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Smartphone

Alexa, Bixby, Siri und Co: Großer Hype und wenig Interesse

Viele Smartphones haben ihn und bei Smartphone-Topmodellen gilt er längst als Killer-Feature – der smarte, sprachgesteuerte Assistent.  Obwohl Alexa, Bixby, Google Assistant, Siri und Co in diesem Jahr sehr intensiv thematisiert werden, nutzen ihn bislang nur wenig Smartphone-Besitzer. Lediglich 18 Prozent aller Smartphone-Besitzer setzen ihn ein. „Die Diskussion um Sprachassistenten ist intensiver als deren Nutzung“, beschreibt Deloitte diesen Trend in der deutschen Version seiner Studie Deloitte Global Mobile Consumer Survey 2017.

Nur bei den iPhone-Besitzern ist der Anteil der Sprachassistenten-Nutzer mit 33 Prozent deutlich höher. Apple-Kunden gelten als „Heavy-User“ von Sprachassistenten, was die Marktexperten auf die Wirkung des geschickten Siri-Marketings von Apple zurückführen. Bei Usern eines Samsung Galaxy S-Modells ist das Interesse deutlich geringer. Vergleichsweise bescheidene 19 Prozent nutzen diese Hilfe. Das hat zum Teil mit dem sehr holprigen Start des neuen Samsung-Assistenten Bixby zu tun hat, den es bis heute nicht in deutscher Sprache gibt. Zudem konnte auch sein Vorgänger S Voice nie richtig überzeugen.

Der Hype ist bei den Nutzern nicht angekommen

Selbst für die potentiellen Heavy-User eines iPhones gilt: 36 Prozent der iPhone-Besitzer haben noch nie den eingebauten Sprachassistent benutzt. Bei Besitzern eines Galaxy S-Modells von Samsung steigt dieser Anteil auf 43 Prozent. Das  entspricht auch dem durchschnittlichen Desinteresse aller Smartphone-Besitzern an dieser Funktion.

Assistenten helfen bei Apps, die unterwegs genutzt werden

Die Studie untersuchte zudem die Anwendungen, die mit Unterstützung des Sprachassistenten genutzt werden. In der Regel werden diese Anwendungen unterwegs eingesetzt. Die wichtigste Anwendung mit Assistenten-Unterstützung ist 2017 die allgemeine Informationssuche (48 Prozent nutzen sie). Auf Platz 2 liegt die Navigation (36 Prozent). Auf Platz 3 landet Unterhaltung (34 Prozent). Es folgt die standortbezogene Suche (29 Prozent) und der Wetterbericht (28 Prozent).

Ein Jahr zuvor, sah die Reihenfolge etwas anders aus. Die Navigation hatte die Spitzenposition inne mit 50 Prozent. Der Wetterbericht (38 Prozent) lag auf Platz 2. Der klare Spitzenreiter von 2017, die allgemeine Informationssuche, kam vor einem Jahr nur auf Rang drei. Lediglich von 30 Prozent der User nutzte sie mit Hilfe eines Assistenten. Auf die Gründe für Anteilsverschiebungen bei den Präferenzen geht die Studie nicht ein, sie betont hingegen die tendenziell sehr ähnlichen Anwendungen in beiden Jahren.

Noch etwas erfasste die Studie:  Die bislang via Assistenten eingesetzten Anwendungen nutzen in der Regel keine künstliche Intelligenz. Entsprechende Anwendungen, zu denen etwa Routenvorschläge oder Übersetzungs-Apps gehören, sind bislang den meisten Smartphone-Besitzern kaum bekannt und werden von ihnen dementsprechend selten benutzt

Zur Studie

In der siebten Auflage des Global Mobile Consumer Survey von Deloitte befragte das Unternehmen im Juli 2017 insgesamt 55.000 Verbraucher in 33 Ländern. Darunter waren rund 2.000 Personen in Deutschland. Die Ergebnisse der deutschen Teilstudie wurden von Deloitte separat ausgewiesen.

Quelle

Deloitte: Global Mobile Consumer Survey 2017 – Mobile Evolution  Ausgewählte Ergebnisse für den deutschen Markt vom 10. Oktober 2017

Tabellen aus der Studie

Deloitte_Sprachassistenten in Deutschland_Jul17

Deloitte_Sprachassistenten_Anwendungen im Vergleich

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Weltweite Verkaufs-Charts: iPhone 7 vor iPhone 7 Plus

Eigentlich sind die Smartphone-Verkaufs-Charts so wie in jedem Jahr. Das kleinere der aktuellen iPhone-Modelle ist weltweit der Bestseller im ersten Halbjahr 2017. Direkt hinter dem Apple iPhone 7 folgt das größere Schwestermodell iPhone 7 Plus. Samsungs Bestseller schafft es erneut nur auf Rang drei, wie IHS Markit ermittelte. In diesem Jahr fällt dem in Deutschland unbekannten Mittelklassemodell Galaxy Grand Prime Plus diese Rolle zu. Die aktuellen Hoffnungsträger der Koreaner, das Galaxy S8 und Galaxy S8+, liegen im ersten Halbjahr 2017 nur auf Platz 5 und 6 hinter dem Apple-Oldie iPhone 6s. Die Modelle von Apple- und Samsung dominieren wie üblich die Charts.

Topseller iPhone 7 hat nur 5 Prozent Marktanteil

Aber ganz so beeindruckend wie in den letzten Jahren ist diese Dominanz nicht mehr. Während das Apple-Topmodell im Jahr 2015 einen Marktanteil von zehn Prozent hielt und der Apple-Bestseller von 2016 immerhin auf sieben Prozent kam, hält der Apple Bestseller von 2017 nur noch einen Marktanteil von fünf Prozent. Auch das Samsung Galaxy S8 kommt in diesem Jahr auf einen geringeren Marktanteil als der Vorgänger im letzten Jahr.

Während die Marktanteile der Topseller schrumpfen, wächst die Zahl der Smartphone-Modelle, die in der ersten Jahreshälfte über sechs Millionen Mal verkauft wurden. In diesem Jahr knackten 22 Modelle diese Marke, ein Jahr zuvor Jahr waren es erst 17. Beide Entwicklungen signalisieren: Der weltweite Wettbewerb bei Smartphones wird stärker.

Fünf Hersteller produzieren Topseller

Die Topseller-Phones kommen in diesem Jahr von fünf Herstellern. Neben Apple und Samsung gehören die chinesischen Hersteller Oppo, Xiaomi und Huawei dazu. Besonders erfolgreich agiert Oppo. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2017 gleich fünf Modellen auf dem Markt, die diese Absatzmarke zu übertreffen. Nur Samsung kann das toppen und hat zehn Topseller im Programm. Apple kommt auf vier Topseller, Xiaomi auf zwei und Huawei lediglich auf einen.

Noch haben Apple und Samsung die Nase vorne

Einen deutlichen Vorteil haben Apple und Samsung jedoch weiterhin gegenüber Oppo. Während die vier Topseller von Apple auch zu den zehn verkaufsstärksten Smartphones weltweit gehören und Samsung gleich fünf Modelle in den Top Ten hat, erreicht im ersten Halbjahr 2017 nur ein Oppo-Modell dieses Topniveau.

Quelle:

IHS Markit: Apple iPhone 7 Remained Top Smartphone Modell in First Half of 2017

Axon M: Präsentiert ZTE das erste Smartphone mit klappbarem Display?

October 17 will be a busy day for ZTE’s brands – nubia is launching a new device and so is Axon. And there’s a good chance that the new Axon M will be the more interesting of the two as it has two screens that fold out to form one big one. ZTE Axon M…

über ZTE Axon M photographed, a foldable phone coming in mid October — GSMArena.com – Latest articles

Samsung, Xiaomi und Apple schwächeln in China – Smartphone-Markt Q1-2017

Samsung smartphone shipments fell by 60% year-on-year in China during the first quarter of the year according to Counterpoint Research data. The company saw its market share in the country slashed from 8.6% in Q1 2016 to 3.3% Q1 2017. The main reason for the fall at a time when smartphone sales in China are still growing…

über Samsung smartphone shipments fell by 60% in China in Q1 2017 as local brands bite — 9to5Google

Der Smartphone-Markt ist doch noch nicht tot

Nach den Produktionszahlen-Schätzungen für das erste Quartal 2017 folgen jetzt die geschätzten Verkaufszahlen. Nach IDC-Informationen wurden im ersten Quartal weltweit 347,4 Millionen Smartphones ausgeliefert. Das sind 4,3 Prozent mehr als im ersten Quartal des Jahres 2016. Der Smartphone-Markt ist also doch noch nicht platt  – sondern wächst weiter. Jedoch sind die Top-Player am Markt Samsung (79,2 Millionen Smartphones) und Apple (51,6 Mio Smartphones) längst nicht mehr die Wachstumsmotoren.

Huawei, Oppo und Vivo legen zu

Diese Rolle übernehmen immer mehr die chinesischen Hersteller Huawei (+ 21,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr), Oppo (+29,8 Prozent) und Vivo (+23,6 Prozent). Die Big-Player aus dem Reich der Mitte lieferten im ersten Quartal 2017 zusammen 77,9 Millionen Smartphones aus. Das entspricht fast den Absatzzahlen von Samsung, der Nummer 1 der Smartphone-Branche. Interessant ist jedoch ihr Mehrverkauf von 15,5 Millionen Smartphones gegenüber dem Vorjahresquartal. Samsung verzeichnete hingegen ein Null-Wachstum im Vergleich zum Vorjahresergebnis.

Auch im Vergleich mit Apple, der Nr. 2 unter den Smartphone-Herstellern, machte das chinesische Trio eine gute Figur. Apple legte im Vergleich zum Vorjahresquartal schmächtige 0,8 Prozent bei den Verkaufszahlen zu. Das ist weniger Wachstum als der Branchendurchschnitt und viel weniger als  das Trio aus China vorgelegt hat.

iPhone-Anteil liegt bei 14,9 Prozent

Die schwächelnde Entwicklung der beiden Großen macht sich auch bei den Marktanteilen bemerkbar. Im ersten Quartal 2017 erreichte Apple bei den weltweiten Smartphone-Verkäufen einen Marktanteil von 14,9 Prozent. Samsung kommt auf 22,8 Prozent. Der größte chinesische Hersteller Huawei hält einen Marktanteil von 9,8 Prozent. Der Abstand zum Führungsduo schrumpft auch in den nächsten Monaten. Vor allem gegenüber Apple wird Huawei weitere Marktanteile erobern. Das Mate 9 und die neuen Topmodelle P10 und P10 Plus werden daran ebenso Anteil haben wie die Honor-Serie. Erst wenn Apple seine neuen iPhone-Modelle iPhone 7s, iPhone 7 s Plus und iPhone 8 in großen Stückzahlen auf den Markt werfen kann, wird sich daran etwas ändern.

Oppo wächst am stärksten

Den größten Zuwachs unter den Top-5-Herstellern verzeichnete im ersten Quartal übrigens Oppo, die in China und Südostasien sehr erfolgreich sind. Oppo agiert jedoch anders als Huawei auf dem Weltmarkt und verkauft bislang seine Smartphones weder in den USA noch in Europa. Viel Potential für eine Ausweitung des Weltmarktanteils ist folglich vorhanden.

IDC_Mobile Phone Tracker_Apr2017

Quelle

Prognose: Samsung verkauft mehr Galaxy S8+ als S8

As the Samsung Galaxy S8 and Samsung Galaxy S8+ begin their first week on sale from carriers and retailers, an analyst from Yuanta Securities says that he expects 50.4 million units of the flagship models to be sold globally this year. Lee Jae-yoon told clients in a note today, that he sees the larger screened…

über Analyst: Samsung to sell 50M Galaxy S8 units this year with the larger S8+ taking 53.9% of sales — PhoneArena – News

Drastischer Rückgang in der Smartphone-Produktion. Wie geht’s weiter bei Apple, Samsung, Huawei und Co?

Im ersten Quartal 2017 wurden 307 Millionen Smartphones weltweit produziert – deutlich weniger als Quartal vorher. Da waren es 399,6 Millionen. Doch der Einbruch im ersten Quartal überrascht nicht. Er wiederholt sich Jahr für Jahr. Aber beim genauen Hinschauen zeichnen sich dennoch Trends bei den Top-Playern ab.

Apple hofft auf das iPhone 8

Apple zum Beispiel ist besonders stark von den Produktionsrückgängen im ersten Quartal 2017 betroffen. Die Nummer 1 im Schlussquartal des letzten Jahres ließ im ersten Quartal 2017 rund 36 Prozent weniger iPhones als im Vorquartal bauen. Noch deutlich wird der Produktionsrückgang beim Vergleich mit dem Quartalsergebnis des Vorjahres: Minus 41 Prozent meldet Trendforce in seiner Quartalsanalyse.

Kaum besser sieht die Prognose für das zweite Quartal aus. Trendforce erwartet ein Minus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Erst im dritten Quartal sehen die Marktforscher ein Wachstum bei der iPhone-Produktion. Gleich drei neue iPhones kommen dann auf den Markt. Neben den Upgrade-Versionen für das iPhone 7 und iPhone 7 Plus präsentiert Apple sein Jubiläumsmodell iPhone 8, das möglichweise iPhone Edition heißt. Gerade bei diesem Modell sind die Erwartungen besonders hoch. Gerüchten zufolge stattet Apple sein neues Topmodell mit besonders attraktiven Features wie etwa dem gebogenen Edge-Display mit OLED-Technik aus. Erwartet werden Verkaufszahlen auf Rekordniveau in den nachfolgenden Monaten.

Samsung: Aufwind durch Galaxy S8 und S8+?

Bei Samsung verlief der Startquartal positiver. Die Koreaner produzierten im ersten Quartal mehr Smartphones als im Weihnachtsquartal. Ein Produktionszuwachs in diese Phase ist unüblich, hat jedoch viel mit dem schwächelnden Weihnachtsgeschäft zu tun. Der Totalausfall des Topmodells Galaxy Note 7 hatte die Produktions- und Verkaufszahlen von Samsung verhagelt. Wachstumstreiber im ersten Quartal 2017 die Einsteiger/Mittelklasse-Modelle der Galaxy J-Serie. Die Highend-Modelle von Samsung verkauften sich hingegen schleppend. Der Grund: Nach dem Ausfall des Pannenmodells Galaxy Note 7 hatte Samsung über Monate nur die älteren Topmodelle der GalaxyS-Serie, das S7 und S7 Edge, im Angebot. Ihr Nachfolger S8 und S8+ kommen erst Ende April in den Handel.

Analysten schätzen die Verkaufschancen der neuen Galaxy-S-Modelle inzwischen als sehr positiv ein, auch wenn bereits erste Kritik an den Modellen aufgekommen ist, die deutlich teurer sind als ihre Vorgänger. Die fehlende Dual-Kamera wird beispielsweise kritisiert. Außerdem verwendet Samsung im S8+ einen baugleichen Akku, der zuvor im Galaxy Note 7 für eine erhebliche Brandgefahr sorgte.

Dennoch wird in den nächsten Monaten eine große Nachfrage nach dem S8/S8+ erwartet, ebenso eine starke Nachfrage nach der Galaxy J-Serie. Eine Steigerung der Produktion im zweite Quartal ist wahrscheinlich, ebenso eine kleine Steigerung (+5 Prozent) der Jahresproduktion gegenüber dem Vorjahr.

LG kaum Verbesserungen gegenüber Vorjahr

Achterbahnfahrt auch bei den LG-Produktionszahlen. Im ersten Quartal 2017 sank die Smartphone-Produktion um 40 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im zweiten Quartal wird das neue Flaggschiff LG G6 wieder für eine Produktionssteigerung sorgen. Keine unwahrscheinliche Entwicklung, da sich das Vorgängermodell G5 besonders schlecht verkaufte. Nach Einschätzung von Trendforce erreicht LG in diesem Jahr die Produktionszahlen des Vorjahres. Für einen Platz unter den Top-Five-Herstellern reicht das längst nicht mehr.

Kein Super-Wachstum mehr in China

Kritisch sieht Trendforce die Entwicklung bei den Big-Playern aus China. Die schwache Inlandsnachfrage in China führte bei allen Herstellern im ersten Quartal 2017 zu Produktionsrückgängen. Fürs zweite Quartal erwartet Trendforce wieder Steigerungen. Ausgelöst durch den Generationswechsel bei den Smartphones. Die 2017er Modelle kommen in den Handel. Dramatische Zuwächse wie in den vergangenen Jahren wird es künftig kaum mehr geben. Der Smartphone-Markt in China hat längst eine gewisse Sättigung erreicht.

Huawei ist die Nummer 1 in China

Viel verändern wird sich im Ranking der Big-Player aus China in den nächsten Monaten nicht. Huawei ist und bleibt die Nummer eins in China und die Nummer 3 auf dem Weltmarkt. Im ersten Quartal sank die Smartphone-Produktion von Huawei um 22 Prozent gegenüber dem 4. Quartal 2016. Im zweiten Quartal wird sie wachsen, die neuen Flaggschiffmodelle P10 und P10 Plus haben ihren Anteil daran.

Oppo und Vivo sind auch in den nächsten Monaten die Nummer 2 und Nummer 3 in China (weltweit Nummer 4 und 5). Beide Unternehmen verzeichneten im ersten Quartal 2017 einen drastischen Produktionsrückgang (minus 30 Prozent) gegenüber dem Weihnachtsquartal. Im zweiten Quartal 2017 legen sie wieder zu (Produktionsplus von 20 bis 30 Prozent).

Lenovo schwächelt weiter

Auch bei Xiaomi, der Nummer 4 in China, folgt auf den Einbruch im ersten Quartal eine Steigerung der Produktion im zweiten Quartal. Nicht ganz so vielversprechend ist die Entwicklung bei Lenovo. Nach einem schwachen ersten Quartal (Produktion um 20 Prozent niedriger als im Vorjahr) fallen die Produktionszahlen im zweiten Quartal vermutlich nur etwas besser aus.

Angst vor den neuen iPhones

Wie sich der Markt und die Produktionszahlen der chinesischen Hersteller im dritten Quartal 2017  entwickeln bleibt abzuwarten. Eine nicht mehr stark wachsende Inlandsnachfrage und die Konkurrenz durch drei neue iPhone-Modelle werden ihre Spuren hinterlassen. Apple hat große Pläne – allein in diesem Jahr sollen rund 100 Millionen neue iPhones produziert und verkauft werden.

Besonders schwer könnte es für chinesische Hersteller werden, die wie Oppo, Vivo und Xiaomi ihre Smartphones vor allem in China verkaufen. Vielleicht führt dies dazu, dass chinesische Hersteller wie Xioami demnächst auch in Deutschland ihre neusten Topmodelle offiziell anbieten werden.

Quellen

Steuern per Stimme – die digitalen Assistenten kommen

Siri von Apple kann es, Google Assistant und Alexa von Amazon ebenfalls. Demnächst kommt Bixby von Samsung hinzu. Digitale Assistenten sind bei Smartphones auf dem Vormarsch, wobei die genannten Helfer mit einer guten Portion künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, die ihren Nutzern mit zunehmender Dauer immer abnehmen können.

Das Interesse an sprachgesteuerten Helfern ist groß. Bereits heute verwenden 59 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland die Spracheingabe, um ihr Mobiltelefon zu steuern, meldete der Branchenverband Bitkom. Das sind 7 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Je jünger, umso größer das Interesse

Besonders populär ist die Sprachsteuerung bei jüngeren Smartphone-Usern.

70 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen sie bereits. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es immerhin noch 60 Prozent. Ähnlich hoch ist die Anwendungsrate auch in der Altersgruppe 50 bis 64 Jahre (58 Prozent). Erst bei den über 65-Jährigen flacht das Interesse ab das Smartphone per Stimme zu steuern. Nur 28 Prozent nutzen diese Funktion.

Sprachsteuerung nicht für alles

Interessanterweise gibt es deutliche Unterschiede bei den Anwendungen die per Sprache genutzt werden. Am häufigsten wird sie für das Anrufen von Kontakten eingesetzt. (76 Prozent). Ebenfalls recht häufig werden Textnachrichten per Spracheingabe verfasst (54 Prozent). Jedoch nur etwa jeder Dritte nutzt die Spracheingabe etwa bei einer Internet-Recherche. Eine Sprachsteuerung bei Navigationsprogrammen (16 Prozent) oder bei Apps (10 Prozent) ist eher selten.

Smartphones sind der Anfang

Smartphones gelten als Wegbereiter für digitale Sprachassistenten. Mit smarten Lautsprecher wie den Amazon Echo oder dem Amazon Echo Dot halten bereits sprachgesteuerte Lösungen für den Heimbereich Einzug in deutsche Wohnungen. Irgendwann werden Lampen, Fernseher, Heizungen und Waschmaschinen und andere vernetzte Geräte per Sprachbefehl gesteuert. Oder wie es Bitkom-Chef Bernhard Rohleder formuliert: „Die Technologie hat das Potenzial, die Haushalte zu erobern und den Alltag in den eigenen vier Wänden spürbar zu erleichtern.“

Bitkom_Smartphone-Sprachsteuerung_2017

Quelle

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