Smartphones sind bei den US-Amerikanern sehr beliebt – 37 Prozent aller US-Bürger haben eines, wie jetzt die Nielsen-Marktforscher in ihrem Blog aus den USA berichteten. Zweite Erkenntnis: Ganz besonders mögen US-Bürger Smartphones mit Android-Betriebssystem. In den USA ist Android klar die Nummer 1. Etwa 36 Prozent aller Smartphones waren Android-Modelle (Untersuchungszeitraum: Februar bis April 2011). Rund 26 Prozent der Smartphone-Besitzer haben ein iPhone. Damit erreichen die Apfel-Modelle den zweiten Platz, jedoch nur  knapp vor den Blackberrys. Die Business-Phones von RIM sind in den USA aber auch recht populär. Ihr Anteil liegt inzwischen jedoch nur noch bei 22 Prozent am Smartphone-Bestand.

Deutlich abgeschlagen folgen die übrigen Smartphone Betriebssysteme. Windows Mobile hat einen Anteil von 9 Prozent und erreicht damit Platz 4. Es ist in den USA zurzeit noch weitaus mehr verbreitet als sein Nachfolger Windows Phone, der erst einen Verbreitungsgrad von 7,1 Prozent erreicht.

Interessanterweise zeigen sich bei der Nutzung der iPhones und Android-Smartphones viele Parallelen. Beide Besitzergruppen setzen auf sehr datenintensive Anwendungen. So hatten von den befragten Smartphone-Besitzer immerhin 74% der Android Nutzer und 79% der iPhone-Nutzer in den letzten 30 Tagen mehrere Apps heruntergeladen. Beim Streamen von Musik und Videos sieht es ähnlich aus: 43% der Android Besitzer und 46% der iPhone Besitzer konsumierten Musik, und 35% der Android-Nutzer und 37% der iPhone-Besitzer laden sich Videos auf ihre mobilen Geräte.

Zwar liegt der Anteil der iPhone Nutzer bei den datenintensiven Anwendungen etwas höher als bei den Android-Usern, dafür verbrauchen die Android-Besitzer  mehr Daten im Monat. Sie kommen im Schnitt auf 582 Megabyte pro Monat, während die iPhone-Nutzer im gleichen Zeitraum nur 492 Megabyte aus dem Web saugen. Ganz anders verhalten sich Blackberry-Besitzer  – sie konsumieren pro Monat gerade mal 127 Megabyte.

 

Quelle: nielsen.com