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, doch der Smartphone-Markt in Europa wächst deutlich stärker – um 76 Prozent . Die Folge: Apples Marktanteil sank von  24,6 auf 20,8 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei RIM festzustellen, deren Anteil (von 19,6 Prozent) auf 16,5 Prozent sank.

Den Smartphone-Markt in Europa treiben andere Big-Player. Allen voran  HTC (+271 Prozent) und Samsung (+744 Prozent). Sie setzten mit ihrem Produktangebot auf das Android-Betriebssystem (die neue Nr. 1 unter den Betriebssystemen) und auf eine breite Palette an Modellen, die unterschiedliche Käufergruppen ansprechen.  Damit sichern sie sich für die nächsten Monate eine hervorragende Marktposition.

Quelle: www. idc.com

Marktprognose: Rasantes Wachstum bei Android, iPhone und Co

Motorola Milestone

Der Smartphone-Markt ist voll auf Wachstum orientiert – das ist eine weitere Botschaft der Gartner-Prognose  vom April 2011 zur Marktentwicklung bei Smartphones.  2010 wurden rund 296,6 Millionen Mobiltelefone mit einem offenen Betriebssystem verkauft (so die Gartner-Definition von Smartphones) – in diesem Jahr sollen es 467,7 Millionen sein. Gartner schätzt den weltweiten Verkauf von Smartphones in den nächsten Jahren auf 630,5 Millionen (2012) und sieht 2015 den Jahresabsatz bei 1,105 Milliarden Geräten.

Einer der Wachstumsmotoren ist der wachsende Anteil von Smartphones am Handymarkt. Während in diesem Jahr etwa jedes vierte verkaufte Mobiltelefon ein Smartphone ist, wird es im Jahr 2015 fast jedes zweite (genau 47 Prozent) verkaufte Mobiltelefon sein. Das ist natürlich nur möglich, wenn in den nächsten Jahren immer mehr Modelle mit Android, iOS oder Windows-Betriebssystem im mittleren und unteren Preissegment angeboten werden. Die Analysten von Gartner rechnen damit, dass im Jahr 2015 etwa 67 Prozent der Smartphones einen Verkaufspreis von 300 US-Dollar oder weniger haben werden.

Dieser Preistrend bietet beste Voraussetzungen für das Betriebssystem Android. Viele Mittelklasse-Mobiltelefone sind heute bereits damit ausgerüstet. Apple (iOS) aber auch RIM (Blackberry iOS und QNX) und Windows-Anbieter haben es mit ihrer Hochpreis-Modellpolitik deutlich schwerer.

Quelle: http://www.gartner.com

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