Festnetz statt Handy

Quelle: HTC, bearbeitet: ablogt

Immer mehr Haushalte in der Europäischen Union verzichten auf einen Festnetzanschluss. Sie telefonieren stattdessen ausschließlich mit dem Handy. Doch was für acht von zehn Tschechen oder Finnen bereits gilt, gilt nicht für die Deutschen, wie der deutsche Hightech-Verband Bitkom auf Basis aktueller Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat jetzt meldet. Nur zwölf Prozent aller deutschen Haushalte telefonieren heute ausschließlich mit dem Handy. Damit liegt Deutschland am unteren Ende der europäischen Rangliste. Viel hat sich in den letzten vier Jahren daran nicht geändert – 2007 lag der Anteil der Deutschen, die ausschließlich mit dem Handy telefonieren bei 11 Prozent.

Im EU-Durchschnitt nutzen inzwischen 27 Prozent aller Haushalte zum Telefonieren auschließlich ein Mobiltelefon. In Tschechien und Finnland hingegen haben die Mobiltelefone die Festnetzanschlüsse beim Telefonieren fast völlig verdrängt. Bereits vor vier Jahren lag in beiden Länder der Anteil der Mobiltelefonierer bei über 60 Prozent. Inzwschen sind es 78 Prozent in Finnland und 81 Prozent in Tschechien.

Grund für den starke Rolle des Mobilfunks in diesen Ländern sind im weniger gut ausgebauten Festnetz und im zügigen Ausbau der schnellen Mobilfunknetze (UMTS/HSPA sowie LTE) zu sehen. Dadurch verdrängt das Mobilfunknetz nicht nur das Festnetztelefon, sondern auch die schnellen Online-Verbindungen via Festnetz. Vor allem immer mehr junge Nutzer nehmen dies in Anspruch und setzen gleich vollständig auf den mobilen  Anschluss, wie der Bitkom-Präsident Rene Schuster feststellt.

Quelle: www.bitkom.org

Soziale Netze – der Power-Netzwerker ist weiblich

Rund elf Prozent der Mitglieder von sozialen Netzwerken sind „heavy User“, meint der deutschen Hightech-Verband BITKOM. Sie verbringen mehr als zwei Stunden pro Tag in Facebook, Studi-VZ, Stayfriends oder Wer kennt wen. Nach der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführten Erhebung teilen sich die deutschen Netzwerker in drei große Gruppen. Mehr als jedes dritte Mitglied einer Online-Community pflegt sein Netzwerk mindestens eine Stunde am Tag. Ein weiteres knappes Drittel verbringt weniger als eine Stunde pro Tag in seinem Online-Netzwerk. Und ein weiteres knappes Drittel ist eine Stunde (oder weniger) pro Woche darin aktiv.

Intensivnutzer sozialer Netzwerke sind nach dieser aktuellen Erhebung  jung und weiblich. So gibt es bei den Frauen mehr Poweruser als bei den Männern (bei Frauen verbringen 13 Prozent mehr als zwei Stunden online in Sozialen Netzen, bei Männern sind es lediglich 8 Prozent). Die Nutzung sozialer Online-Netzwerke ist ebenfalls stark vom Alter abhängig: Während von den unter 30-Jährigen bereits jeder zweite täglich mehr als eine Stunde in seiner Online-Community unterwegs ist, ist es bei den über 50-Jährigen nur jeder achte. Weitere Details der Erhebung veröffentlichte der Branchenverband jedoch nicht.

Quelle: www.bitkom.org

Handy: Immer erreichbar – auch ohne Diensthandy ….

Sony Ericsson txt

Manche Entwicklungen … scheinen sich fast zu widersprechen. Bei zwei Trendstudien des Branchenverband Bitkom scheint dies auf den ersten Blick der Fall zu sein. Die eine repräsentative Studie ermittelte, dass heute 88 Prozent der Berufstätigen per Handy oder Mail für Vorgesetzte, Kollegen und Kunden auch außerhalb der Geschäftszeiten erreichbar sind. Eine andere Bitkom-Studie ergab, dass Diensthandys sich bis heute noch nicht in Deutschland als Standardausstattung von Berufstätigen durchgesetzt haben.

Im Auftrag des Verbands hatte das Meinungsforschungsinstitut Aris deutschlandweit 515 Berufstätige befragt und herausbekommen, dass gerade mal 8 Prozent der Befragten ein Diensthandy von ihrem Arbeitgeber erhalten. Das gilt gleichermaßen für Frauen und Männer. Weitaus üblicher ist es, dass Berufstätige ihre privaten Handys auch für berufliche Zwecke einsetzen – inzwischen macht dies etwa jeder dritte Berufstätige.

Relativ weit verbreitet sind Diensthandys lediglich bei Außendienstmitarbeitern und Beratern. Zudem besitzen vergleichsweise viele Führungskräfte Dienst-Smartphones, um unterwegs E-Mails abzurufen und mobil ins Internet- und Intranet gehen zu können.

Die andere repräsentative Studie des Verbandes verdeutlicht einen weiteren Business-Trend. Inzwischen sind 88 Prozent der Berufstätigen in Deutschland auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet oder Handy erreichbar. Vor zwei Jahren waren es „nur“ 73 Prozent. Bitkom-Präsident  Dieter Kempf kommentiert diese Entwicklung treffend: „Eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt es für die meisten Berufstätigen nicht mehr“.

Die Erreichbarkeit ist bei 29 Prozent der befragten Arbeitnehmer sogar so weit ausgeprägt, dass sie nach eigenen Angaben jederzeit für berufliche Zwecke telefonisch oder per E-Mail erreichbar sind. Das gilt vor allem für Männer. Während 34 Prozent der männlichen Berufstätigen jederzeit erreichbar sind, gilt das nur für 24 Prozent der weiblichen Befragten.

Quelle: www.bitkom.org, Pressemitteilungen  vom 3. Juli 2011 und 6. Juli 2011

Internet-Nutzung: So viel surfen die Deutschen

Screenshot

Internet-Junkies sind ….  jung und männlich, meint der deutsche Hightech-Branchenverband Bitkom nach einer repräsentativen Befragung in Deutschland. Mehr als drei Stunden verbringen männliche User unter 30 Jahren durchschnittlich jeden Tag im Web. Der Durchschnitts-Internetnutzer kommt zurzeit in Deutschland im Schnitt hingegen täglich “nur” auf knapp 140 Online-Minuten.

Männer surfen im Schnitt jeden Tag eine Viertelstunde länger als Frauen (146 gegenüber 130 Minuten). Jeder zweite Internetnutzer unter 30 Jahren ist sogar fast drei Stunden pro Tag online. Die vom Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom durchgeführte Untersuchung ermittelte außerdem, dass etwa zehn Prozent der unter der 30-Jährigen zu der Gruppe der Vielsurfern zählt, die fünf bis zehn Stunden im Netz verbringen. Die intensive Internetnutzung ist jedoch nach dieser Studie nicht nur bei der u30-Gruppe weit verbreitet. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen gehört heute fast jeder Zehnte zu den Vielsurfern. Echte Extremnutzer gibt es aber in Deutschland noch nicht viele: Weniger als ein Prozent der Deutschen sind mehr als zehn Stunden am Tag online.

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Selbst die über 50-Jährigen sind fast eineinhalb Stunden im Netz aktiv. Nach Einschätzung des Bitkoms zeigt dies, dass das Internet heute für weitaus mehr als nur für das Verschicken von E-Mails genutzt wird.

Detaillierte Zahlen zu den Ergebnissen der Studie hat Bitkom leider nicht veröffentlicht. Das Meinungsforschungsinstitut Aris befragte im Auftrag des Branchenverbandes deutschlandweit 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren. Darunter waren 714 Internetnutzer, abgefragt wurde die aktive Nutzung des Internets.

Quelle: www.bitkom.org

Marktzahlen Mobiles Surfen: Wenig-Nutzer und Power-Surfer

Motorola Milestone

Das amerikanische Tarifberatungs-Unternehmen Validas hat die Mobilfunkrechnungen von 23 000 Handynutzern in den USA analysiert und interessante Zahlen zum mobilen Surfverhalten ermittelt. DerUS-Durchschnitts-Datennutzer verbraucht mobil rund 400 Megabyte Daten im Monat. Interessanterweise ergab die zwischenFebruar 2010 und Februar 2011 durchgeführte Studie, dass 60 Prozent der Mobilfunkanwender mit weniger als 200 Megabyte Daten im Monat bestens klarkommen. Auf den normalen US-Mobiltelefonierer bezogen, sind es sogar weniger als 100 Megabyte, die der Nutzer monatlich mit seinem Handy oder Smartphone für Online-Aktivitäten verbraucht.

Für die Autoren von businessinsider.com – denen diese Untersuchung auffiel – ist klar: Die Masse der amerikanischen Mobiltelefonieren verbraucht mobil relativ wenig Daten. Es gibt aber auch eine starke Gruppe an Power-Surfern, die mobil viel mehr Daten konsumieren.


Quellen: www.validas.com, www.businessinsider.com

USA: Android weit vor iPhone

Smartphones sind bei den US-Amerikanern sehr beliebt – 37 Prozent aller US-Bürger haben eines, wie jetzt die Nielsen-Marktforscher in ihrem Blog aus den USA berichteten. Zweite Erkenntnis: Ganz besonders mögen US-Bürger Smartphones mit Android-Betriebssystem. In den USA ist Android klar die Nummer 1. Etwa 36 Prozent aller Smartphones waren Android-Modelle (Untersuchungszeitraum: Februar bis April 2011). Rund 26 Prozent der Smartphone-Besitzer haben ein iPhone. Damit erreichen die Apfel-Modelle den zweiten Platz, jedoch nur  knapp vor den Blackberrys. Die Business-Phones von RIM sind in den USA aber auch recht populär. Ihr Anteil liegt inzwischen jedoch nur noch bei 22 Prozent am Smartphone-Bestand.

Deutlich abgeschlagen folgen die übrigen Smartphone Betriebssysteme. Windows Mobile hat einen Anteil von 9 Prozent und erreicht damit Platz 4. Es ist in den USA zurzeit noch weitaus mehr verbreitet als sein Nachfolger Windows Phone, der erst einen Verbreitungsgrad von 7,1 Prozent erreicht.

Interessanterweise zeigen sich bei der Nutzung der iPhones und Android-Smartphones viele Parallelen. Beide Besitzergruppen setzen auf sehr datenintensive Anwendungen. So hatten von den befragten Smartphone-Besitzer immerhin 74% der Android Nutzer und 79% der iPhone-Nutzer in den letzten 30 Tagen mehrere Apps heruntergeladen. Beim Streamen von Musik und Videos sieht es ähnlich aus: 43% der Android Besitzer und 46% der iPhone Besitzer konsumierten Musik, und 35% der Android-Nutzer und 37% der iPhone-Besitzer laden sich Videos auf ihre mobilen Geräte.

Zwar liegt der Anteil der iPhone Nutzer bei den datenintensiven Anwendungen etwas höher als bei den Android-Usern, dafür verbrauchen die Android-Besitzer  mehr Daten im Monat. Sie kommen im Schnitt auf 582 Megabyte pro Monat, während die iPhone-Nutzer im gleichen Zeitraum nur 492 Megabyte aus dem Web saugen. Ganz anders verhalten sich Blackberry-Besitzer  – sie konsumieren pro Monat gerade mal 127 Megabyte.

 

Quelle: nielsen.com

iPad-Leser lesen … oberflächlich

Französische Website-Marktforscher haben einen interessanten Unterschied zwischen Lesern entdeckt, die einen Artikel direkt in der Zeitung und auf einem iPad lesen.  Die Miratech-Forscher stellten fest, dass sich Zeitungsleser Artikel besser merken als iPad-Leser.

Die auf Blickrichtungs-Tracking spezialisierte Firma für Website-Untersuchung lies zwei Gruppen den gleichen Artikel in einer Zeitung und auf dem iPad lesen. Anschließend befragte sei die Zeitungsleser nach dem Inhalt. Während die Zeitungsgruppe den Text Zeile für Zeile las, länger bei den einzelnen Begriffen verweilte und den Text anschließend zu 90 Prozent wiedergeben konnte, konnte die iPad-Testgruppe (es waren iPad erfahrene Nutzer!) den Artikel anschließend nur in der Grundidee – etwa 70 Prozent vom Text – wiedergeben. Beim Lesen ließen sie ihren Blick über den Text gleiten, blieben nicht so lange an den Textbausteinen hängen – kurz: sie lasen den Text nur quer.

Überraschenderweise dauerte das Querlesen des Textes auf dem iPad fast genauso lange wie das intensivere Lesen des Artikels in der Zeitung. Für die Autoren der Studie ist dieses Missverhältnis aber nur eine Sache der Gewöhnung. Nach ihrer Einschätzung haben die iPad-Leser ihre Lesegewohnheiten noch nicht das neue Medium umgestellt.

Mal sehen, wie lange das wohl dauert …..

entdeckt in www.chip.de

Marktzahlen: Nokia rutscht ab – Apple bei Smartphones vorne

Apple ist jetzt bei Smartphones die Nummer 1 in Europa. IDC meldete jetzt im Mobile Phone Tracker-Report fürs 1. Quartal 2011 den Absatz von 4,4 Millionen iPhones für Europa, während der bisherige Nummer 1 Nokia im gleichen Zeitraum nur 4,2 Millionen Smartphones verkaufen konnte. Damit verlor Nokia beim Absatz immerhin 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  Auf Platz 3 bei den Smartphone-Verkäufen in Europa liegt weiterhin RIM mit ihrer Smartphone-Serie Blackberry.

Beim Vergleich mit denVerkaufszahlen aus dem Vorjahr sehen die drei Sieger jedoch gar nicht so gut aus.  Diese drei Smartphone-Hersteller verlieren Marktanteile in einem boomenden Markt. Am stärksten hat es Nokia erwischt. Durch die angekündigte Neuausrichtung auf das Windows-Betriebssystem verkaufen die Finnen weniger Symbian-Smartphones als im Jahr zuvor – und verlieren kräftig an Marktanteilen. Aber auch der neue Marktführer Apple verlor. Zwar legten die Amerikaner bei den Verkaufszahlen um 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, doch der Smartphone-Markt in Europa wächst deutlich stärker – um 76 Prozent . Die Folge: Apples Marktanteil sank von  24,6 auf 20,8 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei RIM festzustellen, deren Anteil (von 19,6 Prozent) auf 16,5 Prozent sank.

Den Smartphone-Markt in Europa treiben andere Big-Player. Allen voran  HTC (+271 Prozent) und Samsung (+744 Prozent). Sie setzten mit ihrem Produktangebot auf das Android-Betriebssystem (die neue Nr. 1 unter den Betriebssystemen) und auf eine breite Palette an Modellen, die unterschiedliche Käufergruppen ansprechen.  Damit sichern sie sich für die nächsten Monate eine hervorragende Marktposition.

Quelle: www. idc.com

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