78 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahre nutzen ein Smartphone, meldet der deutsche Digitalverband Bitkom und stützt sich dabei auf eine Umfrage von Anfang Januar 2017. Ein Jahr zuvor waren es 74 Prozent. Wachstumstreiber sind die Oldies, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass in den Altersgruppen zwischen 14 und 49 Jahren seit Jahren fast jeder schon ein Smartphone hat.

94 Prozent der 30 bis 49-Jährigen haben ein Smartphone

Bei der Altersgruppe ü65 ist das anders. 39 Prozent von ihnen nutzten Anfang 2017 ein Smartphone, das sind elf Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr (28 Prozent). Aber weiterhin deutlich weniger als bei anderen Altersgruppen. Die vergleichsweise geringe Sättigung in dieser Altersgruppe verspricht auch in den nächsten Jahren viel  Steigerungspotential.

Das gibt es bei den übrigen Altersgruppen inzwischen fast nicht mehr. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen liegt die Verbreitung inzwischen bei 93 Prozent. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 94 Prozent.

Nicht erfasst wurden in der Studie User unter 14 Jahren. Bei den Kids zwischen 10 und 14 Jahren dürfte die Verbreitung ebenfalls sehr hoch sein, das deuten Jugendstudien an. Große Steigerungsraten sind auch da kaum zu erwarten.

Smartphone-Verkäufe wachsen und wachsen

Weiter wachsend sind die Verkaufszahlen. Nach Bitkom-Schätzung wurden 2016 insgesamt 27,9 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Das sind sechs Prozent mehr als 2015 (26,2 Millionen). Auffällig: Der Absatz wächst zwar seit Jahren, jedoch seit 2012 recht moderat. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr liegt seitdem bei 1,3 bis 1,8 Millionen Geräten.

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