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Drastischer Rückgang in der Smartphone-Produktion. Wie geht’s weiter bei Apple, Samsung, Huawei und Co?

Im ersten Quartal 2017 wurden 307 Millionen Smartphones weltweit produziert – deutlich weniger als Quartal vorher. Da waren es 399,6 Millionen. Doch der Einbruch im ersten Quartal überrascht nicht. Er wiederholt sich Jahr für Jahr. Aber beim genauen Hinschauen zeichnen sich dennoch Trends bei den Top-Playern ab.

Apple hofft auf das iPhone 8

Apple zum Beispiel ist besonders stark von den Produktionsrückgängen im ersten Quartal 2017 betroffen. Die Nummer 1 im Schlussquartal des letzten Jahres ließ im ersten Quartal 2017 rund 36 Prozent weniger iPhones als im Vorquartal bauen. Noch deutlich wird der Produktionsrückgang beim Vergleich mit dem Quartalsergebnis des Vorjahres: Minus 41 Prozent meldet Trendforce in seiner Quartalsanalyse.

Kaum besser sieht die Prognose für das zweite Quartal aus. Trendforce erwartet ein Minus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Erst im dritten Quartal sehen die Marktforscher ein Wachstum bei der iPhone-Produktion. Gleich drei neue iPhones kommen dann auf den Markt. Neben den Upgrade-Versionen für das iPhone 7 und iPhone 7 Plus präsentiert Apple sein Jubiläumsmodell iPhone 8, das möglichweise iPhone Edition heißt. Gerade bei diesem Modell sind die Erwartungen besonders hoch. Gerüchten zufolge stattet Apple sein neues Topmodell mit besonders attraktiven Features wie etwa dem gebogenen Edge-Display mit OLED-Technik aus. Erwartet werden Verkaufszahlen auf Rekordniveau in den nachfolgenden Monaten.

Samsung: Aufwind durch Galaxy S8 und S8+?

Bei Samsung verlief der Startquartal positiver. Die Koreaner produzierten im ersten Quartal mehr Smartphones als im Weihnachtsquartal. Ein Produktionszuwachs in diese Phase ist unüblich, hat jedoch viel mit dem schwächelnden Weihnachtsgeschäft zu tun. Der Totalausfall des Topmodells Galaxy Note 7 hatte die Produktions- und Verkaufszahlen von Samsung verhagelt. Wachstumstreiber im ersten Quartal 2017 die Einsteiger/Mittelklasse-Modelle der Galaxy J-Serie. Die Highend-Modelle von Samsung verkauften sich hingegen schleppend. Der Grund: Nach dem Ausfall des Pannenmodells Galaxy Note 7 hatte Samsung über Monate nur die älteren Topmodelle der GalaxyS-Serie, das S7 und S7 Edge, im Angebot. Ihr Nachfolger S8 und S8+ kommen erst Ende April in den Handel.

Analysten schätzen die Verkaufschancen der neuen Galaxy-S-Modelle inzwischen als sehr positiv ein, auch wenn bereits erste Kritik an den Modellen aufgekommen ist, die deutlich teurer sind als ihre Vorgänger. Die fehlende Dual-Kamera wird beispielsweise kritisiert. Außerdem verwendet Samsung im S8+ einen baugleichen Akku, der zuvor im Galaxy Note 7 für eine erhebliche Brandgefahr sorgte.

Dennoch wird in den nächsten Monaten eine große Nachfrage nach dem S8/S8+ erwartet, ebenso eine starke Nachfrage nach der Galaxy J-Serie. Eine Steigerung der Produktion im zweite Quartal ist wahrscheinlich, ebenso eine kleine Steigerung (+5 Prozent) der Jahresproduktion gegenüber dem Vorjahr.

LG kaum Verbesserungen gegenüber Vorjahr

Achterbahnfahrt auch bei den LG-Produktionszahlen. Im ersten Quartal 2017 sank die Smartphone-Produktion um 40 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im zweiten Quartal wird das neue Flaggschiff LG G6 wieder für eine Produktionssteigerung sorgen. Keine unwahrscheinliche Entwicklung, da sich das Vorgängermodell G5 besonders schlecht verkaufte. Nach Einschätzung von Trendforce erreicht LG in diesem Jahr die Produktionszahlen des Vorjahres. Für einen Platz unter den Top-Five-Herstellern reicht das längst nicht mehr.

Kein Super-Wachstum mehr in China

Kritisch sieht Trendforce die Entwicklung bei den Big-Playern aus China. Die schwache Inlandsnachfrage in China führte bei allen Herstellern im ersten Quartal 2017 zu Produktionsrückgängen. Fürs zweite Quartal erwartet Trendforce wieder Steigerungen. Ausgelöst durch den Generationswechsel bei den Smartphones. Die 2017er Modelle kommen in den Handel. Dramatische Zuwächse wie in den vergangenen Jahren wird es künftig kaum mehr geben. Der Smartphone-Markt in China hat längst eine gewisse Sättigung erreicht.

Huawei ist die Nummer 1 in China

Viel verändern wird sich im Ranking der Big-Player aus China in den nächsten Monaten nicht. Huawei ist und bleibt die Nummer eins in China und die Nummer 3 auf dem Weltmarkt. Im ersten Quartal sank die Smartphone-Produktion von Huawei um 22 Prozent gegenüber dem 4. Quartal 2016. Im zweiten Quartal wird sie wachsen, die neuen Flaggschiffmodelle P10 und P10 Plus haben ihren Anteil daran.

Oppo und Vivo sind auch in den nächsten Monaten die Nummer 2 und Nummer 3 in China (weltweit Nummer 4 und 5). Beide Unternehmen verzeichneten im ersten Quartal 2017 einen drastischen Produktionsrückgang (minus 30 Prozent) gegenüber dem Weihnachtsquartal. Im zweiten Quartal 2017 legen sie wieder zu (Produktionsplus von 20 bis 30 Prozent).

Lenovo schwächelt weiter

Auch bei Xiaomi, der Nummer 4 in China, folgt auf den Einbruch im ersten Quartal eine Steigerung der Produktion im zweiten Quartal. Nicht ganz so vielversprechend ist die Entwicklung bei Lenovo. Nach einem schwachen ersten Quartal (Produktion um 20 Prozent niedriger als im Vorjahr) fallen die Produktionszahlen im zweiten Quartal vermutlich nur etwas besser aus.

Angst vor den neuen iPhones

Wie sich der Markt und die Produktionszahlen der chinesischen Hersteller im dritten Quartal 2017  entwickeln bleibt abzuwarten. Eine nicht mehr stark wachsende Inlandsnachfrage und die Konkurrenz durch drei neue iPhone-Modelle werden ihre Spuren hinterlassen. Apple hat große Pläne – allein in diesem Jahr sollen rund 100 Millionen neue iPhones produziert und verkauft werden.

Besonders schwer könnte es für chinesische Hersteller werden, die wie Oppo, Vivo und Xiaomi ihre Smartphones vor allem in China verkaufen. Vielleicht führt dies dazu, dass chinesische Hersteller wie Xioami demnächst auch in Deutschland ihre neusten Topmodelle offiziell anbieten werden.

Quellen

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Neuheiten-Leaks und erste Quartalszahlen – Rückblick auf KW 04-2017

Die Phase zwischen CES in Las Vegas und dem MWC in Barcelona ist die Zeit für spekulative Produkt-Leaks und harte Bilanzzahlen. Die Hersteller veröffentlichen ihre Ergebnisse für das umsatzentscheidende Weihnachtsquartal. Mit Google, LG, Microsoft und Samsung haben schon mal große und nicht (mehr) ganz so große Player im Smartphone-Business ihre Ergebnisse präsentiert. Die übrigen folgen in den nächsten Wochen.

Microsoft-Phones – 81 Prozent weniger Umsatz

Der erste Eindruck von den Ergebnissen dieser Phone-Produzenten sieht nicht so beeindruckend aus. Bei LG sinkt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 23 Prozent – das Topmodell G5 erwies sich als echter Ladenhüter. Noch schlimmer lief es bei Microsoft – der Umsatz sank um dramatische 81 Prozent. Vermutlich verkaufte Microsoft in drei Monaten weltweit weniger als 1 Million Windows-Phones.

Nicht ganz eindeutig sind die Zahlen bei Google. Das Unternehmen versteckt sein Smartphone-Geschäft in seinen Bilanzen in der Rubrik „andere Erlöse“. Konkrete Rückschlüsse auf den Erfolg oder Misserfolg der neuen, hochpreisigen Pixel-Phones lassen sich nicht auslesen.

Samsung – mehr Gewinn trotz Note 7-Pleite

Nicht so bei Samsung. Die Nummer 1 auf dem Weltmarkt meldete trotz kostspieligem Note 7-Desaster überraschend gute Quartalszahlen im Mobile-Bereich. Im Vergleich zum Vorjahr steigerten sie ihren Gewinn um 2 Milliarden US Dollar. 90 Millionen Smartphones und 8 Millionen Tablets haben die Koreaner im Weihnachtsquartal weltweit verkauft. Im Quartal zuvor waren es 75 Millionen Phones. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Samsung-Phones lag im Weihnachtsquartal bei 180 US-Dollar. Das spricht für starke Verkaufszahlen bei Lowend- und Mittelklasse-Modelle. Aber auch die bereits im Frühjahr eingeführten Topmodelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge liefen überraschend gut.

Wie gut sind die Apple-Zahlen?

Die vielleicht spannendsten Quartalszahlen lassen jedoch noch auf sich warten: Am Dienstagabend legt Apple seine Zahlen auf den Tisch. Rekordergebnisse beim iPhone werden erwartet. Vor einem Jahr verkaufte Apple 74,8 Millionen iPhones im Weihnachtsquartal. Analysten rechnen rund um Weihnachten 2016  mit 75 bis 80 Millionen verkauften Apple-Phones.

Der Aufschwung würde Apple gut tun, nachdem das kalifornische Unternehmen in den davor liegenden drei Quartalen stets Ergebnisse schlechter als im Vorjahresquartal meldeten. Ob die erwartete Steigerungen die Jahresbilanz für 2016 noch ins Positive retten kann, bleibt eine spannende Fragen.

Lese-Tipps

 

Smartwatches: Markt wächst – Apple bleibt Nummer 1 – Rückblick auf KW 44-2016

Der Markt der smarten Armbanduhren wächst. Im dritten Quartal wurden weltweit  6,1 Millionen Smartwatches verkauft, wie Canalys meldete. Das sind 60 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Zuwachs erreichte jedoch nicht ganz die Erwartungen, was auf Verspätungen von Android Wear 2.0 und bei den neuen Samsung-Modellen Gear S3 Classic und Frontier zurückzuführen ist.

Apple ist die Nummer 1

Die Nummer 1 im Smartwatch-Business ist weiterhin Apple. Die Amerikaner verkauften in drei Monaten 2,8 Millionen Apple Watches der Serie 1 und 2. Apples Marktanteil liegt inzwischen bei 45,6 Prozent.

Samsung kommt im gleichen Zeitraum auf 1,1 Millionen verkaufte Smartwatches. Das entspricht einem Marktanteil von 18,3 Prozent und reicht für Platz 2 im internationalen Geschäft. Topseller im Programm der Koreaner war die Gear Fit 2. Die neuen Gear-S3-Modelle kommen in Q4 in die Shops, rechtzeitig zum wichtigen Weihnachtsquartal.

Knapp hinter Samsung liegt Fitbit auf Platz Drei im Smartphone-Ranking. Über 1 Millionen Smartwatches verkaufte der renommierte Anbieter von Fitness-Armbändern. Das entspricht einem Marktanteil von 17, 2 Prozent. Gut läuft das Blaze und das vor allem in den USA und in Europa.

Apple, Samsung und Fitbit halten 87 Prozent

Mit deutlichem Abstand und deutlich geringen Verkaufszahlen folgen die aktuelle Nummer 4 (Garmin) und Nummer 5 (Pebble) auf dem Weltmarkt. Garmin verkaufte 200.000 Vivoactive Smartwatches (Marktanteil: 3,2 Prozent) und Pebble kommt auf 130.000 Smartwatches (2,2 Prozent). Bekannte Smartphone-Hersteller wie Huawei, Lenovo und LG tauchen im Top5-Ranking für Smartwatches unter „Sonstige“ auf.

Verkaufszahlen bei Fitness-Bändern deutlich höher

Canalys unterscheidet in seinen Marktanalysen zwischen Smartwatches und Fitness-Bändern, von denen im dritten Quartal 11,5 Millionen Stück verkauft wurden. Im Vergleich zu Smartwatches sind die Absatzzahlen bei Fitness-Bändern zwar weiterhin größer, jedoch ist die Wachstumsdynamik bereits deutlich abgeschwächt. Im Vergleich zum Quartal des Vorjahres lag die Zuwachsrate lediglich bei 18 Prozent.

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Quelle: Canalys Smartwatch-Markt wächst um 60 Prozent

Apple Watch, Samsung Gear S2 und andere Smartwatches – Rückblick auf KW 45-2015

Obwohl die Player der Mobilfunkbranche ihre Quartalszahlen offengelegt haben, blieben die Verkaufszahlen für Hightech-Uhren wie Apple Watch, Samsung Gear, Motorola Moto 360 und Co weiterhin im Dunkeln. Etwas Licht bringen in dieser Woche die Schätzungen der Marktforscher von Strategy Analytics. Für das 3. Quartal 2015 meldeten sie 6,1 Millionen weltweit verkaufte Smartwatches. Das sind sechs Mal so viel wie gleichem Quartal 2014. Die Nachfrage nach smarten Hightech-Armbanduhren wächst also weiter und das sehr kräftig.

Apple Watch ist die Nummer 1

Top-Anbieter bei dieser Kategorie von Wearables ist Apple. Die Kalifornier haben seit dem Start ihrer (ersten) Apple Watch-Kollektion Ende April 2015 einen bis dahin dümpelnden Markt belebt und die Minicomputer im Armbanduhren-Format zum smarten Livestyle-Produkt gemacht. Apple verkaufte zwischen Juli und September 2015 insgesamt 4,5 Millionen Stück und dominiert diesen Markt. Der aktuelle Marktanteil der Apple Watch liegt bei 72,8 Prozent. Die Verkaufszahlen von Apple steigen – um 12,5 Prozent gegenüber dem davorliegenden Quartal, in dem Apple 4,0 Millionen Stück weltweit verkaufte.

Samsung – mit Abstand die Nummer 2

Samsung ist die aktuelle Nummer 2 auf dem Markt. Die Koreaner sind mit ihren Smartwatch-Modellen zwar schon deutlich länger als Apple auf dem Markt. Richtig viele davon haben sie bislang eigentlich nie absetzen können. Im 3. Quartal gab es einen kleine Schub: 600 000 Samsung Gear-Modelle verkaufte Samsung, ein Zuwachs von 50 Prozent gegenüber dem Ergebnis des 2. Quartals. In Marktanteilen ausgedrückt: Samsung kommt trotz kräftigem Zuwachs auf 9,8 Prozent.
Die restlichen 16 Prozent vom Markt teilen sich Asus, Huawei, Motorola, LG, Pebble, Sony und Co. Insgesamt brachten sie innerhalb von drei Monaten gerade mal eine Million Wearables an ihre Kunden auf der ganzen Welt.

Wie geht’s in den nächsten Monaten weiter?

Angesichts dieser Zahlen bleibt die Frage: Kann der Smartphone-Markt in diesem Jahr überhaupt die hochgesteckten Erwartungen erfüllen? Vermutlich werden im letzten Quartal des Jahres 2015 die Smartwatch-Verkaufszahlen weiter steigen. Apple wird im Weihnachtsgeschäft mehr Hightech-Symbole fürs Handgelenk verkaufen als im 3. Quartal. Vermutlich wird Samsung bei seinen Verkaufszahlen sogar noch deutlicher zulegen als Apple.

Samsung Gear 2 bringt Bewegung in den Markt

Im dritten Quartal deutete sich diese Entwicklung bereits an. Anfang Oktober begannen die Koreaner mit der weltweiten Vermarktung ihrer ersten runden Smartwatch. Die Modelle Gear S2 und Gear S2 classic scheinen nicht nur technikaffine Tester zu begeistern, sondern auch zahlende Käufer. Allein in China verkaufte Samsung beispielsweise beim Verkaufsstart innerhalb von acht Stunden 180 000 Gear 2.
Inzwischen halten viele Markforscher die Gear S2 und die Gear S2 classic für die ersten echten Herausforderer der Apple Watch. Mit ihrem runden Display ähnelt sie einer klassischen Armbanduhr. Die Modelle sehen am Handgelenk schick aus. Mit dem drehbaren Ring um das Display herum bieten sie ein Feature, das optisch gefällt und praktisch zu bedienen ist. Zudem ist ihr Preis – anders als bei den Apple-Uhren – noch erschwinglich. Selbst das teuerste Gear S2-Modell kostet nicht so viel wie die günstigste Apple Watch.

Smartwatch-Prognosen für 2015 werden verfehlt

Auch wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist – eines ist bereits absehbar: Die Smartwatches kommen im Jahr 2015 bei den Käufern nicht so gut an wie erwartet. Noch vor einigen Monaten prognostizierten Marktforscher von Credit Suisse, Morgan Stanley, IHS Displaysearch oder IDC für 2015 Verkaufszahlen zwischen 30 und 35 Millionen. Nach diesen Berichten sollte Apple 15 bis 17 Millionen Apple Watch in diesem Jahr verkaufen. Ein Ziel, das heute ziemlich unrealistisch klingt.

Bis Ende September brachte Apple lediglich 8,5 Millionen Apple Watches an seine Kunden. HInzu kommt, dass auch die Apple-Konkurrenten weit hinter den optimistischen Prognosen der Branchenkenner zurückliegen. Nicht einmal Top-Verkaufszahlen bei der Samsung Gear S2 / S2 classic und bei der Apple Watch können an diesem ernüchternden Branchentrend noch etwas ändern.

Quelle: Korea Herald

Apple, neue iPhones und iPads – Rückblick auf KW 37-2015

Die KW 37 gehörte Apple. Die Kalifornier konzentrierten in diesem Jahr ihren Launch-Event für iPhones mit dem Launch-Event für iPads, ergänzten die Veranstaltung mit kleinen Neuigkeiten zur Apple Watch und mit etwas größeren zum Apple TV. Heraus kam ein Medien-Event, das 2,5 Stunden dauerte.

Das war auch gut so. So konnte Apple mit seiner Neuheiten-Show 2015 beeindrucken, was mit den einzelnen Neuheiten kaum gelungen wäre. Was gab’s Neues? Das kleine iPad mini 4 wurde auf der Niveau des iPad Air 2 von 2014 angehoben. Das große iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display nach sehr langer Entwicklungszeit endlich vorgestellt. Selbst die neuen iPhones – seit vielen Jahren die Gewinnmaschine im Apple-Sortiment – brachten nur Verbesserungen, über die bereits seit Monaten spekuliert wurde.

Rose-Gold bringt Frische ins iPhone-Programm

Äußerlich gleichen das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus von 2015 den Vorgängern 6 und 6 Plus aus dem Jahr 2014. Lediglich der neue Farbton Rose-Gold bringt etwas Frische in die iPhone-Welt. Unter dem Gehäuse gab’s einige Refresh-Aktionen: ein schnellerer Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, verbesserte Kameras vorne und hinten – die üblichen Jahres-Anpassungen an das Technikniveau der Konkurrenz.

3D-Touch-Display ist die einzige Innovation

Einzige das Force-Touch-Display liefert ein Hauch von Innovation. Die Displaytechnik die Apple 3D Touch nennt, erfasst die Stärke beim Druck auf das Display, was zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten eröffnet. Zwar sind die Bedienvorteile zurzeit überschaubar, die Touchtechnik eröffnet jedoch Optionen für die Zukunft.

Apple ist und war jedoch nicht der einzige Smartphone-Hersteller, der an Force-Touch-Displays arbeitet. Der erste Hersteller mit einem Force-Touch-Smartphone ist Apple auch nicht. Huawei war schneller. Eine Woche vor den Kaliforniern präsentierten die Chinesen das Mate S Luxus Edition in Berlin, ein Android-Smartphone mit einen 5,5-Zoll-Display mit Force-Touch-Technik.

Apple rüstet sich für Rekord-Verkaufszahlen

Innovationen sind schon lange nicht mehr das „Big Thing“ bei den iPhones. Die Vermarktung steht weitaus mehr im Vordergrund. Ob Apple die 2015er-Modelle gut genug für einen Bestseller-Kurs gerüstet hat, ist die entscheidende Frage. Seine Ziele hat das Unternehmen sehr hoch gesteckt. Über 80 Millionen iPhones soll das Unternehmen bei seinen Zulieferern für 2015 bestellt haben. Außerdem soll die Produktion früher angelaufen sein, um beim Marktstart mehr iPhones liefern zu können. Verkauft Apple 80 Millionen iPhones 6s/ 6s Plus – dann wäre dies ein neuer Rekord – der aktuelle Rekord für das Startquartal stellte Apple im letzten Jahr mit 74,5 Millionen Stück auf.

Der Erfolg auf dem chinesischen Markt entscheidet

Ob die Apple-Fans in diesem Umfang ihr aktuelles iPhone durch ein iPhone 6s oder iPhones 6s Plus ersetzen, ist eine andere Frage. Außerdem ist Apples-Wachstumsmarkt China angesichts seiner Wirtschaftskrise zu einem Unsicherheitsfaktor geworden. Ganz einfach wird es nicht. Einige Analysten sind skeptisch, ob Apple mit den beiden neuen Modellen wirklich die alten Rekordzahlen toppen kann.

Falls es gelingt, würden sie etwas erreichen, wovon Samsung, LG, HTC und Co träumen. Das Flaggschiff-Modell von 2015 auch zum Topseller zu machen. Die Verkaufszahlen beim Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge, beim LG G4 oder beim HTC One M9 blieben deutlich hinter den Erwartungen der Hersteller und den Verkaufszahlen der Vorgängermodelle zurück.

Smartphones: Apple und Huawei sind die Gewinner, bei Samsung noch alles offen. Rückblick auf KW 32-2015

Der Smartphone-Markt wächst 2015. Bislang aber eher weniger und deutlich langsamer als Marktforscher prognostizierten. Die weltweiten Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2015 lagen lediglich 1,9 Prozent über dem Ergebnis des erstens Quartals, meldete Trendforce. 304,1 Millionen Smartphones fanden in den drei Monaten einen neuen Besitzer, im ersten Quartal waren es 298,4 Millionen.

Für den Zuwachs sorgten weniger die Big-Player Samsung und Apple, sondern chinesische Hersteller wie Huawei, Xiaomi, Lenovo, TCL und Co. Alle zusammen verkauften in drei Monaten 125,5 Millionen Smartphones. Das sind 15,6 Prozent mehr als im Vorquartal.

Samsung weiterhin vor Apple

Das Hersteller-Ranking bot im zweiten Quartal 2015 das übliche Bild: Samsung ist die Nummer 1 (Marktanteil: 26,8 Prozent) Apple folgt als Nummer 2 mit Abstand (Marktanteil: 16,4 Prozent). Zwar verlor Apple im abgelaufenen Zeitraum kräftig an Prozenten. Doch das hat Tradition vor dem Start der nächsten iPhone-Generation.

Um die nachfolgenden Plätze im weltweiten Top-Seller-Ranking rangeln wie bisher Huawei, Xiaomi, LG und Lenovo. Wobei LG und Lenovo nicht ganz mit dem Wachstumstempo von Huawei und Xiaomi mithalten konnten. Huawei und Xiaomi sind im Smartphone-Business zurzeit auf der Überholspur. Im zweiten Quartal 2015 belegte Huawei Platz 3 und Xiaomi Platz 4 auf der weltweiten Topseller-Liste.

Trendforce korrigiert Verkaufsprognosen für 2015

Die Wachstumsaussichten bei den Smartphone-Verkäufen sehen die Trendforce-Analysten in diesem Jahr weiterhin positiv, wenn auch nicht mehr so vehement wie vor einigen Monaten. Trendforce hat deshalb seine Prognose nach unten korrigiert. Erwartet wird ein Wachstum um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr – vor einigen Monaten errechneten sie einen Zuwachs von 11,6 Prozent.
Egal ob 8 oder 12 Prozent, die Zuwachsraten liegen nicht mehr auf dem Niveau von 2014. Damals konnte die Hersteller 26,5 Prozent mehr Smartphones verkaufen als im Vorjahr. Die Zeiten sind vorbei.

Huawei, Xiaomi und Apple werden die Gewinner 2015

Beste Chancen sich in diesem Jahr mehr vom Kuchen zu holen haben Huawei, Xiaomi und Apple. Vor allem Huawei steht gut da. Der chinesische Hersteller ist nicht nur in China gewaltig auf dem Vormarsch, sondern überall auf der Welt. Trendforce schätzt sein Wachstum bei Smartphones auf 40 Prozent. Das Unternehmen hat gute Chance als erster chinesischer Hersteller mehr als 100 Millionen Smartphones im Jahr zu verkaufen.

Der zweite große chinesische Player Xiaomi kann da nicht mithalten. Statt der erwarten 100 Millionen Smarphones wird Xiaomi in diesem Jahr rund 70 Millionen Smartphones verkaufen, wenn die Prognose von Trendforce stimmt. Trotzdem: Ein Plus von 15 Prozent sind 2015 für Xiaomi sind machbar.

15 Prozent Wachstum erwarten die Markforscher auch von Apple. Bislang läuft es gerade nicht so, aber der Start der neuen iPhones im September wird vermutlich für einen gewaltigen Schub sorgen. Das iPhone 6s und iPhone 6s Plus haben vielversprechende Verkaufschancen. Apple hat für dieses Jahr Komponenten für 85 bis 90 Millionen iPhones geordert. Alles scheint für einen neuen Verkaufsrekord vorbereitet zu sein.

Samsung unter Druck

Ob Samsung, die aktuelle Nr. 1 im Smartphone-Markt, in den nächsten Monaten noch zulegen kann, steht hingegen auf der Kippe. Die eingeplanten Bestseller Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge verkaufen sich nicht so gut wie erhofft. Samsung versucht es jetzt mit einer Augustoffensive die Verkaufszahlen für 2015 nach oben zu pushen.

Kräftige Preissenkungen beim Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge, der Marktstart eines neuen großen Galaxy S6 Edge-Modells (Galaxy S6 Edge Plus) und der vorgezogene Verkaufsstart des Galaxy Note 5 sollen die Wende bringen. Gelingt der Plan der Koreaner, dann stehen die Zeichen doch noch auf Wachstum bei Samsung Mobile. Wenn nicht, dann nicht.

Quelle Trendforce

Trendforce_Smartphones_Q2-2015

Tablet und iPad: Der Boom ist vorbei – Rückblick auf KW 31-2015

Es hat sich ausgeboomt: Die Verkaufszahlen bei Tablets und iPads bröckeln weiter. Im zweiten Quartal 2015 verkauften Apple, Samsung und Co. weltweit 7 Prozent weniger Tablets als im gleichen Quartal des Vorjahres, meldete IDC in dieser Woche. Statt 48,0 Millionen waren es nur 44,7 Millionen.

Beim genaueren Hinschauen fällt auf: Der Trend ist gar nicht so eindeutig wie die Zahlen nahelegen. Die Big-Player Apple und Samsung sind die Verlierer. Anbieter wie Lenovo, Huawei und LG erzielten auf dem schrumpfenden Markt weiterhin Zuwächse.

Apple ist der große Verlierer

Besonders hart trifft es Apple. Die Kalifornier bleiben zwar weiterhin die Nummer 1 bei den Tablets mit 10,9 Millionen verkaufter iPads in drei Monaten. Apples Marktanteil liegt derzeit bei 24,5 Prozent – vor zwei Jahren waren es jedoch 34 Prozent. Der Vergleich mit den Vorjahreszahlen ernüchtert: 2,4 Millionen iPads weniger verkauft, ein Rückgang um 17,9 Prozent. Bei Samsung beschränkt sich der Rückgang „nur“ auf 1 Million Galaxy Tablets, die Koreaner verkauften in Q2-2015 weltweit 7,6 Millionen Galaxy-Tablets. Die Verkaufseinbrüche bei den beiden Big Playern addieren sich auf 3,4 Millionen weniger verkaufte Tablets. Das entspricht zahlenmäßig dem Rückgang der gesamten Tablet-Branche im letzten Quartal.

Lenovo, Huawei und LG wachsen

Während die Großen mit dem Markt schrumpfen, verkauften ihre drei wichtigsten Verfolger im abgelaufenen Quartal mehr Tablets als im Vorjahreszeitraum. Bei Lenovo waren es 0,1 Millionen Tablets mehr (+6,8 Prozent), bei Huawei 0,8 Millionen (+103,6 Prozent) und bei LG lag der Zuwachs bei 1,1 Millionen Tablets (+246,4 Prozent). Nach Einschätzung von IDC bedienen diese Hersteller geschickt Nischenmärkte mit Wachstumspotential, während die Großen auf Massenmärkte zielen und dort in jüngster Zeit wenig Neues anboten. Zudem sind diese Märkte recht gut gesättigt und die Konkurrenz durch Smartphones mit Großdisplays – oft vom gleichen Hersteller – besonders sehr hart.

Vor allem bei Apple ist der selbstgemachte Kannibalismus-Effekt sehr hoch. Das iPhone 6 Plus mit 5,5-Zoll-Display verkauft sich seit seiner Einführung im Herbst 2014 sehr gut – das iPad mini mit 7,9-Zoll-Display seitdem immer schlechter. Gerüchte, dass das in diesem Jahr erwartete neue iPad mini 4 das letzte kleine iPad von Apple sein wird, halten sich hartnäckig seit Monaten.

IDC bleibt optimistisch und sieht auch für die Großen weiterhin Chancen demnächst wieder mehr Tablets zu verkaufen. Dazu müssten die Tabs lediglich neue Funktionen bieten, etwa neue Anwendungen im Businessbereich, und einen neuen Formfaktor. Also Tablets mit andockbarer Tastatur zum Beispiel.

Geht noch was bei den Tablets?

Ob dadurch wirklich wieder mehr geht im Tabletmarkt, bleibt mehr als fraglich. Auf die Killeranwendungen für Business- und andere User warten wir eigentlich seit der Einführung von iPads und Tablets. Andockbare Tastaturen für die Tabs gibt es inzwischen für fast alle größeren und höherwertigen Tablets von Samsung und Apple – auf dem Zubehörmarkt. Lediglich das Apple-Logo oder der Samsung-Schriftzug fehlen auf diesen für Businessuser nützlichen Tools.

Quelle: IDC Worldwide Quartely Tablet Tracker

IDC Tabletzahlen Q2-15

Marktzahlen Westeuropa: Smartphones treiben den Handymarkt

Samsung Galaxy S i9000

Ein kräftiges Absatzplus bei Smartphones … treibt den Handymarkt in Westeuropa, berichtet IDC in seinem European Mobile Phone Tracker für das dritte Quartal 2010. Die Marktforscher registrierten bei den Verkaufszahlen von Mobiltelefonen sehr unterschiedliche Entwicklungen: Während der Absatz von „normalen“ Handys (IDC nennt sie feature phones) in Westeuropa im Q 3-2010 spürbar um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr einbrach (jetzt 31,7 Millionen Handys), steigerten sich die Smartphone-Verkäufe um 109 Prozent (gegenüber dem Vorjahresquartal) auf 19 Millionen Geräte. Heute ist jedes Dritte verkaufte Handy in Westeuropa ein multimedial gut ausgestattetes Smartphone (genau genommen sind es 37,5 Prozent). Der gesamte Handymarkt in Westeuropa wuchs nach IDC-Angaben im dritten Quartal 2010 auf 50,7 Millionen Endgeräte – immerhin eine Steigerung um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 Die Top 5 ….

Der erfolgreichste Smartphone-Hersteller in Westeuropa … ist Nokia. Die Finnen verteidigten ihren Dauer-Spitzenplatz auch im 3.Quartal 2010. Insgesamt verkauften sie in drei Monaten 6 Millionen Multimedia-Mobiltelefone. Das sind 45 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs bei Nokia bleibt aber deutlich unter der Wachstumsdynamik bei Smartphones (+109 %), damit verloren die Finnen weiter an Marktanteilen. Statt 45,6 Prozent (wie im Q3-2010) liegt ihr Anteil in diesem Jahr bei 31,7 Prozent.

Apple hat ein gutes Quartal hingelegt und ist weiterhin klar die Nummer 2 unter den Smartphone-Anbietern in Westeuropa. Marktanteil: 24,0 Prozent. Trotz der Verdoppelung der Verkäufe (+101,6 Prozent) konnte Apple aber auch nicht mit der Wachstumsdynamik der Branche mithalten, so dass die Amerikaner statt 24,9 Prozent wie im Vorjahr in diesem Jahr lediglich 24,0 Prozent Marktanteil erreichten.

Research in Motion, kurz RIM, ist weiter die Nummer 3 auf dem europäischen Smartphone-Markt. Mit 2,6 Millionen verkauften Blackberrys lag der Marktanteil des kanadischen Unternehmens im Q3-2010 bei 13,9 Prozent. Obwohl der Absatz der – vor allem in Unternehmen gern genutzten – Mobiltelefone innerhalb von 12 Monaten um 86,5 % anstieg, schrumpfte der Anteil von RIM an diesem dynamischen Markt.

Zu den großen Gewinnern in diesem Jahr gehörte Sony Ericsson. Die schwedisch-japanische Kooperation mit der großen Handy- und Multimediatradition hat sich in Westeuropa wieder auf Platz 4 vorgearbeitet. Sony Ericsson verkaufte im Juli, August und September 2010 insgesamt 2 Millionen Smartphones und erreichte damit einen Marktanteil von 10,6 Prozent. Ein Jahr zuvor vermarkteten sie vergleichsweise bescheidene 100 000 Smartphones.  

IDC ermittelte ebenfalls eine deutliche Steigerung bei HTC. Der taiwanesischen Hersteller steht im 3. Quartal 2010 mit 1,9 Millionen verkauften Smartphones auf Platz 5 der Top Western European Mobile Phone Vendors-Liste von IDC. HTC kam im Q3-2010 auf einen Marktanteil von 10,2 Prozent – ein Jahr zuvor waren es 8,1 Prozent.

Der Verfolger…..

(Noch) nicht unter den Top 5 der Smartphone-Hersteller in Westeuropa ist Samsung. Die Nummer 2 unter den Handyherstellern brachte relativ spät attraktive Android-Modelle – wie etwa das Galaxy S oder das Galaxy 3 – auf den Markt. Mit rund 1,1 Millionen verkauften Smartphones erzielte Samsung in Q3-2010 einen Marktanteil von 8 Prozent. Der große koreanische Hersteller setzt in diesem Quartal bei seinem Smartphone-Angebot verstärkt auf Modelle mit Android-Betriebssystem. Die Koreaner liefern aber auch Multimedia-Mobiltelefone mit Windows-Oberfläche und Modelle mit ihrem eigenen Betriebssystem Bada aus.

Quelle: www.idc.com

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