Bild: T-Mobile, Bearbeitung: ablogt

Die Deutschen surfen…  immer öfter mobil im Internet. Fast jeder Vierte der unter 30-jährigen Deutschen geht inzwischen mobil ins Web, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz Bitkom) Anfang April 2010 meldete.

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene Studie zeigt zudem interessante Unterschiede zwischen surfenden Männern und Frauen. Männer mögen Notebooks und Netbooks fürs mobilen Surfen (25 Prozent der Männer). Frauen auch, aber längst nicht so viele (nur 15 Prozent). Dafür sind Frauen mit ihren Smartphones eher online als Männer. Konkrete Zahlen: Rund 11 Prozent der Frauen, aber nur 9 Prozent der Männer gehen mit ihrem Smartphone ins Web.

Interessant, aber nicht wirklich überraschend, sind die altersmäßigen Unterschiede bei den mobilen Surfern. Während bei den 30-Jährigen inzwischen etwa jeder sechste via Handy ins Internet geht, sind es bei den Silver-Surfern bislang nur sehr wenige.  

Noch ein paar aktuelle Daten zum mobilen Web in Deutschland: Für 2010 erwartet der Branchenverband über 20 Millionen verkaufte Mobilgeräte mit Internetzugang. Darunter: 9,7 Millionen Notebooks und Netbooks, 8,2 Millionen Smartphones und 2 Millionen E-Books und Tablet-PCs.

Auch beim Umsatz mit mobilen Datendiensten stehen die Zeichen voll auf Wachstum: Bitkom prognostiziert für 2010 einen Zuwachs um 8 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro.

Der Umsatz bei mobilen Datendiensten ist inzwischen also größer als der Umsatz mit SMS, dem Umsatzmotor der letzten Jahre. Der Titel populärster, mobiler Datendienst in Deutschland gehört ab sofort der mobilen Onlinenutzung.