Der Smartphone-Markt in China ist in Bewegung. Im letzten Jahr wurden 467,3 Millionen Smartphones verkauft, rund 8,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (429,9 Millionen). Der chinesische Markt ist aber nicht nur durch Wachstum geprägt, sondern auch durch eine harte Konkurrenz unter den Anbietern, wie die von IDC veröffentlichen Zahlen verdeutlichen. Die Folge: Die Verkaufsentwicklungen verliefen bei den Top 5-Marken in China sind sehr unterschiedlich. Oppo, Vivo und Huawei legten deutlich zu, Apple und Xiaomi mussten deutliche Einbußen hinnehmen.

Oppo ist die neue Nummer 1 in China

Besonders kräftig steigerte Oppo, die bisherige Nummer 4, seine Smartphone-Verkäufe. Das Unternehmen setzte 2016 insgesamt 78,4 Millionen Smartphones in China ab – ein Jahr zuvor waren es 35,3 Millionen. Damit ist Oppo in China die neue Nummer 1 unter den Smartphone-Herstellern (Marktanteil: 16,8 Prozent). Knapp dahinter liegt Huawei (16,4 Prozent). Der alte Nummer 2 in China ist auch die neue. Huawei steigerte im letzten Jahr seine Verkäufe auf seinem Heimatmarkt um 21,8 Prozent auf 76,6 Millionen Stück.

Xiaomi und Apple verlieren

Ganz anders verlief es bei Xiaomi, der letztjährigen Nummer 1. Xiaomi rutschte  2016 auf Platz 5 ab. 41,5 Millionen verkaufte Smartphones im Jahr 2016, das sind 36 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Apple gehört ebenfalls zu den Verlierern auf dem heiß umkämpften chinesischen Markt. 44,9 Millionen iPhones verkaufte Apple – ein Jahr zuvor waren es 58,4 Millionen.

Apples Marktanteil in China rutschte damit unter die 10-Prozent-Marke. Ein Marktanteil von dem Samsung jedoch nur träumen kann. Die Koreaner haben es auch in diesem Jahr nicht unter die Top 5-Player in China geschafft.

China ist der größte Smartphone-Markt der Welt

Wie im letzten Jahr sind unter den Top 5-Verkäufern in China vier chinesische Unternehmen. China ist zurzeit der größte Smartphone-Markt der Welt. 2016 wurden rund 32 Prozent der weltweit verkauften Smartphones auf diesem Markt umgesetzt.

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