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Siri, Bixby, Alexa – Die Sprachassistenten warten auf ihren Durchbruch

Eine gute Nachricht für Fans von Sprachassistenten in Smartphones. Jetzt spricht Samsungs sprechender Helfer Bixby Voice amerikanisches Englisch. Eigentlich sollte Bixby Voice gleichzeitig mit dem Galaxy S8 im März starten und in vielen Sprachen mit den S8-Besitzern kommunizieren. Samsung rüstete das Galaxy S8 und S8+ sogar extra mit einer Bixby-Taste aus. Doch bislang stellte diese Taste für die meisten S8-Besitzer keine Funktion bereit.

Bixby mit Sprachproblemen

Samsungs digitaler Helfer steckte in großen Sprachschwierigkeiten. Bixby verstand zunächst gar nichts, dann nur koreanisch. Jetzt versteht die Sprachassistentin auch amerikanisches Englisch. Auf Bixby mit britisch-englischen, chinesischen, deutschen, französischen, russischen, spanischen und weiteren Sprachkenntnissen warten einige Millionen Galaxy S8-Besitzer aber weiterhin.

Siri schwächelt

Bixby ist ein Beispiel mit Symbolcharakter. Das Smartphone-Super-Feature des Jahres 2017 hebt einfach nicht richtig ab. Das gilt auch für die etablierten Smartphone-Sprachassistenten, die viele Sprachen sprechen. Selbst der Vorreiter bei Sprachassistenten, Siri von Apple, ist davon betroffen. Den Apple-Helfer gibt es seit sechs Jahren. Das System wurde immer besser. Heute sind fast alle iPhones damit ausgerüstet. Siri ist weltweit die populärste Sprachassistentin. Doch die Zahl ihrer aktiven Nutzer sinkt. Im Mai 2017 hatte Siri 41,4 Millionen aktive Nutzer. Ein Jahr zuvor waren es 48,7 Millionen. 15 Prozent weniger, ein sehr deutlicher Rückgang.

Nicht viel besser geht es Samsungs Sprachassistenten S Voice. Der zweitpopulärste Digitalhelfer für Smartphones wurde im Mai 2017 von 23,2 Millionen Usern eingesetzt. Ein Jahr zuvor waren es 24,8 Millionen Anwender. Anders als Siri gilt S Voice als Auslaufmodell, das von Bixby Voice abgelöst wird, sobald Samsung seine neue Assistentin in vielen Sprachen zum Sprechen bringt und viele neue Galaxy-Modelle mit der Funktion ausrüstet. Google Now bzw. sein Nachfolger Google Assistant wurde von gerade mal von 0,1 Millionen Personen im Mai 2017 genutzt.

Positive Entwicklung im Home-Bereich

Positiv entwickeln sich hingegen smarte Sprachassistentinnen, die im Home-Bereich eingesetzt werden. Google Home wächst und hat inzwischen 4,7 Millionen monatliche User. Vor einem Jahr waren es 4,5 Millionen. Amazons Assistentin Alexa, die in den smarten Amazon-Lautsprechern Echo und Echo Dot zum Einsatz kommt, legt deutlich stärker zu. Alexa kommt jetzt auf 2,6 Millionen User im Monat. Vor einem Jahr waren es 0,8 Millionen, wie Verto Analytics bei einer Umfrage unter US-Bürgern ermittelte.

Trend: Assistenten in Home-Bereich gewinnen an Popularität

Die amerikanischen Marktforscher sehen einen Trend: Smartphone-basierte persönliche Assistenten wie Siri und Samsung S Voice verlieren an Popularität, Lösungen im Home-Bereich wie Alexa oder Google Home gewinnen an Nutzern.

Bald mehr Auswahl im Home-Bereich

Der Zuwachs im Homebereich wird sich in den nächsten Monaten weiter verstärken, denn das Angebot an Sprachhelfern zur Steuerung von Smart-Home-Anwendungen wird vielfältiger. Einen kräftigen Schub wird Apples smarter Lautsprecher HomePod bringen, der ebenfalls auf Siri setzt und sich bestens mit dem iPhone versteht. Außerdem will Microsoft auf diesem Markt mitmischen. Smarte Lautsprecher mit dem Sprachassistenten Cortana, wie der Harman Kardon Invoke, werden im Herbst erwartet. Bislang ist der digitale Helfer von Microsoft auf 145 Millionen PCs und Laptops installiert.

Samsung bleibt zurückhaltend

Auch bei Samsung ist etwas in der Pipeline. Seit über einem Jahr arbeiten die Koreaner an einen Lautsprecher mit dem Codenamen Vega, in dem Bixby integriert ist. Jedoch ist Samsung sehr zurückhaltend was seine Einführung betrifft. Das ist verständlich angesichts der Sprachschwierigkeiten von Bixby. Bevor die smarte Samsung-Assistentin nicht die wichtigsten Weltsprachen spricht, kann Vega auch nicht weltweit an den Start gehen.

Alexa kommt auf Smartphones

Bei den digitalen Assistentinnen in Smartphones stehen ebenfalls interessante Veränderungen an. Alexa taucht in Smartphones auf. Die US-Version des Huawei Mate ist heute bereits damit ausgerüstet. Das HTC U11 und die neuen Moto-Modelle von Lenovo werden bald Unterstützung von Amazons Sprachassistentin bekommen.

Und wenn die Bixby-Voice-Experten von Samsung ihre Hausaufgaben endlich erfolgreich abschließen, dann können demnächst sogar einige Millionen Besitzer eines Galaxy S8, Galaxy S8+ sowie Galaxy Note 8 auf die Hilfe einer smarten Assistentin setzen.

 

Assistenten_VertoAnalytics_2017

Quelle: Verto Analytics, entnommen aus TechCrunch

Quellen:

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Smarte Lautsprecher: Rosige Zukunft für Amazon Echo, Apple HomePod, Google Home und Co.?

78 Prozent der Deutschen kennen Alexa von Amazon, 70 Prozent kennen Siri. Sprachassistenten erreichen heute in Deutschland bereits einen hohen Bekanntheitsgrad – das gilt vermutlich bald auch für smarte Lautsprecher, die diese Sprachsteuerung nutzen und im Homebereich eingesetzt werden. Sie übernehmen die Steuerung vernetzter Geräte und verfügen zudem über einen Zugang ins Internet und seine Dienste.

41 Prozent wollen smarte Lautsprecher

Wie die Beratungsgesellschaft PwC in einer repräsentativen Umfrage ermittelte,  nutzen heute bereits 5 Prozent der Deutschen den intelligenten Lautsprecher Amazon Echo, den es seit Herbst 2016 in Deutschland gibt.

Weitere 13 Prozent der Befragten planen in naher Zukunft den Einsatz von Echo. Aber auch die Konkurrenzprodukte von Google und Apple haben ihre Fans. 20 Prozent der Befragten wollen sich Google Home anschaffen und 8 Prozent planen ähnliches mit der Apple-Lösung HomePod, sobald diese Modelle in Deutschland auf den Markt kommen.

Zusammen sind es 41 Prozent der Befragten, die den Einsatz eines smarten Lautsprechers planen.

Smarte Lautsprecher sind Spielerei

Trotz des großen Interesses an smarten Lautsprechern klingen die Angaben wofür die neue Technik eingesetzt werden soll, überraschend dünn. Abspielen von Musik (52 Prozent) Steuerung von Haushaltstechnik und Haushaltsgeräten (30 Prozent) und Steuerung von andern smarten Geräten (23 Prozent) werden am häufigsten genannt. Eine Killeranwendung, die alle restlos überzeugt, gibt es scheinbar nicht. Die Marktforscher von PwC stufen konsequenterweise die smarten Helfer zurzeit als „Spielerei“ ein.

Smarte Lautsprecher machen Angst

Eine Spielerei, die bei vielen Deutschen Ängste auslöst. 72 Prozent der Befragten äußerten die Befürchtung, dass sie der smarte Lautsprecher in ihrer Wohnung zum gläsernen Kunden macht. Ähnlich viele äußerten ihre Angst, dadurch zum Ziel von Hackerangriffen zu werden.

Interessante Lösungen mit Schwächen

Unterm Strich hinterlassen smarte Lautsprecher bei den Deutschen zurzeit einen widersprüchlichen Eindruck. Einerseits haben viele Deutsche ein großes Interesse an dieser Technik. Anderseits ist es für viele nur ein Hightech-Spielzeug, für das es keine spezifischen Anwendungen gibt. Hinzu kommt, dass diese Technik Ängste auslöst zum gläsernen Kunden und zum Ziel von Hackerangriffen zu werden.

Die ideale Basis für den Siegeszug eines smarten Produktes sieht eigentlich anders aus.

Quellen

Echo Show – Amazons smarter Assistent mit Alexa und 7-Zoll-Touchscreen

Amazon has announced its latest addition to the Echo family, the $229 Amazon Echo Show. Adding to its popular range of home virtual assistant devices, the Show combines the usual Amazon Alexa voice commands with a 7-inch touchscreen, displaying information like weather reports and music lyrics in response to your voice queries. It also features a camera to enable video calls…

über Amazon announces $230 Echo Show, extends Alexa assistant with 7-inch touchscreen and video calls — 9to5Google

Steuern per Stimme – die digitalen Assistenten kommen

Siri von Apple kann es, Google Assistant und Alexa von Amazon ebenfalls. Demnächst kommt Bixby von Samsung hinzu. Digitale Assistenten sind bei Smartphones auf dem Vormarsch, wobei die genannten Helfer mit einer guten Portion künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, die ihren Nutzern mit zunehmender Dauer immer abnehmen können.

Das Interesse an sprachgesteuerten Helfern ist groß. Bereits heute verwenden 59 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland die Spracheingabe, um ihr Mobiltelefon zu steuern, meldete der Branchenverband Bitkom. Das sind 7 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Je jünger, umso größer das Interesse

Besonders populär ist die Sprachsteuerung bei jüngeren Smartphone-Usern.

70 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen sie bereits. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es immerhin noch 60 Prozent. Ähnlich hoch ist die Anwendungsrate auch in der Altersgruppe 50 bis 64 Jahre (58 Prozent). Erst bei den über 65-Jährigen flacht das Interesse ab das Smartphone per Stimme zu steuern. Nur 28 Prozent nutzen diese Funktion.

Sprachsteuerung nicht für alles

Interessanterweise gibt es deutliche Unterschiede bei den Anwendungen die per Sprache genutzt werden. Am häufigsten wird sie für das Anrufen von Kontakten eingesetzt. (76 Prozent). Ebenfalls recht häufig werden Textnachrichten per Spracheingabe verfasst (54 Prozent). Jedoch nur etwa jeder Dritte nutzt die Spracheingabe etwa bei einer Internet-Recherche. Eine Sprachsteuerung bei Navigationsprogrammen (16 Prozent) oder bei Apps (10 Prozent) ist eher selten.

Smartphones sind der Anfang

Smartphones gelten als Wegbereiter für digitale Sprachassistenten. Mit smarten Lautsprecher wie den Amazon Echo oder dem Amazon Echo Dot halten bereits sprachgesteuerte Lösungen für den Heimbereich Einzug in deutsche Wohnungen. Irgendwann werden Lampen, Fernseher, Heizungen und Waschmaschinen und andere vernetzte Geräte per Sprachbefehl gesteuert. Oder wie es Bitkom-Chef Bernhard Rohleder formuliert: „Die Technologie hat das Potenzial, die Haushalte zu erobern und den Alltag in den eigenen vier Wänden spürbar zu erleichtern.“

Bitkom_Smartphone-Sprachsteuerung_2017

Quelle

Samsung Galaxy S8 – die Leaks haben bald ein Ende – Rückblick auf KW 12 – 2017

Schlussspurt für alle S8-Leaker. Am 29. März stellt Samsung in New York und London seine neuen Flaggschiffmodelle Galaxy S8 und S8+ vor. Dann wird alles offiziell über das im Moment intensiv spekuliert wird.

Aufgrund der vielen durchgesickerten Informationen sind eigentlich alle Details der Samsung-Neuheiten irgendwo bereits aufgetaucht. Fest steht, Samsung präsentiert – so wie bei den Vorgängern Galaxy S7 und S7 Edge – zwei Galaxy S-Modelle mit unterschiedlich großen Displays. Beide Modelle besitzen ein an beiden Seiten gebogenes Edge-Display, so dass Samsung den Namenszusatz Edge streicht und das kleinere Modell als Galaxy S8 und das größere Modell als Galaxy S8+ vermarkten wird.

Wobei „klein“ ein relativer Begriff ist. Das “kleine“ S8 besitzt ein 5,8-Zoll-Display. Einen Bildschirm also, der größer ist als sein Pendant beim „großen“ iPhone 7 Plus. Das Apple-Modell kommt „nur“ auf eine Diagonale von 5,5 Zoll.

Home-Button verschwindet im Display

Die neue S-Klasse von Samsung bringt wie üblich viele technische Weiterentwicklungen gegenüber ihren ein Jahr alten Vorgängern. Optisch fallen die Unterschiede diesmal deutlicher auf als in den letzten Jahren. Die Bildschirme nehmen fast die komplette Frontseite ein. Außerdem fehlt der klassische Home-Button unterhalb des Displays. Eine eingeblendete Taste auf dem Bildschirm übernimmt seine Aufgabe.

Sprachassistent Bixby kommt

Zu den spannendsten Neuerungen beim Galaxy S8 und Galaxy S8+ gehört der digitale Sprachassistent Bixby. Er bekommt eine eigene Taste an der Seite und entspricht dem aktuellen Techniktrend. Siri von Apple und Alexa von Amazon lassen grüßen.

Ebenfalls neu und für Business-Anwender interessant ist das DeX-Dock aus dem Zubehörprogramm der Koreaner. Das Mini-Dock macht das Galaxy S8/S8 Edge zum Desktop-Ersatz. Microsoft präsentierte mit Continuum eine ähnliche Lösung im letzten Jahr für das Lumia 950. Jedoch hat Microsoft deutlich weniger populäre Smartphones als Samsung im Programm.

Samsung dreht an der Preisschraube

Die Preise für die Samsung-Neuheiten sind ebenfalls bereits durchgesickert. Samsung will sich die vielen technischen Verbesserungen beim S8 und beim S8+ gegenüber den Vorgängermodellen mit einem kräftigen Aufpreis von 100 Euro bezahlen lassen. Damit erreicht Samsung bei seinen neuen Topmodellen zwar noch nicht ganz das Super-Teuer-Niveau des iPhone 7 Plus. Deutlich viel günstiger sind das Galaxy S8 (799 Euro) und das Galaxy S8+ (899 Euro) aber auch nicht.

 

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