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+++ Meinungen und Meldungen zu Techniktrends +++

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Mobiles Internet

Marktzahlen Mobiles Surfen: Wenig-Nutzer und Power-Surfer

Die amerikanischen Handy-Tarifberater von Validas haben die Mobilfunkrechnungen von 23 000 Handynutzern in den USA analysiert und dabei sehr gespaltene Nutzergruppen entdeckt, was das mobile Surfen betrifft. Der US-Durchschnitts-Datennutzer verbraucht mobil jeden Monat rund 400 Megabyte an Daten. Diese große Datenmenge überrascht, denn 60 Prozent der US-Mobilfunk-User verbrauchen weniger als 200 Megabyte Daten im Monat. Viele von ihnen benötigen sogar weniger als 100 Megabyte im Monat.

Der deutlich höhere Durchschnittsverbrauch ist das Resultat einer nicht kleinen Gruppe an Power-Surfern, die jeden Monat große Datenmengen aus dem Netz auf ihre Smartphones und Tablets saugen. Für die Autoren von businessinsider.com  ist klar: Der Markt ist gespalten. Der Durchschnitts-Mobiltelefonierer surft relativ wenig. Eine größer werdende Gruppe an Power-Surfer verballert jedoch mobil sehr große Datenmengen.


Quellen: www.validas.com, http://www.businessinsider.com

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Mit dem Handy ins Web

Foto: SonyEricsson

10 Millionen Deutsche …. gehen heute regelmäßig mit ihren Handy ins Internet. Das verkündete der Hightech-Verband BITKOM Mitte August. Mit dem Hinweis auf eine im Auftrag des BITKOM erstellten aktuellen Forsa-Umfrage nennt der Branchenverband weitere Zahlen: 8 Millionen Handybesitzern surfen in Deutschland mit ihrem Handy. 4 Millionen Handynutzer nutzen ihr Mobiltelefon für E-Mails und ebenfalls 4 Millionen Handynutzer verwenden Apps, die sie via Internet auf ihr Telefon laden, um auf ihrem Smartphone bequem Programme oder Anwendungen zu nutzen.

Sehr beliebt ist das mobile Internet vor allem unter jüngeren Handybesitzern. Etwa 24 Prozent der zwischen 14 und 29 Jahre alten Mobiltelefonierer surft via Handy im Web – bei der Gesamtbevölkerung liegt der Anteil nur bei 13 Prozent. Auch beim E-Mailen per Handy sind sie deutlich aktiver: Rund 14 Prozent der Mobiltelefonierer unter 30 verschicken Mails per Handy – auf alle Mobiltelefonierer bezogen sind es erst 7 Prozent.

Selbst bei der Verwendung von Apps – die ja nur auf den teuren Smartphones nutzbar sind – hat die Altersgruppe der 14 bis 29-Jährigen klar die Nase vorn. 13 Prozent dieser Altersgruppe nutzt Apps. Deutlich mehr als die durchschnittlichen Handynutzer: Da sind es 7 Prozent.

Quelle: http://www.bitkom.org

Autoradio statt mobiles Internet

Foto: Harman/Becker

Ernüchternd für Hightech-Fans …. endete eine repräsentative Befragung unter deutschen Autofahrern: Trotz Navigationsgerät, Internet und Handy ist heute immer noch das Autoradio die wichtigste Informationsquelle, wenn es um schnelle Infos zur aktuellen Verkehrssituation geht. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Branchenverbands BITKOM ergab, dass 69 Prozent der Deutschen das Autoradio nutzen, um sich über Staus auf den Straßen zu informieren. Lediglich 25 Prozent der Autofahrer setzen dafür ein Navigationsgerät ein und etwa 20 Prozent informieren sich vor Fahrtantritt im Internet. Bei der Befragung, bei der Mehrfachnennungen möglich waren, erklärten zudem drei Prozent der Autofahrer, dass sie bei einem Automobilclub anrufen, um diese Infos einzuholen.

Weitere Erkenntnis: Trotz Apps- und Smartphone-Hype ist die Zahl der Autolenker heute noch sehr klein, die spezielle Apps ihres Smartphones nutzen, um sich über die Verkehrssituation schlau zu machen. Lediglich 2 Prozent der Befragten gaben an, diese Informationsquelle zu nutzen.

Quelle: www.bitkom.org

Mobiles Internet … für alle

 

Foto: Vodafone, Bearb: a-bloggt

Bereits bis Mitte 2011 … will Netzbetreiber Vodafone die ländlichen Regionen in Deutschland mit einem mobilen Internetzugang ausstatten. Dieses Ziel formulierte Vodafone-Chef Friedrich Joussen in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 05. Juli 2010. Die Haupttreiber um ganz Deutschland ins schnelle Internet-Zeitalter zu katapultieren, sind die frisch ersteigerten 800 Megahertz-Frequenzen (sie haben eine besonders hohen Reichweite) und die neue Mobilfunktechnik LTE (Long Term Evolution). Der UMTS-Nachfolge-Funkstandard erlaubt eine deutlich schnellere Datenübertragung im Mobilfunknetz.

Bis 2013 will Vodafone sein gesamtes GSM/UMTS-Mobilfunknetz zusätzlich mit der neuen LTE-Technik aufrüsten. Kunden im ländlichen Bereich sollen dann über diese Netze mit bis zu fünf Megabit in der Sekunde surfen können. Also etwa so schnell, wie heute viele Internet-Anschlüsse im Festnetz sind. Wer in der Stadt lebt hat, soll dann richtig schnell im Web unterwegs sein: mit bis zu 70 Megabit pro Sekunde. Das geht natürlich aber nur, wenn der mobile Datensurfer auch ein neues LTE-Smartphone besitzt.

Quelle: http://www.faz.net

Mobiles Internet: Generation Smartphone

Foto: LG, überarb: a-bloggt

„Go Smart“ ist …. nach einer am 21. Juni 2010 veröffentlichten, gleichnamigen Studie von Google und der Otto-Group, der Handytrend der nächsten Jahren in Deutschland. Die von TNS Infratest und dem Trendbüro erstellte Studie zur Smartphone-Nutzung im Jahr 2012 prognostiziert einen kräftigen Zuwachs bei den Smartphones und eine intensivere Online-Nutzung dieser mobilen Endgeräte.  

Einige Fakten aus der Studie: Heute besitzen rund 11 Prozent der Deutschen ein Smartphone: 2012 werden es mehr als 22 Prozent sein. Zudem erwarten 71 Prozent der  Smartphone-Nutzer, dass sie künftig noch häufiger mobil ins Internet gehen werden als heute.

In der Studie wurden Handy-Nutzer befragt, die sich durch einen intensiven Smartphone-Einsatz und eine hohe Affinität zu Technik und Web auszeichnen. Diese sogenannten Smart-Natives gehören zu den 23 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer, die heute schon täglich mit ihrem Mobiltelefon im Internet unterwegs sind.

Noch ein paar Zahlen aus der Go-Smart-Studie:

77 Prozent der Smart-Natives sind heute in Soziale Netzwerken unterwegs. Bereits 18 Prozent dieser Gruppe pflegt seine Sozialen Netzwerke heute hauptsächlich über das Mobiltelefon.

43 Prozent der Smart-Natives nehmen ihr Smartphone gezielt mit zum Einkauf, um sich unterwegs über Produkte und Preise zu informieren.

20 Prozent der Smartphoner nutzen bereits heute Mobile Payment ebenso häufig vom Smartphone aus wie von ihrem PC.

Quellen: http://www.trendbuero.de, http://www.ottogroup.com

Surfen mit dem Handy

Foto: T-Mobile, bearbeitet:a-bloggt

Wir Deutschen surfen … immer öfter mobil im Web – aber unsere Nachbarn sind aber mit ihren mobilen Endgeräten  noch viel häufiger als wir online. Accenture hat in der Studie „Web Watch 2010“ das Nutzerverhalten von Deutschen, Österreichern und Schweizer verglichen und festgestellt, dass 51 % der Österreicher und 55 % der Schweizer täglich mobil surfen. Bei den Deutschen liegt der Anteil jedoch nur bei 43 % der Befragten.

Noch etwas überrascht: Während nur 17 Prozent der Deutschen mit dem Handy ins Internet gehen, sind es in der Schweiz 27 Prozent. In Österreich sind es sogar 33 Prozent der Bevölkerung.

Quelle:  Accenture, Web Watch 2010

Mobiles Internet statt SMS

Bild: T-Mobile, Bearbeitung: ablogt

Die Deutschen surfen…  immer öfter mobil im Internet. Fast jeder Vierte der unter 30-jährigen Deutschen geht inzwischen mobil ins Web, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz Bitkom) Anfang April 2010 meldete.

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene Studie zeigt zudem interessante Unterschiede zwischen surfenden Männern und Frauen. Männer mögen Notebooks und Netbooks fürs mobilen Surfen (25 Prozent der Männer). Frauen auch, aber längst nicht so viele (nur 15 Prozent). Dafür sind Frauen mit ihren Smartphones eher online als Männer. Konkrete Zahlen: Rund 11 Prozent der Frauen, aber nur 9 Prozent der Männer gehen mit ihrem Smartphone ins Web.

Interessant, aber nicht wirklich überraschend, sind die altersmäßigen Unterschiede bei den mobilen Surfern. Während bei den 30-Jährigen inzwischen etwa jeder sechste via Handy ins Internet geht, sind es bei den Silver-Surfern bislang nur sehr wenige.  

Noch ein paar aktuelle Daten zum mobilen Web in Deutschland: Für 2010 erwartet der Branchenverband über 20 Millionen verkaufte Mobilgeräte mit Internetzugang. Darunter: 9,7 Millionen Notebooks und Netbooks, 8,2 Millionen Smartphones und 2 Millionen E-Books und Tablet-PCs.

Auch beim Umsatz mit mobilen Datendiensten stehen die Zeichen voll auf Wachstum: Bitkom prognostiziert für 2010 einen Zuwachs um 8 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro.

Der Umsatz bei mobilen Datendiensten ist inzwischen also größer als der Umsatz mit SMS, dem Umsatzmotor der letzten Jahre. Der Titel populärster, mobiler Datendienst in Deutschland gehört ab sofort der mobilen Onlinenutzung.

Handy: Jugendliche nutzen …

Bild: T-Mobile, bearb: a-bloggt

Handys und Jugendliche …. eigentlich ist das Ergebnis kaum überraschend. Fast alle Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren haben heute ein eigenes Handy. Interessant ist, dass Mädchen und junge Frauen in dieser Altersgruppe besser ausgestattet sind als Jungen. 97 Prozent der weiblichen Jugendlichen haben ein Handy, aber nur 93 Prozent der männlichen Jugendlichen. Die starke Verbreitung der Mobiltelefone gilt, wie die aktuelle JIM-Studie des medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest ermittelte, für alle Altersstufen. Bereits 88 Prozent der 12- und 13-Jährigen haben heute ein eigenes Mobiltelefon. Mit zunehmendem Alter steigt der Handybesitz. Bei den 18-und 19- Jährigen sind es bereits 99 Prozent der Jugendlichen, die ein eigenes Handy haben.

Die Mobiltelefone der Jugendlichen sind inzwischen multimedial gut gerüstet: 94 Prozent besitzen eine Kamera, 85 Prozent ein MP3-Player und 86 Prozent dieser Handys haben eine Bluetooth-Schnittstelle, die sich für das Verschicken von Daten ebenso eignet wie für den Anschluss von Kopfhörern. Internetfähig sind bereits 79 Prozent der Handys und 28 Prozent der Mobiltelefone von Jugendlichen verfügen über einen GPS-Empfänger.  

 Trotz der multimedialen Vollausstattung der Handys dominieren bei der realen Nutzung weiterhin die klassischen Mobiltelefonanwendungen. 83 Prozent der Jugendliche empfangen damit täglich oder mehrmals in der Woche SMS-Kurzmitteilungen, 76 Prozent versenden SMS in dieser Häufigkeit. Außerdem werden 79 Prozent der Jugendlichen täglich oder mehrmals die Woche angerufen bzw. 68 Prozent der Jugendlichen rufen täglich/mehrmals pro Woche selbst an.

Die JIM-Studie 2009 ermittelte zusätzlich die Akzeptanz der Zusatzfunktionen von Handys: Weit vorne liegen Musikhören (49 Prozent nutzen es häufig) sowie Fotografieren und Filmen (41 Prozent). Wobei beim Fotografieren wiederum eine geschlechtertypische Unterscheidung festzustellen ist. 47 Prozent der Mädchen und jungen Frauen knipsen täglich/mehrmals pro Woche mit ihrem Handy, aber lediglich 35 Prozent der Jungen und jungen Männer machen ähnlich oft Gebrauch davon.

 Geschlechtsspezifische Unterschiede sind auch beim klassischen Handyeinsatz erkennbar. Vor allem SMS werden von weiblichen Jugendlichen stärker genutzt als von ihren männlichen Altersgenossen. 85 Prozent der Mädchen verschicken täglich oder mehrmals pro Woche SMS, bei männlichen Jugendlichen sind es 72 Prozent. Beim Empfang von SMS zeigt sich eine ähnliche Verteilung: 88 Prozent der Mädchen bekommen häufig Kurznachrichten – bei Jungen sind es 77 Prozent. Beim Telefonieren mit dem Handy liegen jedoch beide Geschlechter wieder gleichauf.

 Interessant ist auch ein anderes Ergebnis der Studie: Das mobile Internet via Handy spielt bei Jugendlichen heute keine Rolle. Im Schnitt gehen nur 4 Prozent der Jugendlichen täglich/mehrmals in der Woche mit ihrem Handy ins Web. In der Regel nutzen eher männliche Jugendliche (6 Prozent von ihnen) diese Option. Bei Mädchen und jungen Frauen sind es lediglich 2 Prozent, die diese Option ihres Mobiltelefons häufig nutzen.

Quelle: JIM-Studie 2009, http://www.mpfs.de

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