Foto: Nokia

Einen neuen Smartphone-Verkaufsrekord …. melden jetzt auch die Marktforscher von Gartner: Weltweit stieg der Absatz von Smartphones im zweiten Quartal 2010 um 50,5 Prozent auf 61,65 Millionen Geräte. Das ist zwar weniger als die britischen Marktforscher von Canalys für die gleiche Mobiltelefonkategorie im gleichen Quartals-Zeitraum meldeten (Canalys schätzt den Smartphone-Verkaufszuwachs auf 64 Prozent und die verkaufte Gerätezahl auf 63 Millionen) dennoch unterstreichen auch die Zahlen der US-Marktforscher den enormen Wachstumsschub bei dieser Handykategorie.

Nach Gartner liegt der Anteil der Smartphones an den Handyverkäufen inzwischen weltweit bei 19 Prozent. Tendenz: kräftig wachsend, da der Zuwachs bei den weltweiten Handyverkäufen mit 13,8 Prozent nicht ganz so rasant ausfällt.

Interessant sind die Gartner-Zahlen zu den Verkäufen bei den Handy-Betriebssystemen: Das Nokia-System Symbian dominiert im 2. Quartal 2010 weiterhin den Weltmarkt – mit 41.2 Prozent. Auf Platz 2 liegt die BlackBerry-Lösung von RIM mit einem Marktanteil von 18.2 Prozent. Erstmals auf Platz 3 der Verkaufscharts hochgeschnellt sind die Android-Telefone. Ihr Marktanteil erreicht jetzt 17.2 Prozent, während das iOS von Apple mit 14,2 Prozent weltweit auf Platz 4 abgerutscht ist.

Android-Smartphones sind nach Gartner die großen Gewinner bei den Smartphone-Verkäufen. Weltweit wurden im 2. Quartal 10,61 Millionen Geräte verkauft (Ein Jahr zuvor waren es nur 756 000). Im wichtigsten Smartphone-Markt der Welt, den USA, haben diese Modelle inzwischen bereits die BlackBerrys von Platz 1 verdrängt.

iPhone-Verkäufe wuchsen in diesem Jahr ebenfalls weltweit stärker als der Markt, sie erreichen aber nicht die Verkaufszahlen der Android-Modelle (Apple verkaufte laut Gartner: 8,84 Millionen iPhones im Q2-2010). Der große Verlierer bei den Smartphones ist Spitzenreiter Nokia. Zwar verkauften die Finnen im zweiten Quartal 2010 mit 25,39 Millionen Symbian-Handys deutlich mehr als die Zweit- und Drittplatzierten zusammen, aber ihr Marktanteil sank im Vergleich zum Vorjahresquartal von 51.0 Prozent auf 41.2 Prozent.

Quelle http://www.gartner.com