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Samsung, Xiaomi und Apple schwächeln in China – Smartphone-Markt Q1-2017

Samsung smartphone shipments fell by 60% year-on-year in China during the first quarter of the year according to Counterpoint Research data. The company saw its market share in the country slashed from 8.6% in Q1 2016 to 3.3% Q1 2017. The main reason for the fall at a time when smartphone sales in China are still growing…

über Samsung smartphone shipments fell by 60% in China in Q1 2017 as local brands bite — 9to5Google

Der Smartphone-Markt ist doch noch nicht tot

Nach den Produktionszahlen-Schätzungen für das erste Quartal 2017 folgen jetzt die geschätzten Verkaufszahlen. Nach IDC-Informationen wurden im ersten Quartal weltweit 347,4 Millionen Smartphones ausgeliefert. Das sind 4,3 Prozent mehr als im ersten Quartal des Jahres 2016. Der Smartphone-Markt ist also doch noch nicht platt  – sondern wächst weiter. Jedoch sind die Top-Player am Markt Samsung (79,2 Millionen Smartphones) und Apple (51,6 Mio Smartphones) längst nicht mehr die Wachstumsmotoren.

Huawei, Oppo und Vivo legen zu

Diese Rolle übernehmen immer mehr die chinesischen Hersteller Huawei (+ 21,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr), Oppo (+29,8 Prozent) und Vivo (+23,6 Prozent). Die Big-Player aus dem Reich der Mitte lieferten im ersten Quartal 2017 zusammen 77,9 Millionen Smartphones aus. Das entspricht fast den Absatzzahlen von Samsung, der Nummer 1 der Smartphone-Branche. Interessant ist jedoch ihr Mehrverkauf von 15,5 Millionen Smartphones gegenüber dem Vorjahresquartal. Samsung verzeichnete hingegen ein Null-Wachstum im Vergleich zum Vorjahresergebnis.

Auch im Vergleich mit Apple, der Nr. 2 unter den Smartphone-Herstellern, machte das chinesische Trio eine gute Figur. Apple legte im Vergleich zum Vorjahresquartal schmächtige 0,8 Prozent bei den Verkaufszahlen zu. Das ist weniger Wachstum als der Branchendurchschnitt und viel weniger als  das Trio aus China vorgelegt hat.

iPhone-Anteil liegt bei 14,9 Prozent

Die schwächelnde Entwicklung der beiden Großen macht sich auch bei den Marktanteilen bemerkbar. Im ersten Quartal 2017 erreichte Apple bei den weltweiten Smartphone-Verkäufen einen Marktanteil von 14,9 Prozent. Samsung kommt auf 22,8 Prozent. Der größte chinesische Hersteller Huawei hält einen Marktanteil von 9,8 Prozent. Der Abstand zum Führungsduo schrumpft auch in den nächsten Monaten. Vor allem gegenüber Apple wird Huawei weitere Marktanteile erobern. Das Mate 9 und die neuen Topmodelle P10 und P10 Plus werden daran ebenso Anteil haben wie die Honor-Serie. Erst wenn Apple seine neuen iPhone-Modelle iPhone 7s, iPhone 7 s Plus und iPhone 8 in großen Stückzahlen auf den Markt werfen kann, wird sich daran etwas ändern.

Oppo wächst am stärksten

Den größten Zuwachs unter den Top-5-Herstellern verzeichnete im ersten Quartal übrigens Oppo, die in China und Südostasien sehr erfolgreich sind. Oppo agiert jedoch anders als Huawei auf dem Weltmarkt und verkauft bislang seine Smartphones weder in den USA noch in Europa. Viel Potential für eine Ausweitung des Weltmarktanteils ist folglich vorhanden.

IDC_Mobile Phone Tracker_Apr2017

Quelle

Prognose: Samsung verkauft mehr Galaxy S8+ als S8

As the Samsung Galaxy S8 and Samsung Galaxy S8+ begin their first week on sale from carriers and retailers, an analyst from Yuanta Securities says that he expects 50.4 million units of the flagship models to be sold globally this year. Lee Jae-yoon told clients in a note today, that he sees the larger screened…

über Analyst: Samsung to sell 50M Galaxy S8 units this year with the larger S8+ taking 53.9% of sales — PhoneArena – News

Drastischer Rückgang in der Smartphone-Produktion. Wie geht’s weiter bei Apple, Samsung, Huawei und Co?

Im ersten Quartal 2017 wurden 307 Millionen Smartphones weltweit produziert – deutlich weniger als Quartal vorher. Da waren es 399,6 Millionen. Doch der Einbruch im ersten Quartal überrascht nicht. Er wiederholt sich Jahr für Jahr. Aber beim genauen Hinschauen zeichnen sich dennoch Trends bei den Top-Playern ab.

Apple hofft auf das iPhone 8

Apple zum Beispiel ist besonders stark von den Produktionsrückgängen im ersten Quartal 2017 betroffen. Die Nummer 1 im Schlussquartal des letzten Jahres ließ im ersten Quartal 2017 rund 36 Prozent weniger iPhones als im Vorquartal bauen. Noch deutlich wird der Produktionsrückgang beim Vergleich mit dem Quartalsergebnis des Vorjahres: Minus 41 Prozent meldet Trendforce in seiner Quartalsanalyse.

Kaum besser sieht die Prognose für das zweite Quartal aus. Trendforce erwartet ein Minus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Erst im dritten Quartal sehen die Marktforscher ein Wachstum bei der iPhone-Produktion. Gleich drei neue iPhones kommen dann auf den Markt. Neben den Upgrade-Versionen für das iPhone 7 und iPhone 7 Plus präsentiert Apple sein Jubiläumsmodell iPhone 8, das möglichweise iPhone Edition heißt. Gerade bei diesem Modell sind die Erwartungen besonders hoch. Gerüchten zufolge stattet Apple sein neues Topmodell mit besonders attraktiven Features wie etwa dem gebogenen Edge-Display mit OLED-Technik aus. Erwartet werden Verkaufszahlen auf Rekordniveau in den nachfolgenden Monaten.

Samsung: Aufwind durch Galaxy S8 und S8+?

Bei Samsung verlief der Startquartal positiver. Die Koreaner produzierten im ersten Quartal mehr Smartphones als im Weihnachtsquartal. Ein Produktionszuwachs in diese Phase ist unüblich, hat jedoch viel mit dem schwächelnden Weihnachtsgeschäft zu tun. Der Totalausfall des Topmodells Galaxy Note 7 hatte die Produktions- und Verkaufszahlen von Samsung verhagelt. Wachstumstreiber im ersten Quartal 2017 die Einsteiger/Mittelklasse-Modelle der Galaxy J-Serie. Die Highend-Modelle von Samsung verkauften sich hingegen schleppend. Der Grund: Nach dem Ausfall des Pannenmodells Galaxy Note 7 hatte Samsung über Monate nur die älteren Topmodelle der GalaxyS-Serie, das S7 und S7 Edge, im Angebot. Ihr Nachfolger S8 und S8+ kommen erst Ende April in den Handel.

Analysten schätzen die Verkaufschancen der neuen Galaxy-S-Modelle inzwischen als sehr positiv ein, auch wenn bereits erste Kritik an den Modellen aufgekommen ist, die deutlich teurer sind als ihre Vorgänger. Die fehlende Dual-Kamera wird beispielsweise kritisiert. Außerdem verwendet Samsung im S8+ einen baugleichen Akku, der zuvor im Galaxy Note 7 für eine erhebliche Brandgefahr sorgte.

Dennoch wird in den nächsten Monaten eine große Nachfrage nach dem S8/S8+ erwartet, ebenso eine starke Nachfrage nach der Galaxy J-Serie. Eine Steigerung der Produktion im zweite Quartal ist wahrscheinlich, ebenso eine kleine Steigerung (+5 Prozent) der Jahresproduktion gegenüber dem Vorjahr.

LG kaum Verbesserungen gegenüber Vorjahr

Achterbahnfahrt auch bei den LG-Produktionszahlen. Im ersten Quartal 2017 sank die Smartphone-Produktion um 40 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im zweiten Quartal wird das neue Flaggschiff LG G6 wieder für eine Produktionssteigerung sorgen. Keine unwahrscheinliche Entwicklung, da sich das Vorgängermodell G5 besonders schlecht verkaufte. Nach Einschätzung von Trendforce erreicht LG in diesem Jahr die Produktionszahlen des Vorjahres. Für einen Platz unter den Top-Five-Herstellern reicht das längst nicht mehr.

Kein Super-Wachstum mehr in China

Kritisch sieht Trendforce die Entwicklung bei den Big-Playern aus China. Die schwache Inlandsnachfrage in China führte bei allen Herstellern im ersten Quartal 2017 zu Produktionsrückgängen. Fürs zweite Quartal erwartet Trendforce wieder Steigerungen. Ausgelöst durch den Generationswechsel bei den Smartphones. Die 2017er Modelle kommen in den Handel. Dramatische Zuwächse wie in den vergangenen Jahren wird es künftig kaum mehr geben. Der Smartphone-Markt in China hat längst eine gewisse Sättigung erreicht.

Huawei ist die Nummer 1 in China

Viel verändern wird sich im Ranking der Big-Player aus China in den nächsten Monaten nicht. Huawei ist und bleibt die Nummer eins in China und die Nummer 3 auf dem Weltmarkt. Im ersten Quartal sank die Smartphone-Produktion von Huawei um 22 Prozent gegenüber dem 4. Quartal 2016. Im zweiten Quartal wird sie wachsen, die neuen Flaggschiffmodelle P10 und P10 Plus haben ihren Anteil daran.

Oppo und Vivo sind auch in den nächsten Monaten die Nummer 2 und Nummer 3 in China (weltweit Nummer 4 und 5). Beide Unternehmen verzeichneten im ersten Quartal 2017 einen drastischen Produktionsrückgang (minus 30 Prozent) gegenüber dem Weihnachtsquartal. Im zweiten Quartal 2017 legen sie wieder zu (Produktionsplus von 20 bis 30 Prozent).

Lenovo schwächelt weiter

Auch bei Xiaomi, der Nummer 4 in China, folgt auf den Einbruch im ersten Quartal eine Steigerung der Produktion im zweiten Quartal. Nicht ganz so vielversprechend ist die Entwicklung bei Lenovo. Nach einem schwachen ersten Quartal (Produktion um 20 Prozent niedriger als im Vorjahr) fallen die Produktionszahlen im zweiten Quartal vermutlich nur etwas besser aus.

Angst vor den neuen iPhones

Wie sich der Markt und die Produktionszahlen der chinesischen Hersteller im dritten Quartal 2017  entwickeln bleibt abzuwarten. Eine nicht mehr stark wachsende Inlandsnachfrage und die Konkurrenz durch drei neue iPhone-Modelle werden ihre Spuren hinterlassen. Apple hat große Pläne – allein in diesem Jahr sollen rund 100 Millionen neue iPhones produziert und verkauft werden.

Besonders schwer könnte es für chinesische Hersteller werden, die wie Oppo, Vivo und Xiaomi ihre Smartphones vor allem in China verkaufen. Vielleicht führt dies dazu, dass chinesische Hersteller wie Xioami demnächst auch in Deutschland ihre neusten Topmodelle offiziell anbieten werden.

Quellen

Steuern per Stimme – die digitalen Assistenten kommen

Siri von Apple kann es, Google Assistant und Alexa von Amazon ebenfalls. Demnächst kommt Bixby von Samsung hinzu. Digitale Assistenten sind bei Smartphones auf dem Vormarsch, wobei die genannten Helfer mit einer guten Portion künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, die ihren Nutzern mit zunehmender Dauer immer abnehmen können.

Das Interesse an sprachgesteuerten Helfern ist groß. Bereits heute verwenden 59 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland die Spracheingabe, um ihr Mobiltelefon zu steuern, meldete der Branchenverband Bitkom. Das sind 7 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Je jünger, umso größer das Interesse

Besonders populär ist die Sprachsteuerung bei jüngeren Smartphone-Usern.

70 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen sie bereits. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es immerhin noch 60 Prozent. Ähnlich hoch ist die Anwendungsrate auch in der Altersgruppe 50 bis 64 Jahre (58 Prozent). Erst bei den über 65-Jährigen flacht das Interesse ab das Smartphone per Stimme zu steuern. Nur 28 Prozent nutzen diese Funktion.

Sprachsteuerung nicht für alles

Interessanterweise gibt es deutliche Unterschiede bei den Anwendungen die per Sprache genutzt werden. Am häufigsten wird sie für das Anrufen von Kontakten eingesetzt. (76 Prozent). Ebenfalls recht häufig werden Textnachrichten per Spracheingabe verfasst (54 Prozent). Jedoch nur etwa jeder Dritte nutzt die Spracheingabe etwa bei einer Internet-Recherche. Eine Sprachsteuerung bei Navigationsprogrammen (16 Prozent) oder bei Apps (10 Prozent) ist eher selten.

Smartphones sind der Anfang

Smartphones gelten als Wegbereiter für digitale Sprachassistenten. Mit smarten Lautsprecher wie den Amazon Echo oder dem Amazon Echo Dot halten bereits sprachgesteuerte Lösungen für den Heimbereich Einzug in deutsche Wohnungen. Irgendwann werden Lampen, Fernseher, Heizungen und Waschmaschinen und andere vernetzte Geräte per Sprachbefehl gesteuert. Oder wie es Bitkom-Chef Bernhard Rohleder formuliert: „Die Technologie hat das Potenzial, die Haushalte zu erobern und den Alltag in den eigenen vier Wänden spürbar zu erleichtern.“

Bitkom_Smartphone-Sprachsteuerung_2017

Quelle

Samsung stellt Galaxy S8 und S8+ vor – die Spekulationen gehen weiter

Nachdem in den Vorwochen bereits jedes Detail der Galaxy-Neuheiten S8 und S8+ durchgesickert war, präsentierte Samsung am 29. März in New York und London seine Flaggschiffmodelle für 2017. Ende April kommen sie in den Handel. 20 Millionen S8 und S8+ will Samsung in der Startphase in die Verkaufskanäle schieben, um den erhofften Nachfrageansturm zu bewältigen.

Hohe Erwartungen

Die Erwartungen an den S8-Verkaufserfolg sind sehr hoch. Für Samsung übernimmt das S8/S8+ gleich eine doppelte Aufgabe. Es ist der Nachfolger für die Modelle S7/S7 Edge und Ersatz für das Galaxy Note 7, das Samsung vom Markt nehmen musste.

Trotz des Erfolgsdrucks haben die Koreaner beim Verkaufspreis kräftig aufgeschlagen. Die Neuen kosten 100 Euro mehr als ihre Vorgänger. Mit 799 Euro für das Galaxy S8 und 899 Euro für das Galaxy S8+ erreicht Samsung fast die Teuer-Dimensionen der Apple iPhones.

Galaxy S8 – Schwachstellen zeichnen sich ab

Seit der Samsung-Präsentation sind bereits jede Menge Schnelltests mit Galaxy-Vorseriengeräten erschienen. Neben vielen positiv aufgenommenen Verbesserungen zeichneten sich bei den Tests auch erste Schwachstellen ab. Die Ausdauer ist ein Beispiel. Sie ist beim S8/S8+ bei vielen Anwendungen geringer als bei den Vorgängermodellen, wie Samsung sogar offiziell einräumt. Außerdem ist der digitale Sprachassistent Bixby beim Verkaufsstart Ende April in Deutschland nur eingeschränkt nutzbar. Für Irritationen sorgte zudem der Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite des S8/S8+. Er liegt direkt neben der Kamera. Ein Design-Fauxpas, der Fehlgriffe auf das Kameraobjektiv unweigerlich nach sich zieht. Außerdem fallen die geringen Veränderungen bei der Hauptkamera auf der Rückseite gegenüber den ein Jahr alten Vorgängermodellen auf. Gerade bei den Kameras haben die Smartphone-Hersteller in diesem Jahr ihre neuen Modelle kräftig aufgewertet.  Vor allem der Verzicht auf eine Dual-Kamera überrascht, da diese Technik zwischen von fast allen Herstellern bei ihren Topmodellen eingeführt wurde.

Eine Dual-Kamera fehlt

Der Verzicht heizt aber auch neue Spekulationen an. Verstärkt werden sie durch Fotos von Prototypen, auf denen das Galaxy S8 mit einer Dual-Kamera auf der Rückseite zu sehen ist. Ein separater Fingerscanner ist dort jedoch nicht zu entdecken.

Dies deutet darauf hin, dass bei den Prototypen eine Integration des Scanners ins Display vorgesehen war. Dafür sprechen auch Meldungen, dass Samsung-Lieferant Synaptics einen On-Screen-Fingerabdruckscanner für das S8 entwickelt hat, ihn aber nicht rechtzeitig zum Produktionsstart fertigstellen konnte. Folglich musste Samsung in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium nachträglich einen separaten Fingerabdruck-Scanner einbauen. Die geplante zweite Kamera auf der Rückseite wurde Opfer dieses Last-Minute-Umbaus.

Note 8 mit Dual-Kamera?

Samsung Fans mit Hightech-Ambitionen in Sachen Fotografie müssen folglich auf das nächste Topmodell von Samsung warten. Im Herbst wird Samsung das Galaxy Note 8 ins Rennen gegen die Apple iPhones schicken. Dann kommt aber auch das iPhone-Jubiläumsmodell, das Apple mit besonders vielen innovativen Features ausgestattet will.

Lese-Tipp

Apple ist nur noch die Nr. 4 in China

Der Smartphone-Markt in China ist in Bewegung. Im letzten Jahr wurden 467,3 Millionen Smartphones verkauft, rund 8,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (429,9 Millionen). Der chinesische Markt ist aber nicht nur durch Wachstum geprägt, sondern auch durch eine harte Konkurrenz unter den Anbietern, wie die von IDC veröffentlichen Zahlen verdeutlichen. Die Folge: Die Verkaufsentwicklungen verliefen bei den Top 5-Marken in China sind sehr unterschiedlich. Oppo, Vivo und Huawei legten deutlich zu, Apple und Xiaomi mussten deutliche Einbußen hinnehmen.

Oppo ist die neue Nummer 1 in China

Besonders kräftig steigerte Oppo, die bisherige Nummer 4, seine Smartphone-Verkäufe. Das Unternehmen setzte 2016 insgesamt 78,4 Millionen Smartphones in China ab – ein Jahr zuvor waren es 35,3 Millionen. Damit ist Oppo in China die neue Nummer 1 unter den Smartphone-Herstellern (Marktanteil: 16,8 Prozent). Knapp dahinter liegt Huawei (16,4 Prozent). Der alte Nummer 2 in China ist auch die neue. Huawei steigerte im letzten Jahr seine Verkäufe auf seinem Heimatmarkt um 21,8 Prozent auf 76,6 Millionen Stück.

Xiaomi und Apple verlieren

Ganz anders verlief es bei Xiaomi, der letztjährigen Nummer 1. Xiaomi rutschte  2016 auf Platz 5 ab. 41,5 Millionen verkaufte Smartphones im Jahr 2016, das sind 36 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Apple gehört ebenfalls zu den Verlierern auf dem heiß umkämpften chinesischen Markt. 44,9 Millionen iPhones verkaufte Apple – ein Jahr zuvor waren es 58,4 Millionen.

Apples Marktanteil in China rutschte damit unter die 10-Prozent-Marke. Ein Marktanteil von dem Samsung jedoch nur träumen kann. Die Koreaner haben es auch in diesem Jahr nicht unter die Top 5-Player in China geschafft.

China ist der größte Smartphone-Markt der Welt

Wie im letzten Jahr sind unter den Top 5-Verkäufern in China vier chinesische Unternehmen. China ist zurzeit der größte Smartphone-Markt der Welt. 2016 wurden rund 32 Prozent der weltweit verkauften Smartphones auf diesem Markt umgesetzt.

idc_top5china-2016

Quelle

Der Smartphone-Markt wächst, Samsung und Apple schrumpfen – Rückblick auf KW 05-2017

Nachdem viele Hersteller ihre Zahlen für das letzte Quartal 2016 präsentiert haben, legen jetzt die Marktforscher ihre Jahres-Schätzungen für den Smartphone-Markt 2016 auf den Tisch.

Marktzahlen von IDC

IDC gehörte zu den ersten, die diese Zahlen veröffentlichten. Bei ihrer Marktanalyse sind zwei Trends zu erkennen. Erstens: Der weltweite Smartphone-Markt wächst, wenn auch mit 2,3 Prozent nur moderat. Zweitens: Bei den Top 5-Firmen der Branche änderte sich zwar nichts in ihrem Ranking. Die beiden Top-Player Samsung und Apple verkauften jedoch weniger Smartphones als im Jahr zuvor. Die drei folgenden Unternehmen Huawei, Oppo und Vivo hingegen steigerten ihre Verkaufszahlen.

iPhone-Absatz bricht um 7 Prozent ein

Die fünf Top-Anbieter rückten 2016 also zusammen. Ein Trend, der auf die rückläufigen Zahlen bei Samsung (-3 Prozent) und Apple (-7 Prozent) zurückzuführen ist. Der deutliche Einbruch bei Apple wurde erwartet, auch wenn die Amerikaner im verkaufsstarken Weihnachtsquartal noch einmal überraschend gute Zahlen präsentierten. Der Rückgang bei Samsung überraschte ebenfalls nicht – das Verkaufsdesaster beim Galaxy Note 7 hinterlässt seine Spuren. Es ist jedoch bezeichnend, dass die beiden Big-Player auf einem wachsenden Smartphone-Markt weniger Smartphones als im Vorjahr verkaufen konnten.

Huawei verkaufte 139 Millionen Smartphones

Während Samsung und Apple schrumpften, legten die drei chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Vivo kräftig zu. Bei Huawei, mit 9,5 Prozent Marktanteil die Nummer 3 auf dem Weltmarkt, fiel der Zuwachs mit +30 Prozent nicht ganz so deutlich aus wie etwa bei Oppo (+133 Prozent) oder Vivo (+103 Prozent). Beide Anbieter konnten ihre Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Sie lieferten mit 99,4 Millionen Stück (Oppo) bzw. 77,3 Millionen Stück (Vivo) 2016 aber deutlich weniger Smartphones aus als Huawei (139,3 Millionen).

1,47 Milliarden Smartphones weltweit

Nach IDC-Schätzung kamen die Hersteller 2016 weltweit auf 1,47 Milliarden Smartphones. Das sind 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 2015 waren es 1,44 Milliarden Smartphones.

idc-worldwide-quarterly-mobile-phone-tracker-feb-2017

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