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+++ Meinungen und Meldungen zu Techniktrends +++

Heute vor 25 Jahren: Verkaufsstart für das Motorola International 3200. Das erste D-Netz-Mobiltelefon kommt nach Deutschland.

Das erste iPhone kam vor zehn Jahren nach Deutschland. Bereits 15 Jahre früher erreichte das erste Mobiltelefon für digitale Funknetze deutsche Shops. Seit dem 30. Juni 1992 verkaufte der Netzbetreiber Mannesmann Mobilfunk, heute unter dem Namen Vodafone bekannt, das Motorola International 3200. Das lange Warten auf die ersten mobilen Geräte für die damals neu errichteten D-Netze hatte ein Ende.

520 Gramm Mobiltelefon

Die Motorola-Neuheit hatte das Format und die Farbe eines Briketts. Es war 20 Zentimeter lang, 5 Zentimeter breit, 7 Zentimeter dick und 575 Gramm schwer. Oben steckte eine abschraubbare 14-Zentimeter-Antenne. Trotzdem galt das als Knochen bezeichnete Motorola-Telefon im Vergleich zu den damals verfügbaren Autotelefonen und ihren portablen Schwestermodellen als sehr mobil. Kaum überraschend, denn diese Funktelefone im Schuhkartonformat mit Riesenakku und angekabeltem Telefonhörer brachten locker zwei Kilogramm auf die Waage.

2,5 Stunden Gesprächszeit – viel mehr als die Konkurrenz

Der Knochen war mitnehmbarer. Er verfügte über viele Tasten unterhalb seines winzigen zweizeiligen Monochrom-Displays und einen riesigen 700 mAh-Akku. Dieser Energiespeicher bot seinem Besitzer besonders viel Ausdauer beim Telefonieren. 2,5 Stunden lange Telefonate waren mit einer Akkuladung möglich.

Andere Modelle, die kurz danach in Deutschland auf den Markt kamen wie das Nokia 1011 oder das Ericsson GH 172 konnten nicht mithalten. Die Topmodelle von damals machten meist nach einer Stunde schlapp.

Klein und ausdauernd – vor 25 Jahren nicht möglich

Dafür waren sie (etwas) eleganter, (etwas) schlanker und (etwas) leichter als der Motorola-Knochen. Mobiltelefone, die klein, leicht und ausdauernd waren – das passte vor 25 Jahren nicht so richtig zusammen.

Quellen

 

Das iPhone wird 10. Kleine Geschichten zum iPhone-Hype.

Vor knapp zehn Jahren revolutionierte Apple das Telefon: Im Januar 2007 stellte Steve Jobs das erste iPhone vor, ein halbes Jahr später am 29. Juni 2007 war der Verkaufsstart. Es folgte ein schier grenzenloser Hype, vor den Mobilfunkshops und Apple Stores gab es lange Schlangen. Das iPhone machte Apple steinreich und zum Taktgeber einer ganzen…

über Apple-Manager packt aus: „Die Idee fürs erste iPhone kam beim Mittagessen“ — STERN.DE RSS-Feed – Der Tag im Überblick

Smarte Lautsprecher: Rosige Zukunft für Amazon Echo, Apple HomePod, Google Home und Co.?

78 Prozent der Deutschen kennen Alexa von Amazon, 70 Prozent kennen Siri. Sprachassistenten erreichen heute in Deutschland bereits einen hohen Bekanntheitsgrad – das gilt vermutlich bald auch für smarte Lautsprecher, die diese Sprachsteuerung nutzen und im Homebereich eingesetzt werden. Sie übernehmen die Steuerung vernetzter Geräte und verfügen zudem über einen Zugang ins Internet und seine Dienste.

41 Prozent wollen smarte Lautsprecher

Wie die Beratungsgesellschaft PwC in einer repräsentativen Umfrage ermittelte,  nutzen heute bereits 5 Prozent der Deutschen den intelligenten Lautsprecher Amazon Echo, den es seit Herbst 2016 in Deutschland gibt.

Weitere 13 Prozent der Befragten planen in naher Zukunft den Einsatz von Echo. Aber auch die Konkurrenzprodukte von Google und Apple haben ihre Fans. 20 Prozent der Befragten wollen sich Google Home anschaffen und 8 Prozent planen ähnliches mit der Apple-Lösung HomePod, sobald diese Modelle in Deutschland auf den Markt kommen.

Zusammen sind es 41 Prozent der Befragten, die den Einsatz eines smarten Lautsprechers planen.

Smarte Lautsprecher sind Spielerei

Trotz des großen Interesses an smarten Lautsprechern klingen die Angaben wofür die neue Technik eingesetzt werden soll, überraschend dünn. Abspielen von Musik (52 Prozent) Steuerung von Haushaltstechnik und Haushaltsgeräten (30 Prozent) und Steuerung von andern smarten Geräten (23 Prozent) werden am häufigsten genannt. Eine Killeranwendung, die alle restlos überzeugt, gibt es scheinbar nicht. Die Marktforscher von PwC stufen konsequenterweise die smarten Helfer zurzeit als „Spielerei“ ein.

Smarte Lautsprecher machen Angst

Eine Spielerei, die bei vielen Deutschen Ängste auslöst. 72 Prozent der Befragten äußerten die Befürchtung, dass sie der smarte Lautsprecher in ihrer Wohnung zum gläsernen Kunden macht. Ähnlich viele äußerten ihre Angst, dadurch zum Ziel von Hackerangriffen zu werden.

Interessante Lösungen mit Schwächen

Unterm Strich hinterlassen smarte Lautsprecher bei den Deutschen zurzeit einen widersprüchlichen Eindruck. Einerseits haben viele Deutsche ein großes Interesse an dieser Technik. Anderseits ist es für viele nur ein Hightech-Spielzeug, für das es keine spezifischen Anwendungen gibt. Hinzu kommt, dass diese Technik Ängste auslöst zum gläsernen Kunden und zum Ziel von Hackerangriffen zu werden.

Die ideale Basis für den Siegeszug eines smarten Produktes sieht eigentlich anders aus.

Quellen

„Apple Car“: Apple arbeitet an autonomen Systemen

Apple-Chef Tim Cook sieht den Automarkt vor einem großen Umbruch. Der Konzern arbeitet selbst an autonomen Systemen – dies sei eine Kerntechnik, die nicht nur für den Fahrzeugsektor relevant ist.

über „Apple Car“: Fokus liegt auf autonomen Systemen — heise online News

Smartphone-Prognose: Steigende Verkaufszahlen – Hoffnungsträger iPhone

2016 war kein gutes Jahr für Smartphones. Die weltweiten Verkaufszahlen stiegen um 2,5 Prozent. Das ist zwar ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr, doch für die erfolgsverwöhnten Branche war er eine Enttäuschung. So wenig Wachstum gab es bislang noch nie.

Für 2017 und vor allem für 2018 sieht es nach Einschätzung der Marktforscher von IDC jedoch besser aus. Ein Plus von 3 Prozent bei den Verkaufszahlen für 2017 soll es werden. Im Folgejahr sehen ihre Prognosen sogar ein Plus von 4,5 Prozent vor.

Weniger als 50 Prozent der Weltbevölkerung hat ein Smartphone

Die Hoffnungen auf einen Aufschwung leiten die Marktforscher aus einem großen Wachstumspotential in der Welt ab. Ihr Argument: Bislang nutzt nicht einmal die Hälfte der Weltbevölkerung ein Smartphone. Außerdem soll es in entwickelten Märkten weiterhin ein zahlungskräftiges Interesse an leistungsstärkeren Top-Modellen geben, die Usern mehr Möglichkeiten bei der mobilen Mediennutzung, bei Onlinediensten, beim Gaming sowie bei Augmented und Virtueller Reality-Anwendungen bieten.

Neue Displays schaffen neue Nachfrage

Dabei soll die Weiterentwicklungen bei Displays ein Schlüssel-Feature der nächsten Jahre werden. Elegante Großdisplays im 18:9-Seitenformat, die sich über die gesamte Frontseite der Phones erstrecken, sind der Anfang dieses Trends. Samsung und LG haben sie ihren Topmodellen bereits eingeführt, Apple wird folgen. Flexible und faltbare Displays sind der nächste Bildschirmtrend, der die Nachfrage in naher Zukunft anheizen soll.

iPhone – der Hoffnungsträger der nächsten Monate

Konkrete Wachstumsimpulse erwartet IDC vor allen von den iPhone-Neuheiten des Jahres 2017. Apple bringt im Herbst drei neue Premium-Modelle: das iPhone 7s, das iPhone 7s Plus und das Jubiläumsmodell iPhone 8. Je nach der Verfügbarkeit der Neuheiten werden sie die Apple-Verkaufszahlen in den nächsten Monaten pushen.

In diesem Jahr soll die Steigerung der Apple-Verkaufszahlen bei 3,8 Prozent liegen. IDC schätzt, dass Apple 223,6 Millionen iPhones in 2017 verkaufen wird. Frühere IDC-Prognosen gingen von noch höheren Verkaufszahlen in diesem Jahr aus. Lieferprobleme in der Startphase des Phone 8 sollen diese jedoch verhindern.

Mit wachsender Lieferfähigkeit sieht IDC deutlich steigende Verkaufszahlen bei Apple. 240,4 Millionen iPhones soll das Unternehmen 2018 ausliefern. Das wäre eine Steigerung der weltweiten Apple-Verkaufszahlen um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Android ist und bleibt das populärste Smartphone-Betriebssystem

In seiner 5-Jahres-Prognose (2016 bis 2021) gibt IDC auch seine Schätzungen ab, wie sich Popularität der Smartphone-Betriebssysteme entwickeln wird.

Ihre Prognose: Im Prinzip ändert sich wenig an der aktuellen Marktverteilung. Android dominiert den Markt im Jahr 2021 ebenso wie heute. Marktanteil: 85 Prozent. iOS behält seinen Anteil von 14,5 Prozent und Windows Phone kratzt weiter an der 0-Prozent-Marke.

Die übrigen Betriebssysteme wie Tizen und Co kommen auch in den nächsten Jahren zusammen auf 0,1 Prozent. Populäre Alternativen zu Android und iOS sind also auch in naher Zukunft nicht zu erwarten.

Quellen

iPhone 8 und iPhone 7s – die Massenproduktion beginnt …

Apple suppliers are reportedly mass producing components for the upcoming next-generation 2017 iPhones, via Digitimes. Corroborating the consensus rumors, Apple will introduce two ‘iPhone 7s’ phones, iterative updates to the 4.7-inch and 5.5-inch iPhone 7 models with a ‘reinforced glass’ chassis and aluminium frame. Apple will also debut a major redesign ‘iPhone 8’ with 5.-8-inch…

über Report: Mass production of next-gen iPhones underway, glass chassis for both iPhone 7s and OLED iPhone 8 — 9to5Mac

Essential Phone: Super-Features, Top-Design, großer Name – aber kaum Chancen auf dem Smartphone-Markt

Das amerikanisches Start-up-Unternehmen Essential hat ein teures Edel-Smartphone vorgestellt. Das Essential Phone bietet Top-Design, Top-Features wie etwa einen robusten Titan-Rahmen, ein fast rahmenlosen Großdisplay, einen  schnellen Snapdragon 835-Prozessor und einen Top-Preis von 700 US-Dollar. Demnächst soll es in den USA auf den Markt kommen. Ob es sich dort behaupten wird, ist alles andere als wahrscheinlich.

Besonders schwieriges Marktsegment

Design und Ausstattung des Essential Phones mit der Modellbezeichnung Essential PH-1 beeindrucken und auch seine modulare Erweiterbarkeit ist ein interessantes Plus (falls attraktive Module angeboten werden). Doch das angepeilte Preissegment ist für einen neuen Player mit seinem ersten Smartphone mehr als kritisch. Überdies gilt das Highend-Marktsegment als weitgehend gesättigt.

Mit Apple und Samsung warten außerdem die beiden erfolgreichsten Big-Player mit ihren Smartphones auf den Newcomer. Bislang haben sie den Bereich für Top-Modelle fast alleine unter sich aufgeteilt. Ihre aktuellen Modelle Galaxy S8 und iPhone 7 verkaufen sich gut. Es sind Smartphones auf Topniveau was Design, Technik und Ausstattung betrifft.

Hinter Essential steht Andy Rubin

Hinzu kommt, dass Apple und Samsung bei ihren Kunden ein besonders hohes Image und zum Teil bereits einen Kultfaktor genießen. Das alles erschwert den Einstieg jedes Konkurrenten.

Aber auch Essential kann seinerseits mit einem großen Namen glänzen.  Mit Andy Rubin gehört eine schillernde Person aus Smartphone-Szene zu den Gründern von Essential. Rubin entwickelte vor vielen Jahren Android. 2005 verkaufte er sein Unternehmen an Google und war viele Jahre lang bei Google der Chefentwickler von Android.

Wirkt der Rubin-Effekt auf die Verkaufszahlen?

Der Rubin-Effekt verschaffte dem Essential Phone zumindest eine kurzfristige Aufmerksamkeit. Sie galt bei der Produktvorstellung vor einige Tagen und gilt vermutlich auch eine gewisse Zeit danach. Ob sie sich positiv auf die Verkaufszahlen des Essential Phones in den nächsten Monaten auswirken wird, ist aber nicht sehr wahrscheinlich.

Populäre Phones kommen von Apple und Samsung

Wie schwer es inzwischen ist bei amerikanischen Smartphone-Käufern zu punkten, zeigt beispielsweise die aktuelle Zufriedenheitsstudie des ACSI (American Customer Satisfaction Index) unter Besitzern von Smartphones. Im  aktuellen Ranking teilen sich Apple und Samsung die Plätze 1 bis 9. Für andere Marken ist kein Platz in der Spitzengruppe, die fast nur aus hochpreisigen Smartphones besteht.

LG und Motorola haben keine Chance, warum Essential?

Selbst etablierte Brands wie LG und Motorola haben in den USA zurzeit keine Chance. Ob sich ein Spätstarter ohne Markenimage, ohne etablierte Vertriebsstruktur und ohne existierende Kundenbasis besser schlägt? Kaum anzunehmen.

Quellen

What to expect from WWDC 2017 — AppleInsider – Frontpage News

From next-generation versions of iOS, macOS, watchOS and tvOS to new hardware like a Siri home speaker and MacBook refreshes, AppleInsider details what to expect from next week’s WWDC 2017 keynote.

über What to expect from WWDC 2017 — AppleInsider – Frontpage News

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