Suche

ablogspot

+++ Meinungen und Meldungen zu Techniktrends +++

Schlagwort

IDC

Smartphone-Prognose: Steigende Verkaufszahlen – Hoffnungsträger iPhone

2016 war kein gutes Jahr für Smartphones. Die weltweiten Verkaufszahlen stiegen um 2,5 Prozent. Das ist zwar ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr, doch für die erfolgsverwöhnten Branche war er eine Enttäuschung. So wenig Wachstum gab es bislang noch nie.

Für 2017 und vor allem für 2018 sieht es nach Einschätzung der Marktforscher von IDC jedoch besser aus. Ein Plus von 3 Prozent bei den Verkaufszahlen für 2017 soll es werden. Im Folgejahr sehen ihre Prognosen sogar ein Plus von 4,5 Prozent vor.

Weniger als 50 Prozent der Weltbevölkerung hat ein Smartphone

Die Hoffnungen auf einen Aufschwung leiten die Marktforscher aus einem großen Wachstumspotential in der Welt ab. Ihr Argument: Bislang nutzt nicht einmal die Hälfte der Weltbevölkerung ein Smartphone. Außerdem soll es in entwickelten Märkten weiterhin ein zahlungskräftiges Interesse an leistungsstärkeren Top-Modellen geben, die Usern mehr Möglichkeiten bei der mobilen Mediennutzung, bei Onlinediensten, beim Gaming sowie bei Augmented und Virtueller Reality-Anwendungen bieten.

Neue Displays schaffen neue Nachfrage

Dabei soll die Weiterentwicklungen bei Displays ein Schlüssel-Feature der nächsten Jahre werden. Elegante Großdisplays im 18:9-Seitenformat, die sich über die gesamte Frontseite der Phones erstrecken, sind der Anfang dieses Trends. Samsung und LG haben sie ihren Topmodellen bereits eingeführt, Apple wird folgen. Flexible und faltbare Displays sind der nächste Bildschirmtrend, der die Nachfrage in naher Zukunft anheizen soll.

iPhone – der Hoffnungsträger der nächsten Monate

Konkrete Wachstumsimpulse erwartet IDC vor allen von den iPhone-Neuheiten des Jahres 2017. Apple bringt im Herbst drei neue Premium-Modelle: das iPhone 7s, das iPhone 7s Plus und das Jubiläumsmodell iPhone 8. Je nach der Verfügbarkeit der Neuheiten werden sie die Apple-Verkaufszahlen in den nächsten Monaten pushen.

In diesem Jahr soll die Steigerung der Apple-Verkaufszahlen bei 3,8 Prozent liegen. IDC schätzt, dass Apple 223,6 Millionen iPhones in 2017 verkaufen wird. Frühere IDC-Prognosen gingen von noch höheren Verkaufszahlen in diesem Jahr aus. Lieferprobleme in der Startphase des Phone 8 sollen diese jedoch verhindern.

Mit wachsender Lieferfähigkeit sieht IDC deutlich steigende Verkaufszahlen bei Apple. 240,4 Millionen iPhones soll das Unternehmen 2018 ausliefern. Das wäre eine Steigerung der weltweiten Apple-Verkaufszahlen um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Android ist und bleibt das populärste Smartphone-Betriebssystem

In seiner 5-Jahres-Prognose (2016 bis 2021) gibt IDC auch seine Schätzungen ab, wie sich Popularität der Smartphone-Betriebssysteme entwickeln wird.

Ihre Prognose: Im Prinzip ändert sich wenig an der aktuellen Marktverteilung. Android dominiert den Markt im Jahr 2021 ebenso wie heute. Marktanteil: 85 Prozent. iOS behält seinen Anteil von 14,5 Prozent und Windows Phone kratzt weiter an der 0-Prozent-Marke.

Die übrigen Betriebssysteme wie Tizen und Co kommen auch in den nächsten Jahren zusammen auf 0,1 Prozent. Populäre Alternativen zu Android und iOS sind also auch in naher Zukunft nicht zu erwarten.

Quellen

Advertisements

Der Smartphone-Markt ist doch noch nicht tot

Nach den Produktionszahlen-Schätzungen für das erste Quartal 2017 folgen jetzt die geschätzten Verkaufszahlen. Nach IDC-Informationen wurden im ersten Quartal weltweit 347,4 Millionen Smartphones ausgeliefert. Das sind 4,3 Prozent mehr als im ersten Quartal des Jahres 2016. Der Smartphone-Markt ist also doch noch nicht platt  – sondern wächst weiter. Jedoch sind die Top-Player am Markt Samsung (79,2 Millionen Smartphones) und Apple (51,6 Mio Smartphones) längst nicht mehr die Wachstumsmotoren.

Huawei, Oppo und Vivo legen zu

Diese Rolle übernehmen immer mehr die chinesischen Hersteller Huawei (+ 21,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr), Oppo (+29,8 Prozent) und Vivo (+23,6 Prozent). Die Big-Player aus dem Reich der Mitte lieferten im ersten Quartal 2017 zusammen 77,9 Millionen Smartphones aus. Das entspricht fast den Absatzzahlen von Samsung, der Nummer 1 der Smartphone-Branche. Interessant ist jedoch ihr Mehrverkauf von 15,5 Millionen Smartphones gegenüber dem Vorjahresquartal. Samsung verzeichnete hingegen ein Null-Wachstum im Vergleich zum Vorjahresergebnis.

Auch im Vergleich mit Apple, der Nr. 2 unter den Smartphone-Herstellern, machte das chinesische Trio eine gute Figur. Apple legte im Vergleich zum Vorjahresquartal schmächtige 0,8 Prozent bei den Verkaufszahlen zu. Das ist weniger Wachstum als der Branchendurchschnitt und viel weniger als  das Trio aus China vorgelegt hat.

iPhone-Anteil liegt bei 14,9 Prozent

Die schwächelnde Entwicklung der beiden Großen macht sich auch bei den Marktanteilen bemerkbar. Im ersten Quartal 2017 erreichte Apple bei den weltweiten Smartphone-Verkäufen einen Marktanteil von 14,9 Prozent. Samsung kommt auf 22,8 Prozent. Der größte chinesische Hersteller Huawei hält einen Marktanteil von 9,8 Prozent. Der Abstand zum Führungsduo schrumpft auch in den nächsten Monaten. Vor allem gegenüber Apple wird Huawei weitere Marktanteile erobern. Das Mate 9 und die neuen Topmodelle P10 und P10 Plus werden daran ebenso Anteil haben wie die Honor-Serie. Erst wenn Apple seine neuen iPhone-Modelle iPhone 7s, iPhone 7 s Plus und iPhone 8 in großen Stückzahlen auf den Markt werfen kann, wird sich daran etwas ändern.

Oppo wächst am stärksten

Den größten Zuwachs unter den Top-5-Herstellern verzeichnete im ersten Quartal übrigens Oppo, die in China und Südostasien sehr erfolgreich sind. Oppo agiert jedoch anders als Huawei auf dem Weltmarkt und verkauft bislang seine Smartphones weder in den USA noch in Europa. Viel Potential für eine Ausweitung des Weltmarktanteils ist folglich vorhanden.

IDC_Mobile Phone Tracker_Apr2017

Quelle

Apple ist nur noch die Nr. 4 in China

Der Smartphone-Markt in China ist in Bewegung. Im letzten Jahr wurden 467,3 Millionen Smartphones verkauft, rund 8,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (429,9 Millionen). Der chinesische Markt ist aber nicht nur durch Wachstum geprägt, sondern auch durch eine harte Konkurrenz unter den Anbietern, wie die von IDC veröffentlichen Zahlen verdeutlichen. Die Folge: Die Verkaufsentwicklungen verliefen bei den Top 5-Marken in China sind sehr unterschiedlich. Oppo, Vivo und Huawei legten deutlich zu, Apple und Xiaomi mussten deutliche Einbußen hinnehmen.

Oppo ist die neue Nummer 1 in China

Besonders kräftig steigerte Oppo, die bisherige Nummer 4, seine Smartphone-Verkäufe. Das Unternehmen setzte 2016 insgesamt 78,4 Millionen Smartphones in China ab – ein Jahr zuvor waren es 35,3 Millionen. Damit ist Oppo in China die neue Nummer 1 unter den Smartphone-Herstellern (Marktanteil: 16,8 Prozent). Knapp dahinter liegt Huawei (16,4 Prozent). Der alte Nummer 2 in China ist auch die neue. Huawei steigerte im letzten Jahr seine Verkäufe auf seinem Heimatmarkt um 21,8 Prozent auf 76,6 Millionen Stück.

Xiaomi und Apple verlieren

Ganz anders verlief es bei Xiaomi, der letztjährigen Nummer 1. Xiaomi rutschte  2016 auf Platz 5 ab. 41,5 Millionen verkaufte Smartphones im Jahr 2016, das sind 36 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Apple gehört ebenfalls zu den Verlierern auf dem heiß umkämpften chinesischen Markt. 44,9 Millionen iPhones verkaufte Apple – ein Jahr zuvor waren es 58,4 Millionen.

Apples Marktanteil in China rutschte damit unter die 10-Prozent-Marke. Ein Marktanteil von dem Samsung jedoch nur träumen kann. Die Koreaner haben es auch in diesem Jahr nicht unter die Top 5-Player in China geschafft.

China ist der größte Smartphone-Markt der Welt

Wie im letzten Jahr sind unter den Top 5-Verkäufern in China vier chinesische Unternehmen. China ist zurzeit der größte Smartphone-Markt der Welt. 2016 wurden rund 32 Prozent der weltweit verkauften Smartphones auf diesem Markt umgesetzt.

idc_top5china-2016

Quelle

Der Smartphone-Markt wächst, Samsung und Apple schrumpfen – Rückblick auf KW 05-2017

Nachdem viele Hersteller ihre Zahlen für das letzte Quartal 2016 präsentiert haben, legen jetzt die Marktforscher ihre Jahres-Schätzungen für den Smartphone-Markt 2016 auf den Tisch.

Marktzahlen von IDC

IDC gehörte zu den ersten, die diese Zahlen veröffentlichten. Bei ihrer Marktanalyse sind zwei Trends zu erkennen. Erstens: Der weltweite Smartphone-Markt wächst, wenn auch mit 2,3 Prozent nur moderat. Zweitens: Bei den Top 5-Firmen der Branche änderte sich zwar nichts in ihrem Ranking. Die beiden Top-Player Samsung und Apple verkauften jedoch weniger Smartphones als im Jahr zuvor. Die drei folgenden Unternehmen Huawei, Oppo und Vivo hingegen steigerten ihre Verkaufszahlen.

iPhone-Absatz bricht um 7 Prozent ein

Die fünf Top-Anbieter rückten 2016 also zusammen. Ein Trend, der auf die rückläufigen Zahlen bei Samsung (-3 Prozent) und Apple (-7 Prozent) zurückzuführen ist. Der deutliche Einbruch bei Apple wurde erwartet, auch wenn die Amerikaner im verkaufsstarken Weihnachtsquartal noch einmal überraschend gute Zahlen präsentierten. Der Rückgang bei Samsung überraschte ebenfalls nicht – das Verkaufsdesaster beim Galaxy Note 7 hinterlässt seine Spuren. Es ist jedoch bezeichnend, dass die beiden Big-Player auf einem wachsenden Smartphone-Markt weniger Smartphones als im Vorjahr verkaufen konnten.

Huawei verkaufte 139 Millionen Smartphones

Während Samsung und Apple schrumpften, legten die drei chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Vivo kräftig zu. Bei Huawei, mit 9,5 Prozent Marktanteil die Nummer 3 auf dem Weltmarkt, fiel der Zuwachs mit +30 Prozent nicht ganz so deutlich aus wie etwa bei Oppo (+133 Prozent) oder Vivo (+103 Prozent). Beide Anbieter konnten ihre Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Sie lieferten mit 99,4 Millionen Stück (Oppo) bzw. 77,3 Millionen Stück (Vivo) 2016 aber deutlich weniger Smartphones aus als Huawei (139,3 Millionen).

1,47 Milliarden Smartphones weltweit

Nach IDC-Schätzung kamen die Hersteller 2016 weltweit auf 1,47 Milliarden Smartphones. Das sind 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 2015 waren es 1,44 Milliarden Smartphones.

idc-worldwide-quarterly-mobile-phone-tracker-feb-2017

Quelle:

Fitbit’s up and Apple’s down in IDC’s latest wearable market numbers -TechCrunch

 

IDC’s latest world wide wearable numbers are in, and everything looks to be coming up Fitbit. As smartwatch numbers declined, the larger wearable space is up overall, thanks in no small part to the Charge manufacturer. According to IDC’s numbers, Fitbit commanded nearly a quarter of the entire category at 23 percent, a year-over-year increase…

über Fitbit’s up and Apple’s down in IDC’s latest wearable market numbers — TechCrunch

Der Smartphone-Markt – Samsung, Apple, Huawei – Wachstum mit Bremse, Rückblick auf KW 44-2015

Der Smartphone-Markt wächst weiter – wie IDC in seiner neuen Ausgabe des Worldwide Quartely Mobile Phone Tracker berichtet. Weltweit wurden im dritten Quartal 2015 über 355,2 Millionen Smartphones verkauft, das sind 6,8 Prozent mehr als im gleichen Quartal ein Jahr zuvor. Trotz Wachstum verraten die Quartalsergebnis auch, dass es zurzeit nicht ganz so gut läuft wie erwartet.

Die Verkaufszahlen im jüngsten Quartal blieben unter den Prognosen der IDC-Marktforscher, die 363,8 Millionen erwartet hatten. Zwei Ursachen nennt IDC: Apple konnte nicht so viel iPhones verkaufen wie erwartet und die Verkaufszahlen bei den Android-Topmodelle erreichten nicht das erwartete Level. Die Hersteller hatten mit zu hohen Preisen einen Teil ihrer Kunden abgeschreckt. Vor allem bei Smartphones die mehr als 500 US-Dollar kosten sind die Kunden auf Märkten mit hoher Sättigung inzwischen zurückhaltender beim Kauf als erwartet.

Samsung  vor Apple vor Huawei

Was das Ranking unter den Top-Playern betrifft, veränderte sich erwartungsgemäß nichts. Samsung ist weiterhin Nummer 1, Apple die Nummer 2 und Huawei die Nummer 3. Samsung verkaufte innerhalb von drei Monaten 84,5 Millionen Smartphones. Apple kam auf 48,0 Millionen und Huawei auf 26,5 Millionen. Lenovo und Xiaomi folgen mit etwas mehr als 18 Millionen verkauften Smartphones auf Platz 4 und 5.

Huawei hat das stärkste Wachstumsplus

Die drei Big-Player legten alle im Vergleich zum Vorjahr zu. Samsungs Wachstum lag auf Höhe des Branchenwachstums. Apple wuchs deutlich stärker als der Branchentrend. Doch der eigentliche Gewinner im Smartphone-Business ist Huawei. Das chinesische Unternehmen steigerte seine Verkaufszahlen gegenüber dem Quartalsergebnis des Vorjahres um 61 Prozent.

Samung profitiert vom Galaxy S6+ und Note 5

Die überraschend guten Verkaufszahlen von Samsung führt IDC auf den vorgezogenen Start der beiden Premium-Modelle Galaxy S6 Edge+ und Galaxy Note 5 zurück. Samsung stellte die beiden Modelle früher vor als üblich, sie gaben den Samsung-Verkaufszahlen im September einen zusätzlichen Push. Außerdem verkauften die Koreaner in diesem Quartal recht erfolgreich Mittelklasse-Modelle der „Unter-200-Dollar-Kategorie“ wie etwa das Galaxy Core, Galaxy Grand Prime und Modelle der Galaxy J-Serie.

iPhone 6s und 6s Plus bringt Wachstumsschub

Apple profitierte traditionsgemäß von dem im September eingeführten iPhone-Neuheiten. Allein am Start-Wochenende verkaufte Apple 13 Millionen iPhone 6s und iPhone 6s Plus. Ein Jahr zuvor setzte Apple vom Vorgängermodellen im gleichen Zeitraum „nur“ 10 Millionen Stücke ab. Das Geschäft mit den neuen iPhones lief vor allem auf den Schlüsselmärkten USA und China sehr gut.

Hinzu kamen gute Verkaufszahlen bei den älteren iPhone-Modellen, die durch Preissenkungen erneut Auftrieb erhielten. IDC hält auch das Upgrade-Programm von Apple für einen vielversprechenden Motor, um die Nachfrage nach iPhones in Märkten mit hoher Sättigung permanent hoch zu halten.

Huawei stark in China und Europa

Huawei verzeichnet die größten Zuwächse im Smartphone-Markt, was IDC vor allem auf die Erfolge im mittleren und gehobenen Preissegment zurückführt. Ein Drittel der verkauften Huawei-Smartphones sind diesem Segment zuzurechnen, in dem Huawei mit Modellen wie dem Honor 6 Plus und dem Ascend P8 attraktive Smartphones anbietet.

Gut laufen Huawei-Phones vor allem in China und in Europa. In den USA ist Huawei hingegen weiterhin schwach. Möglicherweise tut sich da was in den nächsten Monaten. Huawei produziert das neue Google Phablet Nexus 6P, was das Auftreten Huaweis auf dem US-Markt in Zukunft möglicherweise erleichtern wird.

Quelle: IDC

IDC Mobile Phone Tracker

Tablet und iPad: Der Boom ist vorbei – Rückblick auf KW 31-2015

Es hat sich ausgeboomt: Die Verkaufszahlen bei Tablets und iPads bröckeln weiter. Im zweiten Quartal 2015 verkauften Apple, Samsung und Co. weltweit 7 Prozent weniger Tablets als im gleichen Quartal des Vorjahres, meldete IDC in dieser Woche. Statt 48,0 Millionen waren es nur 44,7 Millionen.

Beim genaueren Hinschauen fällt auf: Der Trend ist gar nicht so eindeutig wie die Zahlen nahelegen. Die Big-Player Apple und Samsung sind die Verlierer. Anbieter wie Lenovo, Huawei und LG erzielten auf dem schrumpfenden Markt weiterhin Zuwächse.

Apple ist der große Verlierer

Besonders hart trifft es Apple. Die Kalifornier bleiben zwar weiterhin die Nummer 1 bei den Tablets mit 10,9 Millionen verkaufter iPads in drei Monaten. Apples Marktanteil liegt derzeit bei 24,5 Prozent – vor zwei Jahren waren es jedoch 34 Prozent. Der Vergleich mit den Vorjahreszahlen ernüchtert: 2,4 Millionen iPads weniger verkauft, ein Rückgang um 17,9 Prozent. Bei Samsung beschränkt sich der Rückgang „nur“ auf 1 Million Galaxy Tablets, die Koreaner verkauften in Q2-2015 weltweit 7,6 Millionen Galaxy-Tablets. Die Verkaufseinbrüche bei den beiden Big Playern addieren sich auf 3,4 Millionen weniger verkaufte Tablets. Das entspricht zahlenmäßig dem Rückgang der gesamten Tablet-Branche im letzten Quartal.

Lenovo, Huawei und LG wachsen

Während die Großen mit dem Markt schrumpfen, verkauften ihre drei wichtigsten Verfolger im abgelaufenen Quartal mehr Tablets als im Vorjahreszeitraum. Bei Lenovo waren es 0,1 Millionen Tablets mehr (+6,8 Prozent), bei Huawei 0,8 Millionen (+103,6 Prozent) und bei LG lag der Zuwachs bei 1,1 Millionen Tablets (+246,4 Prozent). Nach Einschätzung von IDC bedienen diese Hersteller geschickt Nischenmärkte mit Wachstumspotential, während die Großen auf Massenmärkte zielen und dort in jüngster Zeit wenig Neues anboten. Zudem sind diese Märkte recht gut gesättigt und die Konkurrenz durch Smartphones mit Großdisplays – oft vom gleichen Hersteller – besonders sehr hart.

Vor allem bei Apple ist der selbstgemachte Kannibalismus-Effekt sehr hoch. Das iPhone 6 Plus mit 5,5-Zoll-Display verkauft sich seit seiner Einführung im Herbst 2014 sehr gut – das iPad mini mit 7,9-Zoll-Display seitdem immer schlechter. Gerüchte, dass das in diesem Jahr erwartete neue iPad mini 4 das letzte kleine iPad von Apple sein wird, halten sich hartnäckig seit Monaten.

IDC bleibt optimistisch und sieht auch für die Großen weiterhin Chancen demnächst wieder mehr Tablets zu verkaufen. Dazu müssten die Tabs lediglich neue Funktionen bieten, etwa neue Anwendungen im Businessbereich, und einen neuen Formfaktor. Also Tablets mit andockbarer Tastatur zum Beispiel.

Geht noch was bei den Tablets?

Ob dadurch wirklich wieder mehr geht im Tabletmarkt, bleibt mehr als fraglich. Auf die Killeranwendungen für Business- und andere User warten wir eigentlich seit der Einführung von iPads und Tablets. Andockbare Tastaturen für die Tabs gibt es inzwischen für fast alle größeren und höherwertigen Tablets von Samsung und Apple – auf dem Zubehörmarkt. Lediglich das Apple-Logo oder der Samsung-Schriftzug fehlen auf diesen für Businessuser nützlichen Tools.

Quelle: IDC Worldwide Quartely Tablet Tracker

IDC Tabletzahlen Q2-15

Prognosen zum Smartphone-Markt

Die IDC-Marktforscher haben wieder eine Schätzung vom Smartphone-Markt der nächsten Jahre abgegeben und dabei ihre Marktprognosen kräftig nach oben korrigiert.

Erste Erkenntnis: 2011 soll der weltweite Absatz der mobilen Multimedia-Alleskönner um 49,2 Prozent auf 450 Millionen Geräte wachsen und damit eine neue Rekordmarke setzen. Im Boomjahr 2010 waren es „nur“ 303,4 Millionen Smartphones.

Zweite Erkenntnis: Android ist ab diesem Jahr das wichtigste Betriebssystem bei Smartphones. IDC rechnet 2011 mit einem Android-Marktanteil von 39,5 Prozent. Symbian, die bisherige Nummer 1, kommt in diesem Jahr nach IDC-Schätzungen nur noch auf 20,9 Prozent. Das iOS-Betriebssystem der Apple-Telefone kommt mit 15,7 Prozent auf Platz 3. Der Viertplatzierte – Blackberry –  kommt auf 14,9 Prozent.

Dritte Erkenntnis: IDC sieht Android für den Prognosezeitraum bis 2015 stets auf Platz 1 bei den Betriebssystemen. Viel Potential sehen die amerikanischen Marktforscher aber auch bei Windows Phone 7. Ab 2012 soll das Microsoft-Betriebssystem, das dann in enger Zusammenarbeit mit Nokia vermarktet wird, loslegen. IDC erwartet sogar, dass Windows Phone 7 im Jahr 2015 die Nummer 2 unter den Smartphone-Betriebssystemen wird.

Vierte Erkenntnis: Das rasante Wachstumsphase der iPhones ist beendet: Das Apple-System ist heute die Nummer Drei unter den Betriebssystemen, und wird das im Jahr 2015 sein. Nach Ansicht der IDC-Marktkenner hält Apple knapp seinen Marktanteil, kann aber nicht mehr zulegen. Im Jahr 2015 werden etwa drei Mal so viele Android-Modelle verkauft wie iPhones.

Erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: